Skip to main content

Full text of "Syrische Grammatik"

See other formats


"CVJ 

ro 
■o 



Mar Elias von Tirhan 
Syrische Grammatik 



i-*-pi--;;s:M:rti;f' 



PJ 

5491 
E45 
1880 
c. 1 
ROBA 






U-'=^ jlNV.Sn .'loZ 



ODER 






SYRISCHE GRAMMATIK 



DES 



MAR ELIAS VON TIRHAN 



HERAUSGEGEBEN UND UEBEßSETZT 



FRIEDRICH BAETHGEN. 



\?7S'31 



^-^/T 



''^^ 



\^. 9 3M 



LEIPZIG 

J. C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNG 
1880. 



Uruck Tun Uuiulcrtätund & Pries iu Lcipi^ig. 



MEINEM HOCHVEREHRTEN LEHEER 

lEM DIRECTOR DES KÖNIGLICHEN GYMNASIUM CHRISTIANEUM 

ZU ALTONA 

HERRN PROFESSOR Dr. LUCHT 

UR FEIER SEINES FÜNFZIGJÄHRIGEN AMTS JUBILÄUMS 
AM 23. FEBRUAR 1880 

IN DANKBARER GESINNUNG 
GEWIDMET. 



Von dem nestorianischen Patriarchen Elias I. hericlitet 
Ebedjesu in seinem Catalog bei Assemäni Bibl. orient. III, I 
p. 262: 

Aus Assemäni's Noten führe ich Folgendes an: Elias hu jus 
appellationis primus Nestorianoram patriarcha anno Christi 
1028 ordinatus sedit unum supra viginti annos, de quo haec 
Gregorius Barhebraeus in Chronico Syriaco Par. 3 in vita Ig- 
natii bar Kiki Maphriani'): ["^^01-».^.=-*-. 9Z;j= ^.^aci] mL^ >axc 

]j-.(7\^. Mares Salomonis filius (claruit ab anno Christi 

1135 B. 0. III I 554) U^L^^ ^t^' v^" '^ J^^' '^'^ 

(^liX=> r^'T '^^ C/^"" ^^) '^^♦■^■^ J> IcXa-w i^^ti LvwjJJs 

.bewJ2.iI ^^£. Läü^l ^^». Weiter berichtet er über seine 

Wahl zum Patriarchen und seine Uebersiedelung nach Bagdad. 

Amrus Matthaei filius („Tirhanae in patriarchali Nestoria- 

norum provincia natus claruit circa annum Christi 1340" B. (). 

III I 580) ^ Li^j^ Lu^ öljdL; Jii^O ^'^=^ — ^ ^ '^'^ 

sLoi J-«^l jc^ <3-^^y ^^ (*-^y^'^ (^ItX-i-M 1^ J«Xw^M 



l) Vgl. Bar Hebraeus, Chron. eccles. ed. Abeloos et Lamy III 286 f. 

B^ethgeu, Mar Elias, l 



J.i (••Jji.M (j*'>t>^ ^_aäX^M Sc Li ^^ &4.-**^=». Elias starl) ain 7. 

May 10-19 vgl. Asseni il)i(l. Dass dieser Elias der Verfasser 
der vorliegenden Grammatik ist, erhellt aus der Ueherschrift, 
nach Avelclier er sein Werk verfertigte, ehe er zum Bischof 
vt)n Tirhän ') erwählt wurde. Ein anderer Patriarch Elias, 
welcher einmal lüschof von Th'hän gewesen wäre, ist nicht 
bekannt. 

Dageujen war als Grammatiker berühmt ein Elias, Metro- 
polit von Soba, welcher bald nach dem Tode des ersten Elias 
starb. Aus der bei Assemäni B. 0. UI I 267 gegebenenen 
Inhaltsübersicht seiner Grammatik erhellt, dass dieselbe mit 
der hier veröffentlichten Nichts gemeinsam hat. Die letztere 
scheint Assemäni gänzlich unbekannt geblieben zu sein, denn 
er bemerkt zu Ebedjesu's oben angeführten Worten icj.,^ j-j-^ä).:*: 

nur: „tractatus grammaticos", exstat unus de punctis, quem Jo- 
hannes bar Zughbi suae grammaticae inseruit. Dieser Tractat 
der Bar Zu bi ist kürzlich von Martin herausgegeben,-) aber 
auch er ist von unserer Gramfnatik verschieden. 

Der von Amira in seiner Grammatik citirte Elias ist nach 
den Anführungen nicht der unsere, also w^ohl der von Soba. 

Der Anlass für die Herausgabe des vorliegenden Werkes 
trotz seiner grossen Mängel war in erster Linie der Wunsch, 
die älteste syrische Grammatik, die Avenigstens als solche das 
Interesse in Anspruch nehmen darf, vor endgültiger Veriiichtung 
zu bewahren. Elias starb 1049, wurde Patriarch 1028; seine 
Grammatik schrieb er, ehe er Bischof von Tirhän wurde, und 
da er ein hohes Alter erreichte, wird man etwa das Jahr 1000 
als den Zeitpunkt ansehen dürfen , um welchen er sein Werk 
verfasste; dasselbe ist demnach um 250 Jahre älter als Bar 
Hebräüs Grammatiken und abgesehen von den Fragmenten 



1) Ueber die Lage von Tirhän gegenüber Tekrit am Tigris vgl. 
Bar Bahlul und Bar Ali bei Gesenius hebr. Wörterbuch S. Aufl. S. XU f. 

2) Traite sur Taccentuation cliez las Syriens ovient. par l'abbe Martin 
Paris 1877. 



— 3 — 

.lacol) voll Edessji's iil)t'rli;m]it die älteste syrische Grammatik.') 
Auch als Vertreter der iiestoriaiiisc lieu Scluile darf Elias wohl 
auf Interesse rechnen. 

Die Handschrift nun, in welcher diese Grammatik aufbe- 
wahrt ist, stellt mit schnellen Schritten ihrer Auflösiinij ent- 
gegen. Cod. ms. Syr. Berol. Petermann 9 ist in schiiiier nesto- 
rianischer Schrift geschrieben, allein das Papier des zweiten 
Theiles, in welchem sich die Grammatik befindet, hat sehr ge- 
litten. Der Codex ist a. 1260 geschrieben, das Papier des 
zweiten Theiles ist jedoch bedeutend älter — es ist ein Pa- 
limpsest, auf welchem die ursprüngliche Schrift noch oft durch- 
schimmert. Die Blätter sind vielfach zerbrochen und zerbröckeln 
bei jedem Gebrauch mehr; manchmal sind die Buchstaben nur 
noch aus den Umrissen zu erkennen, hin und wieder fehlen 
sie bereits ganz. Ich habe an solchen Stellen meine Ergän- 
zungen in Klammern eingeschlossen. Das Lesen wird schliess- 
lich dadurch erschwert, dass schadhafte Stellen mit durch- 
sichtigem Papier überklebt sind. 

Der Text ist leider trotz seines verhältnissmässig hohen 
Alters ausserordentlich corrumpirt; im besonderen fehlen im 
Abschnitt über die Accente vielfach die Zeichen, wodurch die 
Beispiele werthlos werden. Hier ergänzend einzutreten schien 
mir jedoch auch abgesehen von typographischen Schwierigkeiten 
misslich, dagegen habe ich den Worttext an mehreren Stellen 
zu verbessern gesucht. Allerdings bin ich mir v^ollkommen be- 
wusst, dass mir dies nur theilweise gelungen ist; ich werde 
daher für etwaige Berichtigungen oder Verbesserungsvorschläge 
Jedermann dankbar sein. Herrn Professor Hoffmann, dem ich 
eine Anzahl werthvoller Conjecturen, die ich mit H bezeichnet 
habe, sowie das Verständniss verschiedener Stellen verdanke, 
statte ich auch hier noch öffentlich meinen ganz ergebenen 
Dank ab. 



1) Ich erfahre nachträglich, dass in einem neu erworbenen Manuscript 
des East India Office grammatische Tractate des Hnnein bar Ishak 
erhalten sind, welche demnächst veröffentlicht werden. 



1* 



Mit Hülfe der liimmlisclieii narnilierzigkeit .schreiben wir 
die „Verbesserung der syrischen S])rache", verfasst vom Katho- 
likos Mär Elias — sein Gebet möge uns helfen — welche er 
schrieb, ehe er zum Bischof über das Gebiet von Tirhäu er- 
wählt wurde. '). Herr hilf mir in deiner Barmherzigkeit. 



Vorrede des Verfassers. 

Nachdem ich Untersuchungen und Uebungen in syrischer 
und aramäischer Sprache angestellt hatte, nicht etwa der kna- 
benhaften und bäurischen, sondern vielmehr in den Hörsälen 
der Schulen; und mir die Fähigkeit aus dem Archiv der 
Schreiber des heil. Gei.stes entnommen hatte; auch in der Gram- 
matik arabisch einen kleinen Versuch gemacht hatte, und ebenso 
im Syrischen; und zwar nachdem ich auch die logischen Schrif- 
ten der Aristoleliker selbst mit %aeler Hingabe und nach körper- 
licher und geistiger Mühe und Arbeit beendet hatte, nämlich 
das Organon, d. i. Werkzeug, welches zur Wahrheit und Ge- 
■wissheit der Dinge führt, wenn schon bei natürlichen und gött- 
lichen, um wie viel mehr bei solchen Dingen, welche Logik 
und Sprache betreffen; nachdem ich ferner mancherlei Regeln 
nach der griechischen Grammatik gebildet hatte, denn wenn 
i6h auch das Griechische nicht kenne, so doch die Ueber- 
lieferungen, welche darüber im Syrischen vorhanden sind, und 
diese oder jene kleinen Winke von solchen Lehrern, welche 



1) w4Ji.siJ von XiiQOTOvia. 



- 5 - 

diese Sprache kannten und verstanden: naclidem ich endlich 
auch bei kundigen Leuten von Mund zu Mund über die Regeln 
der griechischen Sprache Erkundigungen eingezogen hatte, 
hielt ich es für eine Sache der Nothwendigkeit, für die lern- 
begierigen Anfanger in syrischer Sprache eine Abhandlung zu 
schreiben mit sorgfältiger Aufmerksamkeit auf Regelmässigkeit 
der Gedanken, welche ich anordne. Ich halte mich aber in 
erster Linie an die arabische Sprache, in welcher diese Kunst 
reich ausgebildet ist. Und so werde ich denn die reichen Be- 
griffe offenbaren und erscheinen lassen, die in dieser syrischen 
Sprache verborgen sind, selbst in jener gewöhnlichen Sprach- 
weise, welche nicht auch nach den Regeln in den Bücliern 
gebildet ist, wie dies auch bei den Arabern gerade so der Fall 
war von der Zeit ihres ersten judenchristlichen ') Bekenntnisses 
an, wo sie richtig sprachen und ohne Fehler, weil sie nicht 
unter die verschiedenen Sprachen gemischt waren und sich 
keine Verderbniss ihrer Sprache zugezogen hatten. Erst als 
die Araber mit den Persern und Anderen in Berührung traten, 
hatten die Sprachkundigen diese und jene Regel und schrieben 
für Anfiinger und Leser, damit dieselben durch sie zur Ge- 
nauigkeit dieser Sprache angeleitet würden. Ebenso zeigt auch 



1) Cod. Petermann 9 fol. 180. o^]? [j-iisi^ Uoa-] »csukJosiJ 
}.-jo(Ji-»o )J-«jL£ßiJ. — Es ist bekannt, dass ein ziemlich grosser Theil 
der vorislamischen Araber sich zum Christenthum bekannte. Merk- 
würdiger als die falsche Verallgemeinerung des Elias ist seine Angabe 
vom Judenchristenthum jener Araber, da man doch nach Galater 1,17 
eher das Gegentheil erwarten sollte. Allein ich finde bei Schahrastäni 

(t 1153 p. Chi-.) Milal wa Nihal I p. tvf folgende bemerkenswerthe 
Stelle, welche wie es scheint des Verfassers eigene Ansicht wiedergiebt: 
,, Nachdem Christus getödtet und an's Kreuz geschlagen war, stieg er 
herab und zeigte sich Simon Petrus, redete mit ihm und übertrug ihm 
die Gewalt. Dann verliess er die Welt und fuhr gen Himmel. Simon 
Petrus war nun sein Vertreter; er war der ausgezeichnetste unter den 
Aposteln in Bezug auf Wissen, Frömmigkeit und Bildung. Allein 
Paulus trübte sein Werk, indem er sich zu seinem Genossen machte, die 
Grundlage seines Wissens veränderte und sie mit der Lehre der Philo- 
sophen und den Einflüsterungen seines Denkens vermischte." — Aus 
ähnlichen Aeusserungen, die in der That Nachklänge alten Juden- 
christenthums sind, wird Elias Angabe zu erklären sein. 



— G — 

die syrische Sprache die in ihr enthaltenen Begriffe den Syrern 
ohne Mühe bei natürlicher d. h. gewöhnlicher Sprechweise. 
Allerdings hält man diese Sprache für eine eigentlich arme 
und an festen Regeln, die das Ziel der Rede andeuten, dürftige; 
ich nrtheile jedoch durch eine Arbeit zeigen zu können, was 
virtuell in ihr enthalten ist. Gewebe schreibe ich und will 
das Urtheil den Freunden der Wahrheit überlassen, den jetzt- 
lebenden und denen, welche in kommenden Zeiten die vergäng- 
liche Welt betreten. Und die zerstreuten und vertheilten Ge- 
danken will ich sammeln und vereinigen, auf dass w^ir voll- 
ständig die Bestimmungen dieser syrichen S])rache erkennen, 
sowie die festen Regeln, welche ihren Nominibus und Verbis 
vom Alter der Zeit gegeben sind und von denen, welche nicht 
unbesonnen und confus darauf Acht gaben und geben, wie sie 
die Dinge in ihrer Rede ausdrücken sollen — ich meine die 
alten Lehrer wie auch die neueren. 

Bestimmung also oder Ziel der Grammatik ist, dass wir 
richtig sprechen und (unsere Gedanken) in der Sprache kund 
thun. denn so lautet der Name griechisch: Orthoepie; ^) arabisch 
aber „Darlegung" -) d. h. Darlegung von Thatsachen in ara- 
bischer Sprache. Eine Zusammenfassung also der Grammatik 
ist kurz die Wissenschaft von den Bewegungen der Nomina 
und Verba und Satzglieder in irgend einer Sprache oder bei der 
Mehrzahl derer, welche irgend einer Sprache angehören, d. h. 
die Wissenschaft von den Regeln über die verschiedenen Be- 
wegungen bei Nominibus, Verbis und Satzgliedern, welche in 
der Seele verborgene Begriffe kund thun. ^} Ich will z. B. 



1) Vgl. Quintiiian Instit. orat. 1 4, 2 und 6, 2U wo die ,,recte lo- 
quendi scientia" = og&osneia freilich nur den einen Theil der Gram- 
matik bildet. 

2: Bar Bahlul H. ^>^*/'^ ^I^N|^ ^>sL'l Uii^-J^j^ 

3) Zu dieser Definition ist Folgendes zu bemerken. Das Wort 
].^:.l-i-lZi.ia: umfasst, wie sich aus dem Folgenden ergiebt, Vocalver- 
änderungen und Interpunction. Ueber eine ähnliche Auflassung der 
Grammatik bei den Griechen vgl. Steinthal, Geschichte der Sprach- 
wissenschaft p. 534. — .,ln irgend einer Sprache'' heisst es im ausdrück- 
lichen Gegensatz gegen die Griechen, welche die Grammatik auf ihre 



kuiul tliuii , diiss Gott HiiiniK'l mid Erde o-eschaffen hat: ich 
sage also: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde"; 
fehlte') hier (im Text) die Bewegung (der Accent), nämlich 
Tahtäjä nnd das davor l)otindliche Rethuiii, so hätten wir niclit 
erfahren, dass Gott Himmel und Erde geschaffen hat;-) und 
auch in der Rede thäten wir es nicht kund. '■') Ebenso ver- 
binden wir mit allen üln-igen Theilen und Arten der Puncta- 
tion in der syrischen Sprache diese oder jene Ziele, und sie 
wollen wir mit Hülfe Christi erklären und erläutern. — 



Sprache beschränken. — Für die Worte: „oder bei der Mehrzahl derer, 
welche einer Sprache angehören-' vgl. die Definition des Dionysius Thrax: 
yQn^fxutixij tarif ißnei^la xwv nuQu noirjxalq re xal ovyyQa(p£vaiv 
wq inl 10 noki Afyo^e'i wr. lieber den ursprünglichen Sinn dieser 
letzten Worte vgl. Steinthal 1. 1. 53.'). 

1) Statt des ersten lioi im Texte lies ]ztn H. 

2) Man könnte den syr. Text nämlich auch anders verstehen, vgl. 
Bar Hebraeus grosse Grammatik IV 6, 1. 

3) Nämlich wenn man nicht den Äccenten gemäss spräche. Dies 
bezieht sich auf die Kegeln über die diäyvwoiQ vgl. Dionysius Thi-ax 
§ 2 aiayviuariov 6h . . . xaiu nQoqujöiav und den Scholiasten dazu. 



Cap. I. Durcli welche Mittel bezeichnen wir das Agens 
oder den Handelnden in der syrischen Sprache? Die arabische 
Sprache nämlich hat in der Grannnatik Termini als Bezeich- 
ining derer welche handeln nnd derer welche leiden d. i. Fa il 
nnd Maf'ül. Wir behanpten nnn. das ein erstes Erkennnngs- 
mittel das Wesen d. i. die Mfiglichkeit von Agens nnd Patiens 
ist; z. B. wenn wir sagen: „Jahbalähä ass Brot", so haben wir 
erkannt, dass Jahbalähä das Agens ist, und das ist der Essende ; 
Brot aber ist das Patiens, d. i. das was gegessen wird. — 
Zweitens auf Grnnd der Buchstaben, welche Artikel ') genannt 
werden, d. i. Beth, Dälath, Lämadh; eigentlich jedoch bezeich- 
nen wir das Patiens durch Lämadh. Z. B. wenn wir sagen: 
Joseph zeugte den Ephraem Oo-j^}]) so haben wir verstanden 

wer der Erzeuger und wer der Erzeugte ist. — Drittens aus 
der Anordnung der Nomina und daraus, welches vorne steht. 
Nämlich folgendermassen: wir setzen beständig [wo eine Zwei- 
deutigkeit zu befürchten ist]"^) das Agens an die erste Stelle 
und das Patiens hinterher wie die Araber es thun bei Nouii- 
nibus, welche indeclinabel und auf gleiche Weise determinirt 
sind, und als Grund geben sie an, dass, wenn dies geschähe, 
wir die Grammatik nicht gebrauchten.-*) So sagt z. B. David 



]j N;icli ^.*. II, ^.^ 12 ist auch wohl hier ]iL*-j.jk. zu lesen. H. 

2) Dies oder etwas Aehnliches muss ei-gäiizt werden. 

3) Nach Ihn 'Aqil im Commentar zu Ibn Mälik's Alfijja od. Diterici 

p. Ifl ist es nofchwendig. das Fall dem Maf'ül vorangehen zu lassen, 
wenn eine Zweideutigkeit entstehen könnte, z. B. wenn der Trab bei 
beiden nicht sichtbar ist und keine begleitende Partikel (iLo«J') da ist, 



- 9 — 

(i/' 86, 5): „Der HeiT hat den Himmel (] ^v^^ l geschaffen" d. i. 

soviel wie ) .v^aV . Wenn Jemand sagen sollte, es sei etwas 

sehr Unschinies in arabischer Sprache und Barbarisches, Lä- 
madh zum Nomen hinzuzufügen,' um das Patiens zu bezeich- 
nen, so geben wir zu, dass dies freilich in arabischer Sprache 
zu vermeiden ist, in syrischer Sprache dagegen ist es etwas 
Schönes, nicht Fremdartiges und Gewöhnliches. ^) — Wenn 
nun (trotz der unter III angeführten Regel) die Uebersetzer 
jenes Wort im Evangelium (Joh. 1, 18) lasen: „Gott hat nie 
Jemand gesehen", so verstanden sie aus dem Wesen der That- 
sache, um die es sich hier handelt, das Agens und das Patiens. 
Ebenso jenes Wort (Joh. 6, 27): „Denn diesen hat Gott Vater 
versiegelt"; dies hat man vorzüglich bei einer grossen Anzahl 
so verstanden: „Gott hat den Sohn zum Vater gemacht". 
Einige aber: „der Vater hat den Sohn zum Gott gemacht", und 
dies war möglich, weil bei diesen Nominibus eine Undeutlich- 
keit vorhanden ist, nämlich welches Agens und welches Patiens 
ist. 2) Ferner sagt Lucas (1,1): „Da Viele unternommen haben, 
die Geschichten zu schreiben, mit denen wir bekannt sind"; 
hier gewinnen wir das Verständniss aus dem Umstände, dass 
das Wort ., Viele" vorangestellt ist, oder aus der Natur der 
Dinge, denn Geschichten schreiben nicht. Wir behaupten also. 
dass das Agens „Viele", das Patiens aber „Geschichten" sind. 
Hätte er das letztere Wort mit dem Lämadh Versehen, so wäre 
das Verhältniss des Verbi zu Agens und Patiens noch deutlicher 
gewesen. 

Ferner wird [viertens] das Agens aus Singular oder Plural, 
Masculinum oder Femininum des Verbi erkannt. Nämlich 
tblgendermassen. Der Weise spricht (Prov. 14,34): „Es verringern 



welche Fa'il vom Maf'iil unterscheidet. Z B. ^aa^aT- ^^jm^c i_jwaÖ 

wo Müsa Ffi'il, 'Isa aber Maf'ül sein muss. Mit dem Wort ,, Grammatik" 

wird Elias eben solche Qarina meinen, wie sie z. B. in dem Satze ^^'^ 

"n \ " \\ "> 
tj«yAÄJ Ls.j-AJ |VÄä5 nothwendig ist, dagegen in dem obigen Beispiel 

vor Isa „etwas sehr Barbarisches" wäre. 

1) H. l-^yjlc. 

2) Dasselbe bei Bar Hebraeus, grosse Gi-am. p. 40. 



- 10 — 

^,.j:_p£) Völker (fem/) die Sünden niasc.)". Man sieht, dass 

die Sinulcn die verringernden sind, d. h. die handelnden, „Völ- 
ker'" aher die leidenden, denn wenn das Wort „Völker" das 
Regens wäre, so hätte er gesagt ^j^}io. Allerdings haben Cor- 

rectoren in der Art verbessert, dass man lesen solle: „Es ver- 
ringern Sünden die Völker", so dass das Agens vorangehe, das 
Patiens aber nachfolge. 

Ebenso sagt der Apostel (l Cor. 15, 33): es verderben 
/ v^'^.«^ ) gnte Gedanken (masc.) die bösen Geschwätze (fem.)" 

d. h. die Gedanken werden durch die Geschwätze verderbt; 
Avir verstehen jenen Satz vorzüglich, da ^.£'.»^^0 a,uf ein Femi- 
ninum hinweist, „Gedanken" aber ein Masculinum, also die 
leidenden sind. Dies erkennt man ganz besonders auch noch 
aus der Möüdichkeit der Thatsachen, ebenso wie wir es vorhin 
in dem Beispiel von Moses und dem Brot gesehen haben, dass 
das Brot den Moses ') nicht essen kann, wohl aber Moses das 
Brot. — Wir wollen noch ein Beispiel dafür anführen, dass 
wenn das Agens vorausgeht, das Patiens des Artikels '^) Lämadh 
nicht bedarf. Wir lesen im Gesetze (Num. 22, 25): „Und 
klemmte den Fuss (oiX^?) Bileams an die Wand" d. i. die Eselin 
klemmte >^v • v. Und wie wir im Evangelium Marci lesen 
(6, 27): „Und ging hin und hieb das Haupt (ai_4,0 des Johannes 
ab im Gefängniss", d. i. ai_4.i^- „Ging" nämlich der Henker; 

bei Matthaeus aber heisst es (14, 10): „Und schickte hin und 
hieb das Haupt des Johannes ab", nämlich Herodes. Und bei 
Paulus lesen wir (1 Cor. 11, 23 ff.): ,.Unser Herr Jesus in der 
Nacht da er verrathen ward, nahm er das Brot ( )v/^.^\ ), dankte 

und brach es . . . und auch den Kelch {].a^) gab er und 
sprach . . . ", und weiter: „So oft ihr esset dieses Brot () vi m'\) 
und trinket diesen Kelch ()jas)"- Merke wie er das Agens vor- 
anstellt ohne Lämadh zum Patiens hinzuzufügen, weil Brot nicht 
essen sondern nur gegessen werden kann. — So auch jenes 
Wort, welches vnv im Deuteronomium lesen (9, 21): „Und 



1) d. i Jahbaläbä, wie hier stehen sollte. 

2) ä^f^QO}' Steinthal 1. 1. 255. 570. 



— 11 — 

warf seinen Staub (01^^»^) in den Bach, der vom Berge fliesst", 
d. i. ^^'^vV. Und eine allgemeine Regel gebe ich euch, dass, 
so oft das Pronomen suffixum He [einem zusammengehörigen 
Verbum und Nomen angeftigt ist, wie z. B. in ai^^ gusjas 

— von ausjas ist . p^m« das Verbum, 01 das l^rouomen;] ') von 
(n_*,s ist ^^i das Nomen, gi das Pronomen — also: . .3i_ä.? ctuaios 
. . (jij^ii nL^fjk, . . ai-^i»^' ciZwii- wenn die drei He, welche am 
Ende dieser Verben stehen, fortgenommen werden, so gewinnt 
der Ausdruck einen grösseren Schmuck. Oder sonst, wenn du 
He zum Verbum hinzufügen willst, so füge auch Lämadh zum 
Nomen, damit der Satz au Gefälligkeit gewinne; z. B. ^ nm^ 

oi_4,i^ u. s. w. Wird aber das He von diesen Verbis fort- 
genommen, so sagt man au*.^ . r..M.P u. s. w. Auch in jenem 

Wort des Evangelium Lucae (7, 45): „Diese aber, nachdem sie 
hereingekommen ist hat nicht aufgehört meine Füsse zu küssen" 
sind „Füsse" das Patiens, d. h. dasjenige welches der Infinitiv 
..küssen"' regiert:"-) d. h. „sie hat nicht aufgehört zu küssen 
meine Füsse". Allein das Weih ist es ja, welches küsst, die 
Füsse aber können das nicht thun (und deshalb braucht jene 
Umstellung nicht vorgenommen zu werden). Und auch die 
Form a.Va , welche das Femininum Singularis bezeichnet, 

hätte schon die Möglichkeit des In'thums entzogen. — So auch 
jenes Wort im Hiob (31, 27): „Wenn meine Hand meine 
Lippen geküsst"; die Correctoren jedoch haben wegen der (an- 
geblichen) Möglichkeit der Thatsachen (d. h. wegen des 
Doppelsinnes) verbessert, dass gelesen werden solle: „Wenn 
meine Lippen meine Hand küssen werden". So muss man es 
allerdings erklären, denn dass die Hand die Lippen küsste ist 
nicht sinn entsprechend, sondern umgekehrt. 

Cap. H. Man muss wissen, dass die Nomina in dieser sy- 
rischen Sprache indeclinabel und fest sind und keine Ver- 
änderungen durch Vocalbewegungen erleiden, die au ihrem 



1) Dass hier ein Satz ausgefallen ist, ist klai*. Die Ei-gänzung ist 
von H. 

2) Lies Ir^^? H. 



— 12 — 

Anfaiio-c und Ende hinzutreten, Avie in der griechischen 
Sprache am Anfange ') und Ende. Demnach ist der Sinn der 
Gedanken leicht zu erreichen für die, welche geübt sind, sie 
richtig zu sprechen. Auch finden sich die fünf — oder wie 
Andere wollen vier — Vocalbewegungen'^; (Casus) der Griechen 
und die drei der arabischen Nomina bei den syrischen Nomini- 
bus in diesen drei Buchstaben wieder, welche Artikel genannt 
werden, nämlich Beth, Dfilath, Lamadh, und sie gewähren für 
das Verständniss der syrischen Satzbildungen eiiien nicht ge- 
ringen Nutzen. 

Man muss bemerken, dass die Flexionsform (yMoig), 
welche im Griechischen Accusativ und Dativ heisst, dass die 
auf folgende Weise sich unterscheiden. Der Accusativ tritt 
ein, wenn Jemand einen Anderen Etwas in sein Wesen auf- 
nehmen lässt, wie z. B. irgend eine Lehre und Gesundheit; 
der Dativ aber, Avenn .Jemand Etwas giebt, das nicht wesent- 
lich aufgenommen wird, wie ein Gefäss, ein Buch, ein Schwert. 
Die Araber nennen den Empfanger dieser beiden Arten Maf ül: 
die Syrer aber unterscheiden vermittelst der oben angegebenen 
Merkmale, ohne den empfangenden Nominibus am Ende eine 
Vocalveränderung zu geben. ^) 



1) Elias denkt wohl an die Pi'onomina vgl. Bekker Anecdota p. 
911 al dvtüjvvfxiai icc npöqwTia ntQi xrjV a()x^lf xirovaiv. 

2) Mit Streichung des Lamadh. H. 

3) Dieser Abschnitt ist einigennassen dunkel. ]i.sc3i_ ist der Dativ 
s. cap. XVI. Der Accusativ wird dort jiw»JiJiiJi. genannt = ahiaxixt}; 
allein 1Zja_ci. (wofür H. ]Z?^. ^.S = pifxo.ßaxixr], das ich aber nicht nach- 
weisen kann) wird dasselbe sein, vgl. Trendelenburg bei Steinthal p. 295 
aixiaxixij is erit casus, qui ad actionis effectum indicandum ratus est, ut 
eum non accusativum sed potius effectivum vel causativum reddi op- 
portuerit. Der Abschnitt wird nun aber erst verständlich, wenn man 
nach _i£ ergänzt ]?|-« oder —iiC •-oi statt ^oi ,_iiß liest. Für das Weitere 
vgl. Apollonios Dyskolos Syntax übersetzt von Buttmann S. 239 f.: 
,Alle Verben, mit deren Bedeutung die Begrifie: zu Jemandes gun- 
sten Etwas thun u. s. w. {anccvxa xu nspmolrjoiv ör)).ovvxa) sich ver- 
binden lassen, sei es auf geistigem, sei es auf sinnlichem Gebiete, werden 
mit dem Dativ construirt. [Sie können auch mit dem Accus, construirt 
werden, aber so, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen diesen 



- 13 — 

Cap. III. Frage. Aus welchen Anzeichen und Merkmalen 
erkennt man das Patiens, dessen Agens nicht zu gleicher Zeit 
erwähnt ist? Lösung. Wir haben vorhin bemerkt, dass die 
Nomina keine Veränderung erleiden, auch wenn sie in ver- 
schiedener Beziehung gebraucht werden; wenn wir nun das 
Patiens anführen durch ein Verbum, welches auf ein Leiden ') 
hinweist, so unterscheiden wir dadurch die passiven Sätze und 
das genügt, ohne dass wir einer Vocalveränderung des Nomens 
bedüi'fteu, wie es arabischer Gebrauch ist. Z. B. sagen wir 
.,Noah wurde geschlagen"; uns genügt die Flexion des Verbums 
um anzudeuten, das Noah das Object des Schiagens war. 
Ebenso steht es. wenn ^vir von solchen Handlungen sprechen 
wie: „Eine Schrift wurde geschrieben", ,.eine That wurde ge- 
than", ..der Sieg wurde gegeben". — Der Araber hat auch die 
Gewohnheit, Ort und Zeit als Patiens zu setzen, wir Sji'er da- 
gegen wenden hier Zusätze an. Den Ort bezeichnen wir durch 
das Bindeglied Lämadh, wie wir sagen: „Jesus kann ] a . o v 

in das Haus''; „Simon ging ]zbf^ in die Halle"; „der Herr stieg 

| M .owV auf das Schilf". Die Zeit aber drücken wir aus auch 

ohne Lämadh hinzuzusetzen, denn wir können-) sagen: „Jemand 
ging j^i^^i jj^i^i lange Zeit", „Jesus rief j.^ca«. eiuen Tag lang", 

„Josef betete j^^ii-*, eine Stunde". 

Cap. IV, Frage. Welche Regeln beachtet der Sj-rer bei der 
Aneiuanderfügung von Nominibus im Verhältniss zu den Arabern ? 
Lösung. Aus der Hinzufügung des Artikels oder Bindegliedes 
Dälath erkennt man, dass ein Nomen mit einem anderen in 
Verbindung gesetzt ist, was die Araber 'Idäfe nennen, z. B. 
v° ^ ]£J-.f^ (Stadt Jemandes), \° ;. 01^.,^^ (Haus Jemandes). 



beiden Constructionen besteht] . . . ze/uvoj ooL . . . d. b. ich verschafle 
dir einen (losgetrennten) Theil jenes Körpers. In xsßtaj ai dagegen 
überträgt sich die Thätigkeit ganz auf den andern Gegenstand u. s. w." 
— An etwas Aehnliches wird Elias denken, allein seine Beispiele passen 
nicht; seine Unkenntniss des Griechischen hat ihn zu einem Missverständ- 
niss oder halben Verständniss geführt. Vgl. noch ßekker Anecdot. 634. 

1) ]ZQ-4^a^M fordert der Zusammenhang. 

2) Die Streichung der Negation (H.) oder eine andere Correctur ist 
nothwendig. 



— 14 — 

Jlierbei kann luaii das erste Nomen l)eiiel)ig mit Alal' oder ile 
endigen lassen, ohne dass ein Unterschied entstände. l^L^ 

iMz:^-; (]-)U{'h Mosis), \,-j.iiu? U-,i.jL-^ (Lager Israels), rr,ov:k 

.^ ^nv. « (Gott Jacobs). — Zweite Kegel. (Die Verbindung wird 

hergestellt) dadurch dass man Alaf vom Nomen abschneidet 
oder Jüd, welches dem letzten Alaf angefügt ist, z. B. aj.-,^ 

j..»ji:c3iV (Stadt der Römer), V=^ ^^i (Haus Jemandes), wsA^ 

|.jk.ai£ (Buch Mosis), \>_*jjil. ^j..*;*© (Lager Israels) . ^:n "V . ^-1 

(Hand -lacolxs), ^aiso». V^ (Fuss Josefs). So auch im Plural: 

.j.^ ^1*:;^ (Die Augen unseres Herrn), v,s ^^V (Füsse Je- 

juandes) \o ^L^ (Schriften Jemandes). — Das Jüd aber 

(wird) folgendermassen (abgestossen): (aus j.^j^ wird) ]j^ 

(Herr), j^..^ j^ (Hausherr). In der heil. Schrift finden wir 

folgende Beispiele ^ov_X ^. _^ (Gott der Götter ?'' 50, 1) 

^■fS.ä.isi'io'i (die Grossen Pharaos), l^^zjs m ,, v (Stadt der 

Heiligkeit), J.-Vic ^^\ (Diener des Königs), ) AVvn ^v^ (König 

der Könige). 

Cap. V. Frage. Hat die syrische Sprache eine Verkürzung 
der Verben, welche die Araber el Gezm nennen, und wenn 
dies der Fall ist, welche Verben trifft sie und auf welche 
Weise? Antwort. Die Verkürzung trifft die Verbalformen, 
welche im Futur stehen, entsjn'echend der Regel der Araber 
und zwar auf zwei Arten, nicht wie die Methode der Araber 
ist. Nämlich entweder durch das Abschneiden eines Conso- 
nanten am Anfange, welches Tempus es auch sei, ') oder durch 
das Fortnehmen eines Vocals. Jedoch trifft die Verkürzung 
nicht jedes Verbum, welches im Futur steht, sondern nur die, 
welche am Anfange Alaf oder Jüd oder Nun haben. Z. B. bei 
Futurformen; )zl (er kam); spreche ich von mir selbst, so sage 
ich ]z] (ich werde kommen); '^^j (er ging) '^i] (ich werde 
gehen); es ist also Alaf vom Verbum abgeschnitten. Denn 



1) Die in der Uebei'setzung vorgenommene Umstellung ist nach dem 
Folgenden nothwendig. 



— 15 — 

wenn luaii sao't ^^li., so hat man davon für die erste Person 
die Fonu ^v.) zn bilden:') ebenso von -^lc] (mit Elision des 
einen ]) ^| . Bei Jnd steht die Sache so: vom Verbuni 
«CjJ (er weiss) heisst es im Futur in der dritten Person und in 
der ersten Person Pluralis 'CjJ ; es ist nämlich das Jüd vom 
Verbum tbrtgenommen. Ebenso wioi_. (er g'iebt; ^^so -) (er 
wrd geben) ^^£1 (er sitzt) ^üo (er wird sitzen). • — Nun end- 
lich auf folgende Weise ^aJ (er hing an), ^ajaj (er wird an- 
hängen), ^üiaj (er nahm), wüäJ (er wird nehmen), 'VaJ (er fiel). 
VaJ (er wird fallen), [^i^f (er brachte), j^^u (er wird bringen), 
y.'ff er reizte), -j^jj (er wird reizen), ^»sjf (er Hess), j,sjj (er 
Avird lassen), ]^-^ (er lässt), jj^f (ich werde lassen)]. •'') — Im 

Imperativ lauten die Formen, wenn die drei Buchstaben Alaf. 
Jiid, Nvin abgeschnitten werden folgendermassen: von . n=^i 

.^.£oi_. .'^j-, .]z] ."X]] . ^.=mJ .Vaj heisst der Imperativ '^-j .]z 

Merke: die Verkürzung ist gebräuchlich bei den sogenannten 
Vocalbuchstaben *) und vorzüglich findet sie sich auch bei den 
Verben, welche im Praesens stehen z. B. ,»ißjf (er warf), 

l^fio (er wirft), ^ov|' (er handelte), ^^^ (er handelt), ^^] 

(er Hess lösen), ]j.^ (er lässt lösen). — Dies ist also die erste 

Art der Verkürzung, nämHch so dass ein Consonant unterdrückt 
■wird. Die aber, welche im Wegnehmen eines Vocales besteht, 
findet sich nur bei Praesensformen z. B. ^f ^IJ, (du öffnest), 

wo das Tau (von ^^ mit Pthähä versehen ist; wir nehmen 

einen Vocal von diesen weg und sagen lLls, wobei Tau sein 

Pthähä verloren hat. Eljenso ^jf ' v ^' t^ y (du sättigst), ^f^'^ 



1) Nach Correctur j-^asj^Zj tViüN i-ai^l |-ai^ H. theihveise. 

2) Dieselbe Form bei Bar Malkom Cod. Petermann 9. tbl. 47b. 

3) Die in [ ] eingeschlossenen Beispiele gehören nicht hierher. H. 

4) Ueber die Vocalbuchstaben Alaf, Vau, Jüd (Aristoteles: fwvi^fvia) 
vgl. Amira Gram. syr. p. 31 und nachher Elias selbst. 



— 16 — 

Z;j( (du segnest), . . ^Anniv .tJ>fS^, wo cks Res seinen Vocal 
verloren liat. Ebenso die Verben in der zweiten Person Fem. 
Sino-. z. 13. für ^:j]' j^^J sagen wir ^Llt^ für ^loj ]\ ^Z'^ 

..A<^MV^, für ^iwJ] jj^^iiiic . . .^LsfÄ'^. Die Aussprache des 

Maseulinum ist nämlich, falls die Verkürzung eintritt, von der ') 
des Femininum nicht verschieden. 

Schliesslich findet sich die Verkürzung auch beim Perfec- 
tum in der dritten Person masc. plur. z. B. .o^Ä'l. (sie thaten) 
o,-=ii.: .oi^f (sie verkündeten) c]^]. Ebenso im Imperativ in 
derselben Person: ejjl (betet) all^: a^z (sitzt) os^; o^i^ 
(thut) oj^aL. — Ebenso alle Femininformen des Plural im 
Praeteritum z, B. ,_-i-^] (sie kamen) '"^i] ; .^ii^ (sie hörten) 
-^v^'*-' - .^,.Äii (sie thaten) . .^^v 

Cap. VI, Frage. Kennt die syrische Sprache eine Ver- 
kürzung der Nomina wie die arabische, in der man sie el Tar- 
khini nennt ? Antwort. Jawohl, und zwar in ausgedehnterem 
Maasse als es bei den Arabern gebräuchlich ist; denn in der 
arabischen Sprache trifft sie nur einige Nomina, nämlich in 
der Anrede, 2) in der syrischen dagegen trifft sie alle Nomina, 
nur nicht auf ein und dieselbe Art und Weise. — Die Ver- 
kürzung der Nomina wird deutlich aus folgenden Beispielen: 
f i^^ (tler Mann) j.o ; ji^f (die Erde) <H^ l^r^ (der Mensch) 
^■fZ', []i^ (das Haus) i>^~\. Wisse jedoch, dass eine Ver- 
änderung der Vocalisation bei den Nominibus, wenn sie ver- 
kürzt werden, nothwendig ist wie bei den Verben. 

Wisse auch, jedes syrische Nomen hat am Ende ein Alaf 
und hier giebt es keine Ausnahme; z.B. ) .'^*. (der Himmel), 

die Erde, Gott, der Mensch, der Mann, das Pferd, die Welt, 
der Löwe, das Thier, die Frau, die Jungfrau u. s. w. 

Es giebt drei Arten der Verkürzung bei den Nominibus; 
zuerst wenn mit dem Schlussälaf weder ein Jüd noch ein 



1) Statt s4(n muss beide Male ctn stehen. H. 

2) ^J>LlJI (W=^r'* 



— 17 — 

(anderes) Alaf verbunden ist z. B. jj-a-^, p-?) ic^Ls. Zweitens 
wenn am Ende 'des Wortes) Alaf steht, mit welchem ein Jiid 
verbunden ist z. B. Uü^ (der Auserwählte), ].^-^ (der Herr), 

\lsi (der Keine). — Drittens: wenn mit dem Alaf ein Tau 
verbunden ist ') z. B. Usic? (das Bild), I^^-omZ (der Erweis). — 
Bei der ersten Art (ist das Verfahren so): aus ]-f£il wird 
^^, aus j^jf . . %.\], aus ]'^^ . . ,,ai», aus }^? . . ^,, aus 
)t^v . , .V Bei diesen wird Alaf weggenommen. Die zweite 
Art ist die, das Jüd fortgenommen wird: von J.Iä4 sagt man 
dann {„sL^. ebenso j^?, |^. — Die dritte Art ist die, dass Tau 
Alaf entfernt wird. Anstatt des Nomens |zo?oijd (das Zeuguiss) 
sagt man o^au», (ebenso) gs^- (Bitte) ^ (Haus). Bei dieser 
Art kommt es vor, dass Alaf bleibt, Tau aber elidirt wird z. B. 
iLi-i-ii: (Stadt) ).jL,.:ic; iLjush? (Schiff) jj^^ais. — Eine vierte 
Art ist endlich die, dass dem Tau ein Jüd vorangeht; hier 
wird aus |:^a«i (der Erweis) ^a-»i; aus | a .vi! (das Verbot) 

.\n; aus ]L^-g.£ (der Balken) ^jj. Wisse übrigens, dass, wenn 

die drei Vocalbuchstabeu in der Mitte der Nomina sind — 
mögen sie nun dem schliessenden Buchstaben"-) unmittell)ar 
vorangehen oder (weiter nach vorn hin) in der Mitte stehen — 
die Art der Verkürzung dieser Nomina verschieden von der 
der übrigen ist. ^) Eine Auseinandersetzung über diesen Unter- 
schied würde jedoch zu weit führen. 

Cap. Yll. Frage. In welchen Sätzen wenden die Gram- 
matiker die Verkürzung der Nomina an? Antwort. In allen 
möglichen Sätzen, d. i. in allen Arten von Sätzen, nämlich den 



1) Lies )<^»n1? H. 

2) Statt ]Ä-.üÄÄw-:ic {3 lies ]2^«isn^ ..ViS H. 

3) Bei der ersten Classe denkt Elias wohl an Worte wie IoAjj.. 
U:-'-- U'=] , welche nicht verkürzt werden können; bei der zweiten 
an Worte wie ) 1 » \ . . |.^s-. n. s. w. welche im stat. abs. «^^^ • • "^^^ 
lanten. Vgl. Aniira 164. 

Baethgen, Blar Elias. 2 



— 18 — 

vociitiveu, interrogativen, imperativen, precativen, enunciativen. ') 
Wisse auch, dass man sie anwendet in der Statusconstructns- 
verbindung. Wenn Tau dem Alaf vorhergeht, so (ist die Ver- 
kürzung anders als bei den übrigen Nominibus z. B. .]L^a^z 
]y ^v^ .]z;j-.fisc .]Sw-^ .]Zo^<nja- Wenn wir diese Nomina neben 
einem andern Nomen aussprechen,"-) so sagen wir jj^^isc . ^o^z 
^^ . -v.^ . oioviß : wenn wir sie aber (im Status constructus) 
verbinden, so heisst es v° äu^ä (Haus Jemandes;. Untia. aj_^ 
(Sonnenstadt), ^ L-i^z (Erweis unsers Hen-en), |i^ Zo?aiJs 
(Zeugniss der Wahrheit), ^-?a^ Zo^^ (Gebet deiner Verehrer), 

Bei den übrigen Nominihus dagegen sind die beiden Arten 
(nämlich Status constructus und absolutus) nicht unterschieden 
z. B. |i s>^ (der Herr) ^^^ u. s, w. Wenn wir sie aber in Ver- 
bindung setzen heisst es so: Ji^l Vl^ (der Vertraute), jjiL 
-jaaijcc -11 (ein richtender, anklagender Mann). Der Grund 
aber, dessentwegen wir bei jenen Nominibus zwei Buchstaben 
abgeschnitten haben, nämlich Tau und Alaf, ist der, dass die 
Buchstaben-') Vau und Jüd, die wir übrig gelassen haben, 
Vocalbuchstaben sind: daher genügen sie für die vocalische 
Aussprache^) z. B. ^a*»z u. s. w. 

Ferner bedienen wir uns der Verkürzung, wenn wir von 
Etwas eine Aussage machen, das eine ganze Kategorie umfasst 
z. B. "^5 w.*jj^ Vi (jeder Mensch ist ein Lügner Rom. 3, 4). 

i^j^ —»Jaoj^ Vs (jeder Chri.st ist ein Held), au*.? j-a^Vi 
j ^. Av^ (jedes Mannes Haupt ist Christus 1. Cor. 11, 3) u. a. ä. 

1) }~.ci>D x?.7jTix6q.. ].\\].a'^ 6Q(ozr]fxartxüc.. ]^q.£ls TiQoqzaxTixöq., 
]^ .V. V» eixTixög.. |,jajii£ unoffifxvTixöq vg]. Hoflmann de herm. apud 
Syros Aristoteleis p. 66 und Anm. p. 115. 

2) Wie im »»s 'Vs und ^ ^ V'^~ "^^..s und in dem unten folgenden, 
wohl an falscher Stelle stehenden Beispiel .^nnVc ^? jä^ oder auch 
als Prädikat. 

3) Statt ^^? des Textes lies zj? = jzizj? H. 

4) Vgl. p. r^ IS. 



— 19 - 

Cap. VIII. Frage. Und weshalb wendet man die \'er- 
kürzung bei Nominibiis und Verbis an? Antwort. Wegen der 
Einfachheit und Leichtigkeit •) bei Nominibus. So ist z. B. 
].3->fi^ Vs leicliter als |^^J_piß Vs ; ebenso ^.-l^ einfacher als 
]r^^ . . i ^^^ M-fic leichter als ) ^v^^ , Uu-.,^ . . — Bei den 
Verbis ebenfalls wegen der Einfachheit; so sagen wir für 
^i£j . . .-jDas .... fiir . ^.Mi . . . ntft . . . BisAveilen aber auch, 
weil man die Verba nur verkürzt gebrauchen kann z. B. von 
]z] (er kam) ]z (komm), ^l-| (er brachte), jz^,^^ (er bringt); 
vOn - '-'"'* (er nahm). . n^i (er wird nehmen); hier habe ich das 
eine Nun abgestossen und den Vocal der Silbe als an Stelle 
des zweiten (Nun) stehend (angesehen). Dementsprechend findet 
man auch noch in alten Büchern ^u (er wird hervorquellen 

ftir »5^^ . . . auÄx^ 'er wird erschrecken) für suaJ olIu 

(■er wird aufleuchten) für tnJi ; von ^^a^.^ (er gab) den Imperativ 
^-(31 und das Imperf. v^aO^). — Auch jene Verbalformen (von 
denen oben die Rede gewesen ist) l2] ^£s und ^jol 1-Iz;^ (lauten) 
wegen der Kürze und um Schwere zu vermeiden iJ»iJ und 

Cap. IX. Ebenso erleiden die Nomina, welche im Plural 
stehen, die Verkürzung. Wenn (das Nomen auf) Alaf ohne 
Jüd, Tau und Vau (ausgeht), so tritt Jüd und Nun hinzu z. B. 
^i^i.,^ (Männer), ., >^v (Knechte), .vo.. v (Erbarmen); wenn 

aber Vau und Tau (dem Alaf vorhergeht), so heisst es(?) ojov» 

. . , .aus ; Nun tritt hinzu und das genügt. Wenn Jüd und 

Tau (dem Alaf vorangeht), so stellt es sich ebenso z. B. ^a-z 

(Plur. ^z^z) und jedes ihm ähnliche Nomen. Wenn aber Jüd 

vor Alaf steht, so heisst es r^f (Reine), ^^ ^ ^) fAuserwählte). 

— Wisse: jegliches Nomen, dessen Plural zwei mal mit Zqäfä 
versehen ist und in dem Vau und Tau vorkommen, wird 



1) V'gl. Ibn 'Aqil Ht^ ^/Ji^SjÜJ [lX±> ^-J-yfil l*jt. 

2) So vr'wd man statt wi^i.- nach - 1() in der That lesen müssen. 
8)H. 



— 20 — 

folgenderraaassen verkürzt: ^ioVoul (Flüsse) ojad ... licVoi-io 
(Zeugnisse) oVoi-a . . . ]la£c (Bitten) ais u. ähnl. Diejenigen 
aber, welche kein Van haben, wolil aber Tau, werden so ge- 
bildet: ]Lcf^ (Stämme) ^-^.m, . . . jL*!-,.i (heilige Frauen) 
—l^fl u. älinl. 

Cap. X. Die zwei Arten von Adverbien, ') welche die 
Araber Gefässe der Zeit und des Orts nennen, d. i. Zuruf ez 
Zemän wel Mekän, und die Conjunctionen, welche die Araber 
Hurüf nennen und die übrigen Worte ausser den Nominibus und 
Verbis, bringen die bei den Nominibus eine Vocalbewegung her- 
vor? Antwort. Keineswegs, sondern sie bestimmen nur den Sinn 
in den verschiedenen Sätzen, Auch die Verba bringen bei den 
Nominibus keine Vocalbewegung hervor, auch nicht Nomina 
bei Nominibus; auch nicht die Praeposition und das Adverb 
z. B. längst, bevor, darnach, wie, wann, wegen, auf. Conjunc- 
tionen: denn, aber, daher. Alle diese üben keinen grammati- 
schen Einfluss aus, sondern verleihen mir einen bestimmten 
Sinn und construiren die Nomina zu den Verbis gemäss den 
Zeiten und Personen. 

Cap. XL Nach welchen Regeln wird das bestimmte and 
unbestimmte Nomen, welches die Araber Ma'rife und Nakire 
nennen, in der syrischen S])rache erkannt? Ich behaupte, dass 
die bestimmten und unbestimmten Nomina sich nur durch (die 
hinweisenden Fürwöter) i^t . . ^d und ),j(n unterscheiden lassen. 

Denn wenn wir sagen: Unser Herr stieg lia^ulik, so kann es 
ein bestimmter oder unbestimmter Berg sein. Wenn der 
Araber dagegen sagt Jk.A4>'i '^^ ^^^ ^^ vollkommen bestimmt; 
sagt er aber Jlas», so ist es irgend ein beliebiger Berg. Wenn 
der Syrer ähnlich sagt: Und unser Herr stieg ] m.«mV . so 

unterscheidet er 2) in dem Satze nicht, ob es ein bestimmtes 
Schiff sei. Wenn man aber sagt jja^ id^ (auf den Berg), 

li_^l cai^ (auf das Dach), j^..^ ioiX (in das Haus), |^ju=jj? ^cnV, 

1) inl^^rjfxa Steinthal 570. 

2) wA,i^ und voi'her Singf. H. 



— 21 — 

(auf das Schiff) und: er ging |£a-.^ J»auik (in die Stadt), 

l^j? ^cji^ (in die Halle), li jyV olmL^ (er breitete den Mantel 

aus), JM^nV oi.ajas (er spaltete das Holz), so sind diese Noraina 

im Satze vollkommen bestimmt, und von vorn herein ist be- 
kannt, was das für ein Haus, Stadt, Schiff, Berg, Holz oder 
Mantel sei. 

Cup. XII. Wie ') kommt es, dass die Conjuuctionen u. s. w. 
Nomina und Verba nicht grammatisch beeinflussen, wohl aber 
Buchstaben dies thun bei Nominibus u. s. w. nämlich Beth, 
Dälath. Vau, Lämadh? Also: Haus, Mann, Gericht, Krone, 
Schüler; ebenso: baute, richtete, vollendete, lehrte (s. die mit 
den Buchstaben ^a ^.^ anfangenden sp'ischen Worte im 

Text). Während nämlich die Anfangsbuchstaben [d. h. Casus] 
dieser Nomina und Verba hart sind, werden sie, wenn jene 
vier oben erwähnten Buchstaben zu ihnen hinzutreten weich. 
Und nicht allein bei Nominibus und Verbis bringen sie diese 
Veränderung hervor, sondern bei allen sieben Wortarten. Wenn 
die vier Buchstaben jedoch nicht zu ihnen hinzutreten, so bleiben 
sie unverändert. -) — In der That, wir verändern (eigentlich durch 
das Anfügen jener Buchstaben) Nichts an den Worten, weder 
dvirch ein Zc|äfa noch Pthähä noch Rbhäsä noch 'Eläjä noch 
Tahtäjä, sondern sie stellen nur eine Erweichung her 3) und 
dies geschieht, damit diese leidenden Buchstaben von den 
nicht leidenden und nicht veränderlichen unterschieden werdeu, 
und damit wir darauf aufmerksam machen, dass jene vier hin- 
zutretenden Buchstaben solche sind, welche den Verben und 
Satzgliedern einen bestimmten Sinn geben; und nicht unver- 
ständig werden sie bei der Anordnung der syrischen Sprache 
gebraucht. 

Cap. XIII. A^oni Modus, den die Araber Häl nennen, und 
vom Enuntiativus oder Prädikat, welches die Araber Habar 



1) li^-l H. 

2) Statt ,^°\^aV lies 1 .qV .. Ak^ 

3) Für *U^ H. 



— 22 — 

iieinien. Diese mü.ss;eii nämlich (im Arabischen durcli ünssere 
Merkmale) l)e,stimnit sein; sodann ebenso das Qnalificativum, ') 
Avek'hes die Araber Na't nennen. Bei den Syrern verstellt jeder- 
mann (diese Satztheile) ohne dass sie einer Veränderung der 
\'ocale bedürften z. B.: Der und der ist beredt, Josef ist schon, 
Moses ordnet auf milde Weise, Jeremias war ein Priester 
AVenn Avir die Nomina (Subjecte) an das Ende setzen, -j so 
liaben wir denselben Sinn, z. B.: Mild Avar Moses, schön war 
.losef, es weissagte Jesaias, es dichtete David, auf rühmliche 
Weise ordnete Moses, Priester war Jeremias. Nur versehen 
wir das Nomen (wenn es im Anfange steht) mit (dem Accent) 
Sämkä: wenn wir aber Modus, Enuntiativus und Qualificativ 
vor die Nomina setzen, so ist der Satz ein enuntiativer ^) (vgl. 
c. VII) und Sämkä wird fbrtgenommen. „Auf rühmliche Weise, 
auf milde Weise" u. a. Aehnl. ist in den vorhin angeführten 
Beispielen Modus; „es weissagte" u. s. w. Prädikat und Enun- 
tiativ: „Priester" aber, und ,.mild" und die übrigen ähnlichen 
Ausdrücke sind . nach Aristoteles Qualificativ. Wenn nämlich 
das Qualificativ vorangeht, so wird das Satzglied mit Päsüqä 
gelesen. So ^) lesen wir z. B. bei Johannes (4, 24) : „Geist ist 
Gott"; ;,Gott" ist hier das Nomen, „Geist" aber Qualificativ 
(■/.acrjyoQia). Hätten wir das Nomen an den Anfang des Satzes 
gestellt, so hätten wir gesagt „Gott ist Geist" mit den Accenten 
Mzf änä und Sämkä. — Und wie wir im Gesetz lesen (Deutern. 
4, 24): „Denn unser Gott ist verzehrendes Feuer": „unser Gott" 



1) }^j.^a.c — - ciOÜ, Ä,Ä^5 und oLo«. lieber die Bedeutung der 
xazTiyoQla und des xaxiiyoQftv bei Aristoteles — und danach theilweise 
bei den syrischen Grammatikern — vgl. Steinthal 201 ff. 20S: xazriyo(ielv 
liedeutet in der Schrift über die Kategorien nicht das Prädiciren im 
Satz, sondern das Benennen eines Dinges, indem das benennende Wort 
dessen Gattung oder Art aussagt, nicht in der Form des Satzes u. s. w." 
Es ist für das Verständniss eines Theiles der folgenden Beispiele noth- 
wendig, sich hieran zu erinnern. 

2) _l.*f.MQ..A.l£. 

3 I Es scheint , dass der Satz in diesem Fall mit dem Accent Päsüqä 
gelesen werden soll. 

4) Hier und Z. 7 ist wohl l-iiosl zu lesen (H.) 



— 23 - 

ist hier Nomen, „verzehrendes Feuer" Qnuliticativ. — Ebenso 
lesen wir bei Daniel (Draco v. 28) „Ein Jude ist der König 
geworden". Und beim Apostel (Rom. 1, 1) ,,Paulus, Diener 
Jesu Christi'*; „Paulus'" ist das Nomen: .J-)iener- Qualificativ. 
— So auch in der A])ostelgeschiclite (2, oü) „Ein Profet war 
er nämlich"; „Ein Profet" ist Qualificativ; „war er* (losi) i«t 

das Pronomen, welches auf David hinweist, so dass es soviel 
wird wie: „Ein Profet war nämlich David". — In einer Er- 
zählung ^) (d. i. Darstellung) stehen gemäss der Länge oder 
Kürze der Gedanken im Satz viel oder wenig Accente, sowohl 
was die Sätze als was die Satzglieder anbelangt. Und bald 
lesen wir mit 'Ehljä, bald mit Tahtäjä [und bald mit Zaugä] -j 
Päsüqä aber tritt regelmässig hinzu zu diesen drei Interpunctions- 
zeichen, welche in den Sätzen und Satzgliedern gemäss dem 
l)e absichtigten'') Sinne angewandt sind. Unter den Interpunc- 
tit)nszeichen (eig. Bewegungen) sind hier nicht diejenigen zu 
verstehen, welche zu Nominibus und Verbis treten (d. i. Vo- 
cale) sondern die, welche sowohl zu Sätzen als auch zu Satz- 
gliedern (d. i. Accente . In der griechischen und arabischen 
Sprache treten übrigens jene Bewegungen nur zu den Nomi- 
nibus; in der arabischen freilich auch zu Verbis.^) 

Der Modus fügt sich an wie das Qualificativ; wenn er 
dem Nomen und Prädikat vorangeht, so wird der Satz mit 
Päsüqä gelesen z. B. (Act 18, 26) „Und auf reichliche Weise 
zeigte er den Weg des Herrn"; wenn man „zeigte" vorangesetzt 
hätte, so hiesse es: „Er zeigte den Weg des Herrn auf reich- 



1) Nach .j..*wis wird avc ausgefallen sein. 

2) H. nach Bar Zu'bi. 

3) iJu»? H. — Bei der Texteslesart V-*^? habe ich an folgende Stelle 
des i'ionysius Thrax (Bekker 75S) gedacht: ßkot] 6e [oTiyixii] orinelov 
nvti'/jaiot; h'vexev naQa/.a/^iflavößerov und der Scholiast rijv fxio^v oriy- 
l.ir]i- (pr/aiv (Lvai avfißokov xi&s/xsvov "vfxev rov uvani eiaai i)fÄäq. 

4) Elias meint, er rede nicht von dem, was die Araber e.?o--s». 
nennen, d. h. den iwjtjX^t^ im Nomen und Imperfectum; bei den 
Griechen die Casusrection, sondern von jZaJ^i^'I.Z^v^ als Satz- und 
Wortbetonung (Accente) H. 



— 24 — 

liehe Weisse" ohne Päsüqä. — Und in der Apostelgeschichte 
lesen wir (10, 29) „Darnm bin ich bereitwilliger Weise ge- 
kommen, als ihr nach mir schicktet"; anders: „Als ihr nach 
mir schicket, bin ich bereitwilliger Weise gekommen". Weiter 
(Act. 16, 23) „Und befahl dem Gefängnisswärter, dass er sie 
bewache sorgfältig"; anders: „Und befahl dem Gefängnisswärter, 
dass er sie sorgfältig bewache". — Und beim Apostel: (2 Cor. 
11, 1) „Wollte Gott ihr liesset mich ein wenig reden thörichter 
Weise"; ander: „Wollte Gott ihr liesset mich thörichter Weise 
ein wenig reden". 

Zum selben Capitel gehörig; auf eine andere Weise (d, i. 
um die Sache auf andere Weise deutlich zu machen). — 
Giebt's ') Beispiele für Nomina, Qualificative, Modi und Enun- 
tiative? Antwort. Nomina sind folgende: Mann, Pferd, Mensch; 
Qualificative: recht, gerecht, ausgezeichnet, gut, böse, weise, 
thöricht, wahr, lügnerisch; Qualificativ des Qualificativ: ein 
Mann ein wahrer Zeuge; Modus d. i. Qualität: auf rechte 
Weise, auf gerechte Weise, mit Recht, mit Wahrheit; Enun- 
tiativ aber: sprach, that, war, schrieb. — 

Cap. XIV. Giebt es im Syrischen Etwas, das dem Rede- 
ganzen gleicht, das die Araber Gumle nennen? Ja wohl, näm- 
lich das was die Syrer Pethgama nennen; die Logiker 2) aber 
Satz, andere Syrer vollkommene Rede;-^) und zwar sind das 
Nomina und Verba, welche mit einander verflochten sind^) 
z. ß. „Jesus sagte zu seinen Jüngern"; „der Herr sprach zu 
Moses". Man muss nun wissen, dass sich der Gedanke ent- 
weder aus einem Gliede ergiebt z. B. ^Heb. 1, 1): „Zu mancherlei 
Zeit und auf mancherlei Weise redete Gott mit unseren Vätern"; 
oder aus mehren Gliedern z. B. (Luc. 1, 1): „Nachdem es Viele 
unternommen haben, die Erzählung der Thatsachen zu schreiben, 



1) Ms. |zu]. 

2) Die im Text vorgenommene Correctur ist imnöthig: es ist nur 
) >VvV'^ mit Pluralzeichen und umgestelltem Punkt zu lesen. H. 

3) reltioq löyoq Bekker 836. 

4) xttvxa yuQ [x6 ye ovo/ia xal x6 Qrifia] aXXrjXoig ai/in).c(>C6Vxa xe- 
/.siov Xöyoy xal uvtX?u7irj dnsgya'Qetai Bekker 844. 



— 25 — 

mit denen wir bekannt sind, wie es uns diejenigen überliefert 
babeu. die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes 
waren, babe aucb icb es für gut angesehen, dir Alles geordnet 
zu schreiben, bester Teophilus, auf dass du die Wahrheit der 
Worte erfahrest, in welchen du unterrichtet bist". 

Cap. XV. Wie werden die Verba im Imperativ plur. mit 
dem Pronomen (suffixum) der dritten Person masc. ausgesprochen, 
und warum stimmen die jacobitischen Syrer hierin nicht (mit 
uns) überein V Man muss nässen, dass es bei der Bildung der 
Imperativformen nöthig ist. die Induction anzuwenden, d. h. 
in erläuternder Weise, damit wir das Thema der Antwort 
deutlich machen. Merke also, der Imperativ hat (wenn 
die Suffixe hinzutreten) nach seiner Aussprache viele Formen 
l"* .e? (richte); steht das Yerbum im Plural, so sagt man 
3jc9 : mit ^dem Pronomen) der dritten Person masc. ^uisJo? 
oder ^cjvJicJc?. — 2) la-s (plündere) c"|sj= . . ^sio"|i£ . ^si-fcJei=^ 
3) ]:-.] (bringe), |j^] (wende) ^sic]^-.] . . ^oioUs] . . ^(n-»Jo]iw.] . . 
^3i-.JoU2l . . 4) y^h] (erzürne) dieses Weib; ^^ji^flAl (lass hören), 
>c-M (l^ss lieben); im Plural o\^] .. ^a^cy^] .. ^atn\^^]. . . 

diese Formen lauten im Präteritum und Imperativ gleich. 
Irren die (östlichen) Syrer, wenn sie die Formen ^oio^il oder 
.^^ -.•-v.^ 1 (in beiden Bedeutungen) gebrauchen? (Nein\ nur 
wenn man imperativisch spricht und den Imperativ ausdrück- 
lich vom Praeteritum unterscheiden will, muss man sagen 
^oi-iJo}^?] .. -^ .i>vv^a] .. ^guijaioM^]. o) ^J^f.^ (heilige), ^^ 

(segne); o^^j .. z^,..^ .. ^^la-*,^ .. ^d-unt. (preiset ihn), 
^3i3ici-ac^ (erhöhet ihn); Imperativ und Praeteritum lauten 
gleich. So lesen wir in der heil. Schrift: .^ ^ , ^^^. (lobet ihn) 
und spielet ihm. Es sollte jedoch (wenn man genau sprechen 
wollte) heissen ^-n.^z.^^^i^ und ^ax-j^s^f^ und .^ o> ^^^ sind 
eigentliche Imperativformen. — 0) jcjic^ (erhöhe), -^-jj^i fev- 
schrecke); ^312.^1^5 .. ^^=.^^1:^1.. im Imperativ und Praeteritum 
gleichlautend. Will man sie jedoch unterscheiden, so sagt 
man: .m ^T-v-^ ^v i. .. ^3u»j=^.pii. denn dies sind die eigentlichen 



- 2() — 

Imperativforjiieii. — 1) •^] (sprich), ^c-^s (rette), ^^aiv. (thue), 
>a«^ (liebe), '^4 (schmecke), ^ (trage), ^oAm, (lass), ^1 
l kaufe). Diese werden alle in gleicher Weise mit (dem Prono- 
men suif.) der dritten Person verbnnden: ^siiio-e? ., ^010^^:3^ 
. . ^oieiri^c] .. >.»oiQ.asQ_^ .. ^Tioi— ^c] '. nnd wieder vj«jLAjoi.i£c] 
anf diese Weise mnss Nun angefügt') werden: .^qi....3aaaaA. . . 
^(n.^Jair;ci .. ^ai-^o^a^^ . . — 8) Ua^ (besudele), j-.^ (tröste); 
^ |vn^ . . c)j^ . . .<T.^ )vy^ 7 . . ^(3io)..fcS . . uud wiedcr muss man 
sagen ^oi-».Jo|.lq^ .. ^cn_»Jo|.j.:i denn jene ersten Formen sind 
im Praeteritum und Imperativ gleich. — Ein Lehrer 2) las so: 
^CTicj.iÄ^\ damit die Form vom Praeteritum ^cicj-isa^ unterschie- 
den sei; er müsste demnach auch lesen ^oicj.!^, allein beim 
Profeten Jesaias (40, 1) lesen wir die Imperativform ^mcU^ 
9) ^y^ (sieh), ^^ (freue dich), .oä (erwirb), ^^^ (rufe). o\m . . 
c-«* . . aXo • • ©t-o • • ^oiol")^ . . ^oio^i^ • • ^oiolj-o. Diese be- 
zeichnen gleichmässig Imperativ und Perfectum; eigentlich 
aber kömmt dem Imperativ diese Form zu: ^cTi..Oo)i>o . .^(Ti^Jcl-j.- 
^ffi-JcU^. — 10) |?c| (bekenne), |ctM (zeig). c?ci .. ca« .. 
^oicj^c] .. ^cic]s.-; dies sind besondere Formen für für den 
Imperativ, auch zu ihnen füge Nun hinzu und sag ^oi^^Jcla.«. . 
^ffu.Jo|?c]. — Auch bei (dem Pronomen suff.) der dritten Person 
fem. gilt ganz dieselbe Regel z. B. maJc? .. oöaJo? u. s. w. 
Diejenigen Formen, welche im Mascul. beim Perf. und Imperat. 
gleich sind, die sind es ebenso im Femin,, und bei denen, 
welche sich nicht gleichen, ist es dasselbe, und Nun kann zur 
Unterscheidung zwischen Perfect und Imperat. hinzugefügt 
werden. 

Der Leser thut gut zu bemerken, dass dieses Nun zu 
diesen Verben hinzugefügt ist, nämlich wie in der Form 



1) Lies -axZZ? vgl. ^.^ ß. 

2) Ueber die Maqerjäne vgl. Martin, histoire de la ponctuation, 



Paris 187.5. 



— 27 — 

^(n.«Jc]i-c . . In ».ItT Schrift tiudeii wir die Form ^3uiJO|-»sl 
(fasset ihn), anderseits im Evangelium ^(nc,.«o1. Wir haben 
ja nämlich vorhin gesaijft, dass das Verb um (eigentlich) so 
lautet ^Cpi£J . . .Ofi^ . . <=-^r-* ■ • ^f IV- • • vf')^ • • ^o^-^- 
Wie nun oben auseinander gesetzt ist, dass bei (diesen eben 
genannten Formen) das Nim wegen der Schwere und Länge 
abgeworfen ist, so ist es auch von den in diesem Capitel be- 
handelten Formen fortgenommen; damit das Verbum nicht zu 
lang sei, haben die s}T:ischen Grammatiker anheimgegeben, 
aus dem Gewebe des Satzes und aus dem was vorhergeht und 
was folgt zu erkennen, ob das Verbum das Praeteritum be- 
zeichne oder Imperativ sei. 

Cap. XVI. Auf wie Adele Arten verbinden sich die Binde- 
glieder oder Casus oder Fälle, nämlich Beth. Dälath, Lämadh 
in der svrischen Sprache mit den Nominibus und in wie viel 
Bedeutungen sind sie möglich? Beth in 14 Bedeutungen. Ort: 
Moses in Aegypten. Gefäss: Wein im Becher. Zeit: Hiram 
lebte zur Zeit Davids. Das Ganze: die Hand ist am. Körper. 
Die Theile: der Körper besteht aus Gliedern. Das Genus: 
Mensch und Pferd gehören zu den lebenden Wesen. Species: 
lebendes Wiesen ist am Menschen. Der Thäter: der Sessel 
wird vom Tischler gemacht. Gestalt oder Bild: der Sessel ist 
nach seinem Bilde (gemacht). Zweck: der Sessel dient zum 
Sitzen. Typus: Nach den Gedanken •) des Tischlers ist der 
Sessel (gemacht). Werkzeug: durch ein Organon d. i. Werk- 
zeug wird der Sessel gemacht; oder: durch das Schwert wird 
der Frevler getödtet. Materie: aus Materie wird die Gestalt 
oder das Bild. Das Subject: am Subject"-) ist das Accidens 
z. B. am Haar ist Schwärze; 3) oder: am Meer haftet das 
Salzigsein. 

Dälath bezeichnet den Besitz in allen möglichen Bezieh- 
ungen und wird für die Statusconstructusverbindung *) ge- 



1) Dälath zu sti-eichen. H. 

2) Wieder >CLije? H, 

3) ]Zaia=c] H. 

4) IZctlaaiass H. 



- 2S — 

braucht z. ß. |«n^ 2u^? ( . . . . des Gotteshauses) ]i^j^ 

V-ija- i-ki? (der Stamm Israel). | , ^v ;. jj^ (der Herr des 
Knechtes) |=. ^v. % j^ali^ (der Lehrer des Schülers); die Frau 
ist Ij-a^? (des Mannes). 

Lämadh zeigt das Leiden an; Ort: Jesus kam ] a . ^ v 
(in das Haus). ^) Zeit: Jesus kommt ^ ^vn\ (morgen). Die Be- 
gleitung: Balak führte v-»vV^v (den Bileam) (Num. 22, 41). 
[Die Ursache] ^Jul^iÄ!::. zum Verfluchen meiner Feinde habe ich 

dich gerufen (ibid. 23, 11) d. i. aus diesem Grunde. Bisweilen 
wird das Lämadh auch anstatt zaV, gebraucht z. B. jj.^^ 

oiifi^? j-ü^CflikO >-^'^^''^ (und er schickte zu Bileam und den 

Grossen die bei ihm) d. i. caiZs^. — Auch anstatt eines Dälatli 

kommt es vor z. B.; sie suchten >T,^.. |vnV (sie zu fassen), wofür 

man auch gut sagen kann (nJ=,^j.J? . . Zu Verben aber tritt es 

(Dälath) und ^ard ein Adjectivum d. i. ein Participium z. B. 
^.\ j -) (ein thätiger). Beth und Lämadh treten, wenn Dalath 

da ist, zu den Verben, z. B. ^.^v^ \ (dem thätigen) ^^'^^ ^ 

(durch den thätigen) ]o^y (der gewesene); josi^lii (dem gewesenen); 

]o<jiJ? (der sein werdende), |eoU,^ (dem sein werdenden], 

]cauif^ (durch den sein werdenden). — Der Grieche^) nennt 

den Casus Dälath: Genetiv z. B.: des Mannes: Beth: Dativ" 
z. B. durch den Mann; Lämadh: Accusativ z. B. den Mann. 
Der Vocativ wird lim Syrischen) auf zwei Arten gebildet, aber 
nicht durch einen Buchstaben Twie b d 1) sondern durch ein 
Glied, welches Adverb genannt wird, nämlich jj-ri^ o] (o Mann). 
Im Griechischen wird er durch einen Buchstahen, eine Vocal- 
veränderung des Nomens gebildet. — Zweitens wird er im 
Sp'ischen ohne Buchstaben (d) gebildet z. B. Abraham! Moses! 

Der Accent, welchen wir zum Nomen setzen ist Tahtäjä 
oder Sämkä z. B. Herr erhöre mein Flehen (s. den Text). 



1) Ort und Zeit als Patiens. 

2) Nach Correctur H. 

3) Nach Correctur H. 



- 29 — 

./nV \z .lt-^ (^ Mann, komm zu mir). — Weshalb stellt Ari- 
stoteles vier Casus auf, die griechischen Grammatiker aber 
tiinf? ') Aristoteles Ansicht kommt der Wahrheit näher als die 
der griechischen Grammatiker; denn wie im Arabischen die 
Nomina drei Vocale haben ; wenn aber keine. Vocalbewegung 
zum Nomen tritt, sie es ruhend nennen, so ist es auch im 
Griechischen. Z. ß. Ij-ü.. nennen sie geraden Casus, 2) weil 

kein Bindeglied hinzugetreten ist, in Wahrheit aber, weil 
keine Vocalveränderung da ist. Wenn also kein Casus und 
FalP) am Nomen ist, wie im SjTischen Beth oder Lämadli 
oder Dälath, so sagen wir nicht, es habe einen „Fall" erhalten ; 
und auch wenn wir kein Särakä oder 'Eläjä oder Tahtäjä oder 
Zaugä setzen, so sagen wir nicht, es habe einen Casus oder 
eine Bewegung angenommen. Und wenn nicht, so würde 
folgen, dass es gleich sei, ob ein Nomen bewegt oder nicht 
bewegt wäre; das aber wäre unschön. — 

Cap. XVn. Hat das Sp'ische eine Regel über Bewegung 
und Ruhe der Cousonanten, wie die Araber sagen, dass bis- 
weilen zw^ei Consonanten in ihren Worten bewegt sind (d. h. 
zwei vocalisirte Consonanten können schon ein Wort bilden), 
während zwei Consonanten (hinter einander) nicht nilien, d. h. 
vocallos sein können? Antwort. Wisse, in der syrischen 
Sprache sind drei Vocale möglich, d. h. drei Consonanten 
können hinter einander mit einem Vocal ausgesprochen werden 
z. B. ..1 . ^-^Z u. s. w. Von zwei Consonanten dagegen (sei. wenn 

nur so Aiele ein Wort ausmachen) kann unmöglich jeder mit 
Vocal gesprochen werden, wie auch nicht drei im Arabischen. ^) 



1) Vgl. Steinthal 621. 2ßO. 295 (Aristoteles zählt den Nominativ nicht 
als Casus \ 

2) o^d^Tj oder sv&ela nnüoiz im Gegensatz zu den nt.äyiui. 

3) Statt ]Z~l°\v lies ]Z=J.:i^ic H. 

4) Selbst wenn Elias an Vulgärarabisch denkt (H.) 0^, trifft diese 
Regel nicht immer zu. Vielleicht sollte ■ t\* T? zweimal geschriebeii 
sein (und r---^'-^ tür l^Z stehen). 



- 30 - 

Rulien dagoo'en können zwei. z. B. j^cj-» fLiJcher) u. s. w. (s. 
vorn). l.leth und Res, Qüf und Betli, Pe und Res, Qüf und 
Teth, Teth und Läniadh ruhen in den angeführten Worten, Ein 
Buchstabe aber der für sich allein ruht, kommt z. B. in ) -i n . f 

und ]c3i vor, (In ]a^ ist) Alaf bewegt, Jüd vocalloser Buch- 
stabe; ebenso ist (in dem Worte jcoi) das He vocalloser Buch- 
stabe, das Vau bewegt. Wenn aber Jemand sagen sollte, dass 
zwischen diesen drei bewegten Consonanten ein anderer, 
ruhender sei, nämlich in den Beispielen ^^x^^-^^ u. s. w., und 

zwar ein Alaf, so antworten wir, dass dies nicht möglich ist, 
denn dann gälte in der arabischen Sprache dasselbe von den 
bewegten Buchstaben. ') Vielmehr muss man wissen, dass. 
wenn ein Buchstabe wie Qüf mit Pthähä ausgesprochen wird, 
dieses Pthäbä ein halbes Alaf ist. — Und wenn ferner Jemand 
behaupten sollte, dass auch zwischen den zwei ruhenden Con- 
sonanten, die ihr da aufgestellt habt, ein verstohlener Vocal 
stecke, so folgt das nicht, denn alle östlichen Syrer stimmen 
darin überein, dass kein Vocal zwischen den Buchstaben IJetli 
und Res des Wortes ]bOf^ ist. [Der Edessener?] 2) stellt die 

Behauptung auf, dass die Vocalbewegung [am Res] und nicht 
am Vau hafte. Wenn dass der Fall wäre, so dürften die 
Syrer nicht Vau für einen leichten (d. i. kurzen Vocal) sondern 
nur für einen schweren und gedehnten Laut schreiben, analog 
den Arabern. Z. B. ^o.« .^ ]z )cc^ — denn diese Laute sind 

leichte (d. i. kurze wie *j u. s. w.) — würden wir so >Qi ^ 

(qum, hur) schreiben und würden Qüf und I^eth durch diakri- 
tische Zeichen (wie Damma im Arab.) auszeichnen und voca- 
lisiren. — Und ferner, wenn der Edessener (in seiner Voca- 
lisation c "" ^ ') die Vocallosigkeit zweier Consonanten meidet 



1 ) Elias nimmt überall die arabische Orthographie zum Maasstabe ; er 
meint, wenn in dem Worte ^l-kSi-j; nach q, r und b noch ein Hart' 
(Alaf) vorhanden wäre (<Al-)..c(9i.,£). so müsstr rran z. B. auch im Arab. 

j'LjL; = JjLs schreiben. 
2^ H. 



- ;^i — 

so gilt hiervon ganz dasselbe was eben bemerkt ist, so dass, 
wenn er ein Vocalzeichen, d. h. ybhäsä •) (o^) setzt, l)estelien 

bleibt, dass jcas, c?, »a«» dann nur zwei Consonanten sind.-) 

Wir dagegen halten das Vau [und Jüd) für eine (selbständige) 
Vocalität in j^s-^« u. s, w., denn diese Buchstaben sind selbst 

vocalische Buchstaben oder halbvocalische, d. i. solche, welche 
eine Vocalbewegung in der syrischen, arabischen und griechi- 
schen Sprache herstellen, nämlich die Vocalbewegung - und 

^. — Uebrigens ist grösstentheils in der aramäischen Sprache 

ein Consonant bewegt, während der zweite ruhender Consonant 
ist oder umgekehrt z. B. vvv/^^. u. s. w. — Vau und Jiid sind 

schwer (d. i. lange Vocale) in folgenden Beispielen: ci£a.2j . . 

."^A u. s. w., nämlich diese Vau und Jüd sind durch die 

dem Schluss-Nün der Verben vorhergehenden Betonungen (?) 
schwer (d. h. lang). Nur diese Art von Vau und Jüd müsste 
der Edessener bei seiner Auffassung der Sache in der Cou- 
sonantenschrift ausdrücken, in Uebereinstimmung mit den 
Arabern, nicht aber jedes Vau und Jüd. ■') — Ferner in Formen 
vne w^cj_s w. s. w. hätte man das Vau für bewegt ansehen 
sollen und nicht den ihm vorhergehenden Buchstaben. Es 
scheint freilich dem Hörer, dass die Buchstaben, welche vor 
diesem Vau und Jüd stehen bewegt sind wegen des Zusammen- 
Schlusses der Silben oder Laute ^) und der Aneinanderreihung 
der Buchstaben in der Sprache. Nichtsdestoweniger, was 
richtiger ist: weil '') jene Buchstaben (Vau und Jüd) Vocal- 
buchstaben sind, haben die Syrer ihnen eine (selbstänge) Vocal- 
bewegung zuertheilt. 



1) Vau hbliäsä vgl. Cap. 24. 

2, D. h. uur mit zwei Buchstaben (>ü) geschrieben werden sollten. 

3) Er dürfte nur dann o und ^ schreiben, wenn die entsprechenden 
arabischen Formen, welche wie bemerkt, für Elias den Maasstab abgeben 
ein langes u oder i haben. 

4) \LsuL = |OJ5 passt hier nicht; lies {LsUls. 

5) — aJ?i9. 



— 32 — 

Wenu aber Jemand l)eliau])teii sollte, demnach wären in 
den Worten jauX . . ] |^^ . . j-^Jj^ nicht He, Dälath nnd Scliin 
bewegt, sondern Alaf, während ihr doch l)estimmt behauptet, 
dass Alaf nihe, so antworten wir, dass Alaf als Vocalbiichstahe 
o-anz allgemein den andern Bnchstalien den Vocallaut verliehen 
hat, und weil es den übrigen, nämlich Vau und Jüd (in dieser 
Beziehung) vorangeht, so sind auch diese vocalisch (d. h. sie 
heissen so nach dem Beispiele des Alaf). Darum darf man 
aber (hei o und ^) nicht den Vocallaut mit den andern (Con- 

sonanten ausser c ^ ], als diesen inhärirend) als vereinigt an- 
sehen, und es wäre (wenn man dies thun wollte) unfolgerichtig, 
wie bereits gesagt, o und ^ anders zu schreiben als ] in 

>ei^? .. >a-^. . u. s. w.. denn alle diese Consonanten sind bewegt 
und ist doch kein Alaf da (also müsste man, wenn man z. B. 
in v^a-D das o'' — zu ^ rechnet, auch >ax schreiben). — Wenn *) 

also in den erwähnten 2) Wörtern Vau und Jüd nicht bewegt 
wären, so sollte man sie aus der Schrift entfernen, so wie man 
kein | in ^^li i^nd ^a^j.s schreibt d, h. nicht >cUI-3 ^i"*^ 
^ü-.?!^), und zwar jedesmal wenn o und ^ (im Arabischen) leicht 
d. i. kiu'z) sind. Allein dies thut kein einziger Syrer. Mithin 
gehört die Vocalität zu c und ^ und nicht zu den übrigen 

(diesen vorhergehenden) Consonanten, wenn diese mit libhäsa 
oder Rwähä ausgesprochen werden. Dagegen werden das oi 

und 5 in joiA- und ]fi2:^ bewegt und nicht das Alaf, wie Zqäfä. 

Pthäha, Rbhasa in j^.^y ,_ j^^^ ,^ j^Vs^ ohne Alaf (der Vocal 

zu ^c _ ^ .. ii; ist). Diese Vocale sind ein halbes Alaf 

Die (Ost)Syrer urtheilen also richtiger als die Edessener. Und 
auch die Araber handeln regelrecht und halten sich an die 
Wahrheit in ihrer Sprache, da sie, wenn sie das Alaf bisweilen 
weglassen, ebenso Vau und Jüd (behandelnj, und sofern sie die 
über den Consonanten stehenden Bewegungen halbe Alaf, Vau 
und Jüd nennen. — 



1) Statt des von mir gestrichenen Alaf ist vielmehr .] zu lesen H. 
Uebrigens bemerke ich. dass H. dies Cap. anders auftasst als ich. 

2) ^aC^^h H. 



— x\ — 

Der Araber nennt die Vocalbuch-stiiben j . c . ^ kranke 

Buchstaben, nämlich weil sie Nichts für die lautbare Aussprache 
der Nomina und Verba leisten, obgleich sie in ihnen vor- 
kommen, wie die übrigen es thun. Sie hatten, wie mir scheint 
(umgekehrt), alle Buchstaben ausser ] .= .^ kranke [nennen 

sollen] '), weil zwar die Stimme sie erschallen lässt, sie aber nur 
vermittelst einer Vocalbewegung gehört werden, welche von 
den Vocalbuchstaben herkommt;"-) also sind diese gesund. 

Cap. XVIII. Warum ist die Grammatik in der griechischen 
und arabischen Sprache nach allen Seiten hin ausgebaut, während 
sie in der syrischen nur kurz und beschnitten ist? Wir haben 
ja gesagt, dass Nomina und Verba in der syrischen Sprache 
feststehend und indeclinabel seien und keine Veränderung der 
Vocale annehmen, auch keinen grammatischen Einfluss erleiden 
von den Conjunctionen und zeitlichen und örtlichen Adverbien; 
dass ferner die Verba die Nomina nicht grammatisch beein- 
flussen, auch nicht ein Nomen das andere; dass auch die Ruf- 
ßedingungs- oder Vergleichungsconjunctionen auf Nomina oder 
Verba keinen grammatischen Einfluss ausüben, sondern ihnen 
nur einen bestimmten Sinn geben und zuertheilen, ohne dass 
die Vocale der Nomina und Verba geändert würden, wie es im 
Arabischen der Fall ist, wo dies Alles bestimmten Regeln unter- 
worfen ist; dass endlich auch die fünf Flexionen oder Casus 
oder Fälle, welche die griechische Sprache verwendet, nicht 
vorhanden sind. — Bewegungen (d. i. Veränderungen der 
Worte giebt es freilich in der syrischen Sprache, aber an den 
ersten'^) Buchstaben (der Wörter), Avie wir oben auseinander- 
gesetzt haben (vgl. Cap. XV^I). 

Ein anderer Grund, weshalb die Grammatik im Sp'ischen 
beschränkt ist, ist der, dass Jeder von ihnen (den syi'ischen 



1) Diese Ergänzung ist nothwendig. 

2) Vgl. Dionysius Thrax bei Bekker 796 fpiuvi'jSiTa rff Xeyeiai ort 
(fiovTjv acp ! avrwv anoTS^.ei. Schol. 'A()a tu avf/<pa)va (pMVjjV ovx txovai; 
AiXTSov ,u£'v, oxi l'/ovaiv (pwvtjv xdxflva. cdk sxtoq lovriov hx<fu>VTi- 
&7jvai Ol (H'vavrai, 

3) liJ^o.:^ H. 

Baethgen, I\t;ir Elias. 3 



— 34 — 

Grammatikern) Etwas behandelte, das Uebrige aber unerwähnt 
liess; wenn dies Alles 7ai einem Gewebe vereinigt würde, so 
würde die Grammatik oder Sprachverbesserung im Syrischen 
an Ausdehnung gewinnen. Jacob von Edessa nämlich und 
Andere haben nur die Theile der Rede behandelt und das was 
mit ihnen vorgeht, und haben über die Paradigmata gesprochen. 
Hunein bar Ishäk ^) aber über die Prädikate und über Vorder- 
satz und Nachsatz.-) Josef Huzaja •^) aber und Rämisu' ') und 
die anderen (■)stlichen Syrer über die Interpunction nach den 
verschiedenen Bedeutungen, und sämmtliche Theile derselben. 
Und in den (istlichen Schulen überkonuut man sie durch die 
IT eb erlief erung und vererbt sie von einem Geschlecht zum 
anderen, nämlich Zaugä, 'Eläjä, Methkasfänä und 'Esjänä. 
Ferner (haben sie gesprochen) über die Regeln der Verba und 
ihre Flexion; über die (Regeln) der Nomina, welche Wurzeln 
sind; über die Consonanten, welche ohne Hinderniss (für das 
Verständniss) verkürzt (d. i. nicht ausgesprochen) Averden und 
die, deren erste (vorausgehende) nicht verkürzt werden. Es ist 
deutlich, dass wenn dies Alles zu einem Gewebe angeordnet 
würde, die Grammatik im Syrischen eine ausgedehnte Kunst 
wäre. Und wenn dies nicht so wäre, wie hätte man die Ab- 
sicht der Anfangsschriften ^) verstehen sollen, nicht (allein) der 
heiligen, sondern auch der logischen und medicinischen? 

Cap. XIX. Giebt das Qualificativ oder der Modus ohne 
Prädicat oder Verbura, welches auf die Zeit hinweist und das 
Ziel (der Aussage) vollständig macht einen Sinn? Auf keine 
Weise. Denn wenn auch die Wirksamkeit des Verbi nicht 



1) Ueber den berühmten Arzt und Grammatiker Hunein (f S7G p. 
Chr.) vgl Assemäni B. 0. III II 104. Bar Hebräus Chronic, eccl. IH 
198. Grosse Gramm, p. 171. — Kleine Gramm. 5, 77 (ed. Martin) und 
Hammer-Purgstall in der Literaturgeschichte der Araber. 

2) Lies >»?oQ-A/o und —i^^oso H. Vgl. Amira Gramm. Syr. 476 und 
de Sacy Gramm, arabe. II 78 al. 

3) Vgl. Wright Catalogue 107 c. 2. 

4) Vgl. ibid. 10.^) c. 2. 

5) Nach Correctur ).-Cj~a. H. 



— 35 — 

ilusserlich sichtbai' ist, so ist sie doch virtiifl und dem Sinne 
nach vor^nden. Wenn wir also sagen: „Moses hendich" und 
„Elias recht", so hat man Nichts gewonnen; man muss also 
ergänzen: ..Moses redete hendich" und „Elias zeigte recht". 
Und wenn wir sagen j...^j U-^^c (Moses — Profetj nnd }_A 
jjau fElias — Priester) ohne zu ergänzen aus und ^^j (war 

als Priester, als Profet thätig) so wird kein Sinn erreicht. 
Wenn also die Uebersetzer in den Psalmen (97, 11) lasen: 
..Das Licht welches leuchtete den Gerechten" so ist das Verb 
„welches leuchtete" wegen des hinzugetretenen Bindegliedes 
(Relativum) ein Qualificativ geworden d. i. leuchtendes Licht; 
demnach hat das Bindeglied den Sinn entstellt und aus dem 
Satz ergiebt sich kein Gedanke; der Satz muss also heissen: 
.,Das Licht leuchtete den Gerechten", wie auch Mär Efraem 
hat. Mär Narsi ') hat den Nachsatz hinzugefügt und beigegeben: 
„Das Licht vom Leuchten Christi erfreute Erde und Himmel". 
Merke jedoch, dass wenn das Qualificativ einem Verbum nach- 
folgt oder vorhergeht Nichts fehlt z. B. „Männer haben be- 
zeugt (und zwar) wahre"; und ebenso .,wahre-) Männer haben 
bezeugt". — Qualificativ von Qualificativen (ist in folgenden 
Beispielen enthalten): „Männer, wahre Zeugen": „gerechte 
sp-ische Männer'': „syrische ausgezeichnete Männer"'. — Es 
kommt auch vor. dass sich im Nomen selbst Qualificative 
verbergen z. B. „Ausgezeichnete, gerechte, erhabene Männer"; 
„ein Mann (der: Profet und Priester und König (ist)". Das 
Qualificativ welches zum ersten (Wort) liinzutritt, ist im Ver- 
hältniss zum zweiten (Qualificativ) Nomen, der Inhalt (dieses 
zweiten Qualificativ) erstreckt sich jedoch auch auf das er.ste 
Nomen, nämlich (in dem obigen Beispiele auf) „Mann". 

Virtuel ist das Verbum vorhanden in Sätzen wie )_4.a:a: 
] .^^ d. i. (Moses) „ist" (Profet). Ebenso ist ein Sinn vor- 
handen, wenn das Verbum dem Nomen und dem Qualificativ 
vorangeht z. B.: „Bezeugt haben wahre Männer"; , .geredet 



1) Ueber Narses, Gründer der nestorianischen Schule zu Nisibis 
(t 496) vgl. ß. 0. II 407. III I 63 ft'. 

2) Nach nothweiidiger Ergänzung. 



— 36 — 

haben i^ereclite Männer", „Priesterdienste haben gethan aus- 
gezeichnete Männer"; ..profezeit hat ein erhaltener Mann". 

Cap. XX. AVanini gebrauchen wir wenn ein Femininum und 
ein Masculinum in einem Worte zusammengefasst ') sind den 
Ph;ral als Masculinum ? Weil das Masc. höher steht als das Fe- 
mininum. Ebenso gebraucht man wegen des höheren Ranges des 
Masculinum die Verbalform, welche im Praeteritum ein männ- 
liches Wesen bezeichnet für das Femininum im Plural z. B. 
^ ^v (für . ^ ^'v die Frauen thaten). Und auch die arabische 

Sprache gebraucht übereinstimmend bei einer Zusammenfassung 
von männlichen und weiblichen Nominibus den masculinischen 
Plural. So heisst es im Evangelium Lucae (20, 35): „Die 
(.=j3i) aber, welche würdig waren (cs-4,»; jene Welt zu 

erlangen und die Auferstehung von den Todten". Das sind 
Männer und Frauen, denn beide Ordnungen werden auferstehen; 
und zwar ist der Beweis dafür das, was er hinzugefügt hat: 
„sie freien nicht" nämlich die Männer, „und die Frauen lassen 
sich nicht freien"; mit diesen Worten erläutert er nämlich das 
vorhergehende Glied. — Merke, jedes Verbum, sei es activisch 
oder passivisch, welches das Mascul. Singul. bezeichnet, wird 
auch für das Femininum Plur. gebraucht z. B. (i/> 119, 123j 
.^Xojaaiik -f^ff .1 vs (meine Augen harren auf deine Hülfe] ; ferner 
(V 25, 17) ^»^ >^.v « fliAnV (die Bedrängnisse meines Herzens 

sind zahlreich); und im Evangelium steht geschrieben (Luc, 
8, 2) „Und jene Weiber, die geheilt waren {^J.]) von Krank- 
heiten und bösen Geistern". ^z] ist Passiv und nicht 
Activ. Und in Da^äds Psalmen lesen wir so (18, 8): )jö|£u»< 
(fem.) ^ ..v. //]- av.1 lia-^j (die Grundfesten der Erde bebten und 
zerrissen). 

Cap. XXI. Giebt es in der sj^rischen Sprache wie in der arab. 
einen Plural des Plurals? Genau genommen nicht; es giebt 
jedoch im Syrischen einen doppelten Plural z. B. ]-fjSL^ (Mann), 



itJ^ H. 



- 37 — 

li_a^ .. ) .\^ (Knabe), ).iV^ .. )Sn.Ss |.Iün;^diiifr), jv^-*---- 
Die zweite Art aber ist _,j.a^ . . ^•sr..Vv . . ):_^^ (Haus), 
—.Äuwuc . . iULkr (Name). _^(nin-*.. Ein Phiral des Plural aber ist 
es wenn wir z. B. sagen „viele Schaaren"; „viele Völker"; 
„grosse Nationen"; denn „Schaar" und „Volk" ist gewisser- 
maassen ein Plural, in Wahrheit jedoch ist das Nomen ein 
Singular, denn wir sagen „eine Schaar'', „ein Volk''; z. B. 
„sprich Volk und rede". Wenn wir aber sagen )v«s —-jicj 

so meinen wir die einzelnen Personen; ebenso in ) ^i-^ aükO 

—.jiclo nämlich die einzelnen Personen des Volkes und des 

Haufens hüben an und sprachen). 

Cap. XXn. Wenn das Zeitwort wie „that", „sagte", „war" 
vorangeht und wir von mehren Begriffen reden wollen, steht 
es dann im Singular oder Plural, wie arabische Regel ist fnäm- 
lich dass es im Sing, steht) z. B. ) ." i vv^^^ u. s. w. Dies geht 

im Syrischen nicht, nur vermöge des Buchstabens Vau („und") 
der die Nomina zusammenfügt und verbindet ist es möglich 
z. B.: „Es kam Engel und Mensch", „es kam Gabriel und das 
Weib", „es redete der Priester und der Profet", „es wird ein 
Priester und Profet geboren werden". Auch Mann und Frau 
kann so (verbunden werden), und das hat nichts Befi'emdliches. 
— „Es kämmen Profeten und Priester" ebenso, oder „Priester 
und der Gesandte". Auch wenn das Verbum nachfolgt kann 
es im Singular stehen, wenn auch mehre Nomina vorangehen, 
die durch die Conjunction Vau verbunden sind z. ß. ..Friede 
und Barmherzigkeit (Plur.) und Gnade werde euch reichlich zu 
Theil''; „Friede sei mit euch und Barmherzigkeit'" (Plur.). 
Wenn es sich aber um mehre Begriffe ein und derselben Art 
handelt, so steht das Verb im Plural, mag es vorangehen oder 
folgen z. B.: „Es kamen Männer"; „es thaten die Priester"; „es 
sprachen die Menschen"; „es kamen die Frauen''; „sie beten 
an"; „sie hören" (d. i. man betet an). 

Cap. XXni. Sind die Verbalformen, welche das Femininum 
im Plural bezeichnen, regelmässig im Praeteritum und Imperativ 
unterschieden? Diese Regel gilt von den Verbalformen, welche 
das Masculinum bezeichiien folgendermaassen: ^>^v (er that) 



— 38 — 

pei'f'ectiscli : im})erativis('li ^ ^ v (tliiie). Im Feiiiin. Plur. 

jjk.j (es tliaten die Frauen), ] a " v ? ., ^v (tlmt ihr Mädchen). 

In diesen Beispielen sind Perfect- und Imperativformen ver- 
scliieden, sie gleichen sich aber in Formen wie: „Es heiligte 
(w4,^) der Mann Gott"; „es pries ( - ^o /) Samuel den Herrn"; 

dies sind die Perfectformen; soll das Verbum imperativisch 
sein, sagt man ebenso: „o Mann preise ( . ^'^Z ) Christus"; 

„segne {^^) den Herrn". — Die Femininformen im Perfectum 
aber lauten j^ . — ^/ (es priesen die Frauen), j.Ij ^^ (es seg- 
neten die Frauen), IzJ^ii^ »_4,^ (es heiligten die Jungfi-auen). 
Andere Formen hierfür sind - '■^'^ .. _-us^s; (auch) dies sind 
Perfectformen. Steht das Verb im Imperativ, so heisst es (nur) 
—^■^^ . . ' "■ ^^ ^ . . '"^ *■'' . Im Perfectum giebt es zwei 
Formen, im Imperativ nur eine (näml. für das Fem.). 

Cap. XXIV. üeber die Flexion der Verba; zugleich über 
die Mannigfaltigkeit (?) der syrischen Sprache. Wisse dass 
jedes Verbum, welches in der letzten Silbe mit Rbhäsä gelesen 
wird wenn es im Perfectum steht, im Imperativ verändert 
vdrd so dass ein Pthähä dafür eintritt z. B. ^ijof (er stützte 

sich) ^■^ijs] u. s. w. Diejenigen welche im Perfectum nicht 

mit Rbhäsä gelesen werden, lauten im Imperativ ebenso z. B. 
-li-Iiz] u. s. w. Diese Formen werden also (im Perfect und 

Imperativ; auf gleiche Weise ausgesjDrochen. Wenn aber Je- 
mand dagegen ^) solche Stellen anführen sollte, die sich in der 
heil. Schrift finden, welche diese Regel nicht befolgen, wie im 
25. Capitel des Jesaias steht (52, 2) jj.ai» _:a: ^z] (schüttele 

den Staub ab), oder wie im 11. Cap. der Apostelgeschichte 

(12, 8) -a^LL.^) (hülle dich ein), so möge er wissen, dass dies 

Imperativformen sind, und wir führen keine andere Lesart ein, 
weil Alle es uns so überliefert haben. Wir wollen auch noch 
andere Formen zum Zeugniss anfülu'en cucj^^] (rettet euch) im 
12. Cap. der Numeri(?) als Imperativ, und in demselben noch 



1) Die Lesart des Textes ist richtig vgl. Castle 201 H. 



— 80 — 

eininul die sell)t' Furm. Ebenso „a^z] u. s. w. Wenn über 
Jemand von der Form ^^^sz] den Imperativ w^j-izl bildet und 
verstellt das von der Rettung, so liest er richtig. '} Ebenso 
V-9=1 ^ ^aJ».i.^] (kehre zurück vom Wege); f^z] -a^i.z] 
(kehre um demüthige dich); ebenso (an einer anderen Stelle?) 
^-'•^•^/j- — Wenn aber Jemand andere Verbalformen anführen 

sollte, um diese Regel ungültig zu machen-) z. B. ^zUz] 
(er wurde geöffnet), ^i^z] (er wurde ausgedehnt), ^^i^k,) 
(er wm-de gehört), 3?ijß] (er wurde geordnet), so möge er zu- 
nächst wissen, dass diese Buchstaben (^, sJ nicht wie die übrigen 
behandelt werden; denn wenn diese Buchstaben am Ende der 
Verben stehen, so ist es nicht möglich, dass der ihnen voraus- 
gehende Consonant mit Rbhäsä versehen werde, denn wir 
sagen nichts ^lsz] . , ^lj^z] . . —5^^] . . Sodann aber werden 
sie im Imperativ auch verändert z. B. ^^iz] . . n. s. w. 

Ferner beim Verbum, welches mit Zqäfä gelesen wird, 
nämlich im Praeteritum (>ai), da richtet das was folgenden 

Formen passirt, nämlich die Bildung ^i^ und ij.i(?) keinen 
Schaden an (?). Und der Grund ist der, dass Alaf vocalhaltiger 
ist als Jüd, daher sagen wir nicht >a^ ^) sondern >cjlxi. Und 
so oft >aj vorkommt (?) und wir Gelegenheit finden zu trennen 
(durch I) und keine Mühe und Beschwerde vorhanden ist, 
trennen wir; so oft es aber nicht möglich ist zu trennen, sind 
wir nicht verhindert(?) ohne dass ein Mangel entstände. JcsaJ 
aber und -jirij (sagen wir;, um anzudeuten, dass die Wurzeln 
(dieser beiden Verben) nicht gleich sind noch ihre übrigen 
Formen, wenn sie flectirt werden. .c).cj mit Ausstossung des 
Vau, wegen der Schwere. In Vau hbhistä des Wortes aicsjj 
ist dagegen keine Schwere und Mühe. — lis (plündere), js=? 



1) Vgl. Hoffmann in d. Z. d. D. M. G. 1878. 761. 

2) Nämlich dass die vorhin angeführten und ähnliche Formen in der 
letzten Silbe den Elaut haben. 

3) H. 



(besprenge) — ic=~2 (steh), ^om (sieh) /aiiu Unterschiede (d. i. 

diese verschiedene Vocalaussprache hat in den verschieden 
gearteten Wnrzehi jener Verben ihren Grund). — Es kommt 
auch vor, dass wir das Ahif in Folge einer Art von Elision 
entfernen nämlich in den Formen . *■ ) .. (leidende), —-IJ^ . 

—kifil? (wofür man also —--*.- n. s. w. schreibt). Der Edessener 

und ^Tunein lassen mit Alaf schreiben _j_4.j.« u. s. w. Und 

so liest auch die heil. Schrift; ') auch ich (schreibe so), weil 
dies das Richtige ist und mit der genauen Regel mehr über- 
einkommt. 

Cap. XXV. Warum lesen wir in }L*.j (ruhen), ä!x*J 

u. s. w. die Pluralformen mit Vau rwihtä und nicht mit Vau 
rbhistä?-) (Aus folgendem Grunde); am Ende aller sja-ischen 
Nomina steht der Buchstabe Alaf, und wenn wir irgend ein 
Nomen zu einem anderen hinzufügen, so ist das (in jenem ersten 
Nomen vorkommende) Vau ein rwihtä und nicht ein hbhistä. 
So sagt man j ^^V .. .öoi-fäi» ^) u. s. w. Wenn wir nun 

jene Verben im Plural gebrauchen,^) so sprechen Avir weil 
sie durch ihren letzten Buchstaben den Norainibus gleichen 
den (Vau)Lant ebenfalls vorn (im Munde) aus. Wenn wir 
dagegen die Formen ]^ (sich freuend), ]-f^ (lösend), pLc 

(erwerbend) im Plural geljrauchen, so verljergen wir [das Alaf j 
damit das Verl) dem Singular gleiche'') wie in i^Vi^^ (wir 

schwören), — i-i-l wir sehen), •» ; ^' (wir lösen), was dasselbe 

ist als wenn wir sagten i^ ]fjk, u. s. w. In ]-^ . . ]-^ und 



1) Lies, -.££^ Z5C.S. 

2) Nach Bar Malkom Cod. Petferm. 9fo]. 3Sa ist U^ch (= Vau rwihtä) 
ein Vau luit einem Punct oben z. B. j-cc^; dagegen Ij— ' (= Vau 
rbhistä) mit einem Pnnct unten z. ß. «ai vgl. weiter Anfang C. XXVII. 

3) Das Pronomen suffixum. 

4) Ergänze — l^j.'.^]. 

5) Nämlich in Formen wie i-^V**' ^" welchen da« Alaf ausgefall en ist(?} 



— 41 — 

Uic (er zählte) ist das Vau der Silbe \ (in der dritten l*ers. 

plur. nnisc.y vernehmbar, und nicht wie bei den iil)ri<j^en Verben 
(stumm), denn wir haben den Vocalbuchstaben Alat' vom Verbum 
tbrtgenommeu und anstatt dessen den Vocalbuchstaben Vau 
hinzugefügt, den wir auch lautlich vernehmen lassen, -j um nicht 
zwei Glieder vom Verbum fortzunehmen ■'; (nämlich Alaf und 
Zqäfä. ?) Wir versehen es aber mit Zqäfä c}-» . . cj-*., wovon der 
Singular |-j.« und |^ lautete; (dies geschieht) um diese Verl)en 

welche auf Alaf ausgehen von den anderen, Avelche auf die 
übrigen Buchstaben ausgehen zu unterscheiden. — 

Wir lassen übrigens (die Verben in der 3. Pers. Plur 
Masc. des Praeter.) auf Vau und nicht auf einen anderen Buch- 
staben ausgehen aus folgenden Gründen. Erstens; wenn es 
auch nicht ausgesprochen wird, so können wir es doch jetzt 
und beständig vernehmbar werden lassen z. B. o,.rii:. . . ^,'-''^ 
u. s. w.; die syrischen Grammatiker haben dies Vau-Nün fort- 
gelassen wegen seiner Schwere. — Ein zweiter Grund ist der, 
dass wenn wii* irgend Etwas dem Verbum im Plural anhängen 
das Vau deutlich ausgesprochen wird, z. B. o^^ . . ^inog^ 
u. s. \v. Ein dritter Grund ist der, dass wenn bei den Verben, 
deren letzter Buchstabe Alaf ist, das Vau vernehmbar ist, wir 
nothwendig auch bei den übrigen durch diesen (Buchstaben) den 
Plural bilden. — Vierter Grund. Und wie die Syrer den Vocal- 
buchstaben Alaf jedem Nomen im Singular und Plural ge- 
geben haben, so war es gerecht, dass sie den Vocalbuchstaben 
Vau den Verben im Plural zuerkannten^) — aber am Ende 
und nicht am Anfange — damit Nomen und Verbum ein 
sicheres Zeichen hätten, in Folge dessen sie nicht mit anderen 
(Wortarten) vermischt werden. Alaf (ist zum Nomen gesetzt), 
weil dies der erste (Buchstabe) ist und das Nomen ausgezeich- 
neter ist als das Verbum, denn ersteres sagt das Sein aus; das 



1) H. jZaJU^?. 

2) ^isvii] H. 

3) >a-iJ H. 

i) ^=-s?>J? H. 



- 42 — 

Vorl)um al)i'r das Handeln dos Sein;') deninaeli hat man das 
^^lu seinem Plural gegeben, denn ursprünglich '^) ist der Buch- 
stabe Vau nicht am Ende der Verben, welche im Masculinum 
des Plural Perfecti stehen. — Die Verbalform des Singular 
Masc. ist gewürdigt worden, auch den Plural des Femininum 
zu bezeichnen z. B. |.ij '^^-Ioa. (die Frauen hörten); ^Ij ''^^ 
j_^o (die Frauen redeten und beteten an); wir gebrauchen 3) 
hier kein Jüd, wie andere schreiben, den ^i^^ sagt man wegen 
der geringeren Bedeutung des Femininum, und es genügt die 
Verbalform welche ein Masculinum bezeichnet um den Plural 
(des Femininum) zu bezeichnen, jedoch gilt diese Regel nur 
von den Verbalformen des Praeteriti. Aber sie gilt nicht bei 
den Imperativ- noch Praesens- noch Futurformen; die Praete- 
rita haben aber noch eine eigene Form, ^yvi*-. ,. ^^xL.; auf 
verkürzte Weise aber sagen wir w^J^ .. ^^jv^. — Verben welche 

auf Alaf ausgehen, sind nicht dienlich um (in der 3. Pers. 
Masc. Sing.) auch das Femininum im Plural zu bezeichnen z. B. 
m .. ]}.« .. ]f.^', hier sagen wir nicht j..^ j^ sondern Jz|.. 
Jy» oder —i-L« . . ,-"i*-i ^^^^ t^ies geschieht zum Unterschiede 
von den andern Verben ; wenn wir den Vocalbuchstaben Alaf 
von ]z] fortnehmen, so trat (an Stelle dessen) Jüd hinzu, 
welches ebenfalls Vocalbuchstabe ist oder halber Vocalbuch- 
stabe, so dass es also heisst Jz] . . üy*. 

Jegliche Perfectform, welche folgendem Paradigma folgt: 
^o] (er zeugte), u. s. w., heisst im Imperativ ebenso, aber mit 
einem Accent^) welchen wir auf das Alaf des Wortes ^©1 
setzen; im Praeteritum aber gebrauchen wir (den Accent) 
Päci[üdä nie. Ebenso setzen wir auf einen der Buchstaben von 



1) Vgl. Steinthal 592. Hoffmann de Hevm. 70. 

2) Statt des Zai des Textes ist Dälath zu lesen. Statt |J-.^ lese ich 
|.A.3-k.s. H. streicht |3 und vocalisirt ].Juus. 

3) ^.^Ä-Jua? H. 

4) = tövog. 



— 43 — 

folgenden Formen wcj^zj .. —omicz] .. ^^^r- *■] ein Päqüda 

um Perfect und Imperativ zu unterscheiden. 

Und weshalb lassen wir das Jüd der ersten Person schwin- 
den, ') wenn Alaf am Ende des Verbum steht wie in j-j^ . . 

jl A , _ ij^ ? Damit diese Verben (in der 3. pers. perf'.) von 

denen unterschieden werden, welche Jüd am Ende haben z. B. 
^£u»l (ich habe gebracht), t^^j^b] (ich habe geworfen), i_^l 

(ich habe wohl gethan); jene t^y^ .. ^^^ (der Unterschied 

zeigt sich also nur in der 3. Pers.); Jüd haben wir liinzu- 
gefügt, damit ein Vocalbuchstabe für den (ausgefallenen) Vocal- 
buchstaben Alaf stehe; denn Schislä oder Rbhäsä ist (nur) ein 
halber Laut. 

Cap. XXVI. Weswegen wird wenn die Verben mit den 
vier Consonanten He, Hetli, 'Ain, Res schliessen, der ihnen 
vorhergehende mit ihnen verbundene Consonant nicht mit 
Rbhäsä d. i. Schislä ausgesprochen '-) z. B. ^^v (er ging vor- 
über), j^asl (er sagte), w«Isz| (er jubelte), vvv^a. (er hörte), oi^^ 
(er wunderte sich), so dass in vielen Fällen eine Nothwendig- 
keit die S}Ter dazu treibt, die Verben im Perfect und Imperativ 
gleichförmig auszusprechend Man muss wissen, dass diese Buch- 
staben aus der Kehle kommen, weswegen sie auch Kehlbuch- 
staben genannt werden, und der Redende hat grosse Mühe bei 
ihrer Aussprache und die Zunge müht sich ab. besonders 
wenn sie am Ende stehen; stehen sie in der Mitte, so werden 
sie verschluckt. Ginge ihnen nun Rbhäsä voraus, so müsste 
man sich anstrengen, sie hörbar zu machen, wie ^^^j^i^, denn 

'^ V i ^, ist leichter für die Zunge; und analog bilde die übrigen. 
Wisse jedoch, dass der benihmte Hunein in seinem Werk über 
die s}nnsche Grammatik, welches von den Puncten handelt, be- 
sondere Verbalformen (hierfür) aufstellt. 



2) Da das Imperfect bei diesen Verben auf a gebildet wird, so meint 
Elias, sollte man nach Analogie von \^,J . . V*.j z. B. von fi^ 
das Praeteritum j-^i^ erwarten. 



— 44 — 

Das ülion Bemerkte gilt ehenf'alls von den Praesensformen, 

welclie diesein Paradigma folgen z. B. ■^ ^v . , ovi^i . . ^i^s 

p ... . ^. ' ' 

\:sLä,. Und er vergleicht die übrigen, welche diese Regel nicht 

annehmen wie z. B. ^ ov ..V=u! (er bildet). Jacob von Edessa 

fügt auch noch andere mit anderen Formen hinzu, nur sollen 
es active sein; ich aber füge hinzu, dass jedes Verbum 
Avelches eine Handlung ausdrückt, welche Aussprache es auch 
habe (d. i. wie auch die andern Silben ausser der letzten 
ausgesprochen werden), wie z. B. ac^j. .. oiisoz^^ .. ^:^.s . . 
._u^oV, . \v vn*., . vv v^<^ j und alle Verben, welche ein Leiden aus- 
drücken, in Avelcher Conjugation sie auch stehen, diese Regel 
beobachten z. B. aCicZL^ u. s. w. Und weiter füge ich hinzu, 

dass auch bei den Nominibus, wenn ihrem den syrischen No- 
minibus eigenen Schlussälaf einer dieser vier Buchstaben 
(?(7ui^) vorangeht und die Nomina die Verkürzung erleiden, der 

diesen (vier Gutturalen) vorangehende Consonant mit Pthähä 
und nicht mit Rbhäsä ausgesprochen wird; so bilden wir von 
]• i (Sohn) ^. Und bei den Nominibus, welche dem folgenden 

Paradigma folgen, apocopiren wir [das Alaf] nicht auf diese 
Weise, ausser bei A ') und weiter bei \:uh] . . -^If . . ]'>z\ . . iz\ 
]r^^.. r^ (^1^0 anders bei) lL=ul (Pest) Vq- ... isil (Fett) 
wsiz* — Man hat sich also nicht bemüht, die Verba auf 

gleiche Weise fvocalisirt) zu lesen wegen der Mühe, die sich 
der Redende (bei ?oi^^) geben müsste; übrigens erkennt man 

aus dem was vorhergeht und nachfolgt, welche Verbalformen 
das Praeteritum und Avelche den Imperativ bezeichnen sollen. 

Cap. XXVII. Woher sind die verschiedenen Aussprachen 
(d. i. Vocale) der Nomina und Verba genommen, nämlich 
Zqäfä, Pthähä 2) u. s. w.? Merke: es giebt drei Vocalbuch- 
staben nämlich Alaf, Vau, Jüd, und die übrigen Consonanten 



1) Ostsyrische Vocalisation H. 

2) In Betreff der Zählung und Benennung der Vocale herrscht be- 
kanntlich bei den syrischen Grammatikern grosse Verschiedenheit. Eine 
Uebersichtstafel über die Abweichungen zwischen Ost- und West-Syrern 



— 45 — 

verbinden sich mit ihnen. Ans diesen drei Vocalbuchstaben 
nnn hat man erfinderisch ') Vocale entstehen lassen znm Zweck 
der Zusammensetzung von Nominibus und Verbis, welche von 
den Dingen Aussagen machen. Von Alaf kommt Zqiifa = ] 

auf dem i^ in li^-) und Pthähä = | auf dem j^, in jvy^\ / 
» • 

und Schislä oder Rbhäsa, Von Vau kommen zwei Vocale, Vau 
ybhäsä und ein anderes Vau, welches Masäqä und Rwahta 
genannt wird; von Jüd kommt nur ein Vocal nämlich ^, 

Für die übrigen Consonanten (mit Ausnahme näml. von 
Alaf, Vau und Jüd) wurde, weil sie eigentlich keine ( Vocal)- 
bewegung haben, Pthähä bestimmt oder Zqäfä oder Schislä, 
welche aus Alaf entstanden sind, einem Vocalbuchstabeu und 
zwar dem ersten. Uebrigens treten diese, nämlich Zqäfä, 
Rbhasä und Pthähä auch zu Vau und Jüd, und deswegen sind 
Manche der Ansicht gewesen, dass Vau und Jüd ^) halbe Vocal- 
buchstabeu seien, allein sie sind sicher volle. Demnach thust 
du gut zu merken, dass wenn wir ]-^ (Herr) lesen das auf dem 

Mim befindHche Zqäfä als halbes Alaf anzusehen ist; und 
ebenso wenn du j^^S^'' (vollkommener) liest, worin das Schin 

mit Pthähä versehen ist, ist dieses ein halbes Alaf; ferner wenn 
du |vv/^^ (Gerücht) liest, worin Rbhäsä auf dem Schin steht, so 

ist das Rbhäsä ein halbes Alaf. Ebenso wirst du die übrigen 
Buchstaben verstehen. 

Die Grammatiker haben weiterhin weise gehandelt, indem 
sie zwei Bewegungen (d. i. Zeichen, welche eine verschiedene 
Aussprache des Buchstaben andeuten), zu sechs anderen Con- 
sonanten setzten, um denn Sinn um welchen es sich handelt 
vollkommen auszudrücken; die Consonanten sind bgdkft, die 
Zeichen Rukäkhü und Qusäjä. Demnach ist in j^vl (Milch) 



giebt Bar Hebraeus in seiner grossen Grammatik p. 4. — Elias zählt 
hier nur sechs Vocale, ist jedoch in der Benennung selbst nicht conse- 
quent gewesen vgl. c. XXV. 

1) Lies sJSf^Z] und ebenso ^I::» 2 vgl. y^ 7. 

2) Z. 23 des Textes. — Das zweite ,_:a: ist zu streichen H. 

3) Das Alaf des Textes wird zu streichen sein. 



— 4G — 

das Betli weich (aspirirt), in | ^V^ (?) hart; ]AK^ (Hund) hart, 
) ^V^(?) weich. Ebenso bihh' die Analogie auch bei den 
übrigen Buchstaben. Wenn man j.rili^« mit einem Pthaha auf 

(lein I.leth lesen sollte, so hatte man die Einrichtung getroffen, 
so auch zu schreiben; allein auch Qusaja und Iv.ukakhä half 
schon (nämlich um z. B. das Wort ) ^v.'l von )_^V>. zu unter- 
scheiden). Im besonderrn sind die beiden Zeichen auch dien- 
lich zur Unterscheidung der Casus bei den Verbalformen ') 
oder Flexionen und Fälle und wo es sich um Masculinum und 
Femininum handelt oder Singular und Plural z. B. Zf^ 

welches die zweite Person ausdrückt, wenn das Tau hart ist 
und z^.^ die erste, wenn Tau weich; und oi£^|p (ich habe 
sie gerettet), mit hartem ~) Tau für die erste Person, und oizC.©^ 
(sie hat sie gerettet) für die dritte Person Feminini. — Auch 
dem Pe hat man drei verschiedene Aussprachen gegeben; in 
li^s (Leib), ist das Pe ein mittleres; in | ^c,i (Seele) ist es 
weich; in j^o.^ (Person) hervorgestossen und hart. Es sind 
dies also unterscheidende nothwendige und nutzbringende 
Zeichen •') in der syrischen Sprache. 

Merke: wir fangen in dieser Sprache mit ruhenden Buch- 
staben, welche nicht für sich lautbar sind an, ^) die Vocalbuch- 
staben dagegen beginnen wir beständig mit einer (Vocal)- 
bewegung; wir endigen aber alle mit Ruhe, ausser Jüd und 
Vau, die wir auch mit einer Vocalbewegung endigen z. B. 
^iw-.f. Warum beginnen wir nicht mit llukäkhä? Erstens wegen 

der üeberlieferung, denn so haben uns die sorgfältigen Syrer 



1) Unter Casus der Verben verstehen die Araber die verschiedenen 
Modi des Imperfecti; Elias denkt an die verschiedenen Verbalformeu im 
weiteren (aristotelischen) Sinne. Vgl. Steinthal 259. 

2) Lies Iaai-i-V?. 

3) \^^ H. 

4) Im Gegensatz zu der arabischen Regel j^j Lw.J 'iiX^^ J'- 



— 47 — 

überliefert und vermacht : und zAveitens weil diese Aussprache 
später entstand nach der Ordnung der Buchstaben. ') 

Wisse, man muss die Verben canongemäss flectiren und 
auch bei ihren Wurzeln oder Nominibus Actionis sind die 
Paradigmata regelmässig'"^) und die Aussprache ihrer Vocale 
richtet sich nach den Verbis (finitis) und die der Verba (finita) 
nacli ihnen (den Nom. Act.). — Bei den übrigen (ursprüngl.) 
N()unnil>\is ist uns durch die Tradition überliefert, dass sie 
gerade so o'elesen werden und nicht anders, wie wir z. B. lesen 
]m^ (Gott) mit Pthähä auf Alaf und nicht mit Ulihasil, und 

|i^.' (Seil) mit Pthähä auf IJeth und und weichem Beth, und 

nicht anders. 

Wisse dass nach Aristoteles in seiner Schrift peri herme- 
neias die vorzüglichste Verbalform das Praesens ist-^) z. B. -^^ 

(er geht vorüber), ^] (er sagt), joci (er ist); es vermischen 
sich demnach die Personen in dieser Form des Verbi auf 
keine Weise mit einander, nicht Singular und Plural, auch 
nicht das Masculiuum mit dem Femininum. Die Verben aber 
welche iu den beiden anderen Zeiten stehen (Imperfect und 
Perfect), haben Gemeinsames (d. i. Formen welche mehre 
Bedeutungen haben können', bisweilen des Singular mit dem 
Plural und auch des Masculinum mit dem Femininum, wie wir 
sagen j^jj . . , joaiJ, welche Formen sowohl die 3. Pers. Masc. 

(Sing.) als auch die erste Pluralis bezeichen.^ Ebenso jeaiZ 
und ^^\z für die 2. Pers. Masc. und für die 3. Fem. Das 
Praesens aber unterscheidet bei allen Formen: 1. jj|^ ov (ich 
thue), 2. 1^^ ^v (wir thuen). 3. z^j],_a:i (du thust), 4. .o^,-ai. 
(ihr thut, 5. ^^| ] ^^\ (du Frau thust), 6. ,^£ü] ,-£'s (ihr 
Frauen thut,, 7. ^ ^"^ (er thut), S. .^^v (sie thuen), 9. ] ^ ^v 



1) D. i. nach der Erfindung des Alfabet's. Wie diese Thatsaclie den 
Umstand erklären soll, dass man nicht mit aspirirten Buclistaben anlange, 
ist nicht einzusehen. 

2) Vgl. Steinthal 6S3 fF. 

3) Steinthal 259. 



— 48 — 

(sie thut), 10. .fTi^ (sie thuen fem.). 11. |i|,^v (ich Frau thue), 
12. i,^V (wir Frauen thuen), 

Cap. XXVIII. Ueber die Bedeutung der Linien, welche 
die östlichen Syrer verwenden, nämlich Nägüdä, Mtapjanä, 
Marhtänä, Mhagjana oder Hegjäna. Ich erinnere mich gesagt 
zu haben, dass die Punctation sich in zwei Theile spalte; der 
eine (dient) zur Unterscheidung der Aussprache der Nomina, 
Verba und übrigen Redetheile mit dem Munde, nämlich Zqäfä, 
Pthriha, Qusaja u. s. w.; der zweite Theil ist der, welcher zum 
Verständniss führt und anleitet, wie 'Elaja, Tahtäja, Zauga und 
die übrigen Interpunctionszeichen. Entsprechend gehören auch 
von den Linien die einen dieser Art an, die andern jener, näm- 
lich folgendermasseu. Die Bedeutung des Nägüda ist häufig in 
der Trennung z. B. ,_kiÄ^£^ '^a-*-. j-i^] (Jesus sprach zu seinen 
Jüngern); hier wird vv ^ ^ > mit dem Nägüdä versehen, damit man 
(nach dieser Pause) den Rest des Satzes lesen kann. Z. B. ^) 
.coiJaai» jeai '^kinic j3 ]z}]i |J?o (und ohne Gleichuiss redete er 
nicht mit ihnen Marc. 4, 34); hier versieht man das j3 mit Nä- 



1) Vor dem folgenden Beispiel ist im Text nach Bar Zu'bi bei Mar- 
tin S. 16 Folgendes zu ergänzen: ..Wenn ein Buclistabe in einem Wort 
zwei Mal hinter einander vorkommt, und wir beide deutlich hervortreten 
lassen wollen, so versehen wir das Wort, welches dem mit verdoppeltem 
Buchstaben vorangeht, mit Nägüdä z. B." u. s.w. (Martin hatBar Zu'bi nicht 
verstanden). — Bar Hebraeus sagt gr. Gr. p. 201 f.: „Die westlichen 
Syrer kennen diese beiden Linien (Nägüdä und Mtapjänä) nicht". Was 
er sodann über Nägüdä sagt, weicht von der Regel des Elias etwas ab. 
Seine Worte sind: „Wenn zwei verschiedene vocallose Consonanten zu- 
sammenstossen [von denen der eine am Ende des ersten, der andere am 
Anfang des zweiten Wortes steht], so dehnt man f—**»!^ ^w».ic| _.,.,^_Jj 
den mit einem "Vocal versehenen, welcher dem am Ende des ersten 
Wortes stehenden vocallosen vorangeht und versieht ihn mit einer 
schrägen Linie, welche man Nägüdä nennt z. B. ^*^-.?9 (nJ^j^j^ 
Der Ursprung für Alles dies ist in folgenden Worten bei Bekker Anec- 
dota 675 zu suchen: '// de 6iaoto/.?j Hja^j) rld^eiai oxav diaoTei?.ai 
xal SiayiuQiaaL ö(fti?.cojuei' ztva P.f'cn', olor earcv, «ctoc. /xeta^v xov 
V xal rov a sigr^kd^ev ?) äiaarof.rj, ^iva //?) o avayivojoxiov avrl rov ilndv 
iativ a^iOQ fin?^/ ean Nä^ioQ . . . ovttoc xul zä o/uota. 



— 49 — 

<^üdä, damit die beiden iVIim (in '^Ss.iai^) deutlich hervortreten. 
Dagegen ist mit der Punctation ein Sinn verbunden z. B. 
wenn wir Jemandem einen Befehl ertheilen, z. B. ^j^aa^ jic] 
(sage deinem Herrn); Ur^"s^ ■V.'>>^ j_:q ^-^v- ^Za_::i. sz 
(kommet her zu mir Alle die ihr mühselig und beladen seid 
Matth. 1 1, 28). — Mtapjana aber gehört im Gegensatz zum 
Nagüdä zu dem Theil (der Linien), welcher sich auf den Ge- 
danken bezieht; so sagt man |y >>,Vv- lo^^ (Königstadt); wir 

setzen das Wort jio-,^ niit Izs^bi^iÄ (durch Mtapjänä} in Ver- 
bindung, damit wir die Zusammengehörigkeit dieser Begriffe 
erkennen. ') Hegjänä setzen Avir und es gehört zu beiden Arten 
und zwar: wenn zwei Buchstaben da sind, die sei es derselben 
Species oder demselben Genus angehören, so versehen wir den 
einen mit Hegjänä, unterdrücken den andern und sprechen den 
ersten aus, 2) denn wenn Hegjänä bei einem Buchstaben steht, so 
bezeichnet es dasselbe wie die Verdoppelung eines Buchstabens 
in griechischer und arabischer Sprache. So auch die Syrer, 
z. B. dammallinan; wir versehen (das eine Mim) mit Hegjänä und 
brauchen (beide Mim) nicht auszusprechen. Uebrigens geschieht 
auch dies wegen der Leichtigkeit und Einfachheit der Rede. ^) 
— Marhtänä steht dem Hegjänä gegenüber; wir gebrauchen 



1) Ueber Mtapjänä sagt Bar H. 1. 1. „Wenn ein am Ende eines 
Wortes stehender vocalloser Consonant zusammentrifft mit einem am 
Anfange des zweiten Wortes stehenden bewegten, so hält man ihn fest, 
zieht ihn nicht hinüber und setzt unter denselben eine gerade Linie 
welche man Mtapjänä nennt z. B. |?auo ZU-i^ifi. 

2) sJAä. 

3) Vgl. BA bei Payne Smith s. v. Jj-fc^oiic wo statt ^ . 4 A Vi\ zu 
lesen ist >i ^VvnV, — Bei Bar H. hat Hegjänä eine andere Bedeutung; 
er sagt (p. 199): „Wenn ein ruhender Consonant mit einem anderen 
ruhenden zusammenträfe, so entstände für die Aussprache Schwierigkeit 
z. B. _-,-^jJ. Um dies zu vermeiden giebt man dem Qüf ein Hegjänä 
^•j-oJ (nekerjän)". — Ein der Regel des Elias entsprechender Abschnitt 
findet sich dagegen bei BH in dem Abschnitt „von den Buchstaben 
welche vorborgen werden" p. 19" tf.: 1) Wenn ein und derselbe Buch- 

Baethgen, Mar Elias. 4 



— 50 — 

dasselbe tln'ils wegen der Leichtigkeit des Verbums, ') theils 
zum Unterschiede von Nominibus und Verbis, welche mit Heg- 
jänä versehen werden z. B. dmethehzüi, dneghemrün, dnetheh- 
zün. Und die Syrer, welche Hegjunä nicht verwenden, machen 
Fehler, weil das Verbum immer dick wird, und ihrer Sprache 
haftet Schwere an. Uebrigens verwenden auch andere aus- 
gezeichnete Sprache das Hegjänä. 

Man möge wissen, dass die Behandlung"^) der sieben 
Theile der syrischen Sätze; der AIjschnitt über die Aufhebung 
(von Buchstaben); die Regeln über die Formen der Nomina 
und den Sinn der Conjunctionen und übrigen Partikel; und 
die Betrachtung der einzelnen Personen; der Buchstaben welche 
zu anderen hinzugesetzt werden oder nicht hinzuj^esetzt werden 
und das Futur, Praesens oder Praeteritum, das Masculinum im 
Singular und im Plural oder das Femininum bezeichnen, zu 
der Art und dem Theil der Interpunction gehören, die für das 
Verstäudniss dient. ■') — Wenn Jemand fragt, weshalb in der 
Ueberlieferung nicht auch erwähnt sind (d. i. durch besondere 
Zeichen ausgedrückt) die Buchstaben, welche weich ausge- 
sprochen werden,^) so dass die syrischen Buchstaben die Zahl 



stabe zweimal steht Hi^AJuifa-oi-c) und der erste vocallos ist, so ver- 
birgt sich der erste im zweiten. 2) Dasselbe gilt von Buchstaben, die 
eine verwandte Aussprache haben Tj-ciaio I.£i-i jjas) ; hier nimmt der 
erste den Laut des zweiten an. Solche verwandte Buchstaben sind Tau 
und Teth, Dälath und Tau, He und fleth, 'Ain und Heth, Nun und — 
Res, Mim, Lämadh, Vau Käf, Qüf, Beth, Gämal, Teth, Säde, Semkath 
Zai, Sin, Tau. — Aus diesen Bemerkungen ergiebt sich, was Elias mit 
Buchstaben die derselben Species oder demselben Genus angehören meint. 

1) Es zeigt an, dass über einen Buchstaben schnell hin weggelesen 
werden soll; in welchen Fällen es nach den östlichen Grammatikern ge- 
setzt wird, sagt B. H. p. 200. — In den nachher angeführten Beispielen 
hat Hegjänä plötzlich eine ganz andere Bedeutung als vorher, nämlich 
dieselbe wie bei B. H.; wenn dies die zweite Bedeutung des Zeichens 
sein soll(?\ von welcher der Verf. oben sprach, so hat er sich mindestens 
sehr unklar ausgedrückt. 

2) Erg. ein Wort wie |l\v^v? H. 

3) Die Note G unter dem Text ist zu streichen. 

4) ]L^s-f.-ic H. 



— 51 — 

30 ausnifichten ') und nicht 22, (und) so dass von der Anzahl 
des syrischen Abc diese Quantität ebenso hinaufsteigt, wie es 
bei den Arabern der Fall ist, welche '-) acht und zwanzig Buch- 
staben zählen, nämlich ^ ^^ ^^ I u. s. w. — so antworten 
Avir, dass die Ueberlieferung dieser Erweichung •*) erst später 
stattgefunden hat und nicht schon von der Zeit datirt, wo die 
heil. Schriften in die syrische Sprache übersetzt wurden. Es 
genügt, dass die Schüler beim Lesen selbst von den Lehrern 
lernen, dass dieser Buchstabe weich auszusprechen sei, dieser 
aber nicht weich; und dies vererbt sich durch mündliche Be- 
lehrung ohne schriftliche Ueberlieferung. 

Cap. XXIX. ^) Wisse: die Punctation theilt sich in zwei 
Arten; entweder dient sie für die Aussprache der Worte, der 
Nomina nämlich und Verba u. s. w. wie z. B. in dem Worte 
|<juX das erste Alaf gemäss der Ueberlieferung mit Pthähti 

versehen wird, und wie ebenso in dem Worte j^a:]?'^) das Dä- 

lath; in anderem Sinne aber handelt es sich um die Zeichen, 
die eigentlich Punctation genannt werden und zum Zweck der 
Genauigkeit der Gedanken gesetzt sind. Diese letzteren sind 
für die Eleganz und Gefälligkeit der syrischen Sprache und 
Rede bestimmt. Es bedarf daher der Sorgfalt um die Arten 
zu erkennen, welche für das Verständniss dienen, wie z. ß. 
Päsiiqä, welcher anzeigt, dass der Sinn eines Satzes vollendet 
ist, und Methkasfänä , welcher die Niedrigkeit des Redenden 
und die Erhabenheit dessen, an den das Wort gerichtet ist"') 
andeutet. 



1) Die 6 bgdkpt in aspirirter Aussprache und mit besonderen Zei- 
chen ergeben 28; griechisches Pe 29; endlich hat auch Gämal drei ver- 
schiedene Aussprachen (vgl. Z. d. D. M. G. XXXII, p. 746 Anm.) = 3U. 

2) Lies ^^j. 

3) Lies Iaso? H. 

4) Aus einer Vergleichung des Anfangs von Cap. XXIX und XXVIII 
und unter Berücksichtigung des Schlusses von XXVI II, welcher ott'enbar 
einen grösseren Abschnitt mai-kirt, ergiebt sich, dass die Keihenfolge 
beider ursprünglich umgekehrt war. 

5) Scheint verderbt; etwa [jn-jj^ai? oder dgl. 

6) n. \fj^zL:^. 

4» 



— 52 — 

In einem Exemplar der Werke des Jacob von Edessa habe 
ich eine Schrift über die Puncte, die für das Verständniss 
dienen, gefunden; ^) er nennt sie ) ^o (Zeichen) und fasst sie 

in sieben Gruppen zusammen.'^) 

1) 'Eläjä: „Buch von der Geburt Jesu Christi" Matth. 
1, l; wird hinter den letzten Buchstaben des letzten Satz- 
gliedes nach oben hin gesetzt. — 2) 'Esjänä. Es scheint dass 
er Mzfanä rabbä so nennt. — 3) Zau ä d. i. Mzf änä. 4te Art. 
Tahtaja: ,.Das erste Buch habe ich geschrieben, o Teophilus'* 
Act. 1, 1. 5) Samkä: „Das Brot stärkt" ip 104, 15. — 6) 
Msaljänä oder „Erbitter von Gott": .,Ich bitte dich Herr" Luc. 
9, 38; diesen nennen die östlischen Syrer Dathläthä (wegen der 
drei Puncte). — Die 7te Art sind zwei in senkrechter Linie 
stehende Puncte, nämlich Zaugä und dies wird gesetzt, wenn 
man zum Nachsatz eilt: „Und Gott sah, dass die Sünde der 
Menschen auf Erden viel war" Gen. 6, 5. — 8) Tkäsä, und 
wir nennen es Zaugä *eläjä z. B. „Sollte er, der die Augen ^) ge- 
schaffen hat, nicht sehen" ii> 94, 9, und dies besagt in mahnen- 
der Weise: „er schaut im Verborgenen".^) 9) Schräjä: „Ihm sei 



1) Der folgende Abschnitt über die Accente ist ein Auszug aus dem 
bei Phillips: Mär Jacob and Bar Hebraeus on Syriac accents Appendix 
I gegebenen Text mit denselben Beispielen. Dieser Text folgt im Ms. 
unmittelbar auf den Tractat des Jacob von Edessa über die Puncte; 
der Verf. ist nicht genannt; Mär Jacob selbst kann es nicht gewesen 
sein, weil sich in seinem Tractat viel Abweichendes von dem hier ge- 
gebenen findet, so zählt Mär Jacob 47 Accente, der vorliegende Text 
nur 23. — Auch Elias drückt sich über die Urheberschaft vorsichtig aus. 

2) Die sieben Gruppen sind bei Phillips folgende: 1) 'Eläjä, 'Esjänä, 
Zau'ä. 2) Tahtäjä, Samkä, Msaljänä. 3) Swäjä (= Zaugä), Tkäsä, 
Sräjä. 4) Rahtä dlä phäseq, Rahtä dphäseq. 5) Mbawjänä, Msajlänä 
Qärüjä, Päküdä, Mpisänä, Mqalsänä oder Jäheb tübe. 6) Metdamränä,, 
.Mnähtä, Mbhatlänä {= Mzahränä). 7) Zäqfirä (oder Mliajdänä), Gärürä 
und Päsüqä. Die griechische Abkunft dieser Siebentheilung ergiebt sich 
aus folgenden Worten bei Bekker Anecdota p. 711 kma yä^ rjoav 
[nQ0i;(o6iai\ xb tiqwtov, Siözi xal (pwvrjsvra knra elaiv. 

3) Der Accent hinter )J.l^ ist im Ms. etwas in die Höhe gerückt, 
was aus typographischen Gründen im Text nicht wieder zu geben war. 

4) Nach Bar Zubi Cod. Peterm. 9. fol. r. b U-iInnV V:^ U^J^ i-^c] 
wj|_üic behält H. die Texteslesart bei und ändert \\L [)^±^o\. 



— 53 — 

Lob und Preis in alle Ewigkeit, Amen" Rom. 0, 5. Dieser 
Accent. fvleicht dem vorhergehenden in Bezug auf die Setzung 
der Punkte, doch setzt man ihn nur am Ende einer Aussage, 
lüte Art. Rahta dlä phäseq: ,,Schau HeiT und sieh, was uns ge- 
schieht" Threni 5, 1; diesen nennen wir Kärtä. 11) Kahtä 
dphäseq: „Tod wo ist dein Stachel"') 1 Cor. 15, 55. 12) Mhaw 
jauä: „Siehe das ist Gottes Lamm" Joh. 1, 29; diesen nennen Avir 
auch Paqiida und Päsüqä. 13) Msajlanä: „Wohin habt ihr ihn 
gelegt?" Job. 11, 34. — 14) Qarüjä: „Kommet zu mir Alle, 
die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" 
Matth. 11, 28. 15) Paqüdä: „Geh sammle die Pfeile, welche 
ich schiesse" 1 Sam. 20, 36. 16) Mpisänä: „Nimm mich an 
als einen deiner Arbeiter" Luc. 15, 19. 17) Mqalsäna oder 
Jäheb Tube: „Selig sind die da geistlich arm sind" Matth. 
5, 3. Merke dass die Zeichen dieser fünften Gruppe einander 
sehr ähnlich sind und deswegen '^) und nach der jedes- 
maligen Bedeutung erhalten sie ihren Namen. — 18) Metdam- 
ränä: „Wie sind die Helden gefallen" 2 Sam. 1, 27; er besteht 
darin, dass zwei Puncte über den ersten Buchstaben gesetzt 
werden. — 19) Mnähtä: „Ihre Netze ordnend" Marc. 1, 19. — 
Mzahränä: „Im Anfange war das Wort" Joh. 1, 1. 2) Zäqürä 
oder Mhajdänä:-^) „nicht geboren", „nicht veränderlich": dieser 
Accent zeigt an, dass zwei Glieder oder Gedanken zusammen- 
gehören, ^) und wir nennen ihn 'Asisä und er steht für Samkä 



1) Zwei senkrecht über einander stehende Puncte und einer rechts 
vom oberen (:). 

2) Der Text ist verstümmelt. Bei Phillips p. 72 heisst es: „Alle 
diese [Accente der .5 Gruppe] nehmen ein und dieselbe Stelle ein; sie 
werden nämlich über den ersten Bucl)staben des ersten Wortes gesetzt 
und ihr Zeichen wird l)enannt je nach dem Sinne des Satzes, in welchem 
sie vorkommen. 

3) iVit«*4.c des Testes fehlt bei Phillips an allen drei Stellen und 
gehört nicht hierher. 

4) Der Text ist in dieser Verkürzung kaum zu verstehen; er lautet 
bei Phillips p. 73 f.: „Zäqürä oder Mhajdhänä ... Es giebt in der 
griechischen Sprache Worte, die wenn sie in unsere syrische übertragen 
werden nur durch zwei Worte wiedergegeben werden können, wie fol- 
gende unoipäosK; d.i. Negationen: uysvvtjxoq^ dfxeTccTgonog, davlkrinroq 
u. s. w. Die heiligen Väter und Uebersetzer der göttlichen Schriften 



— 54 — 

gnibha: „Der offenbart wurde im Fleisch" 1 Tim. 3, lö. — 21) 
Garüra nnd Paqi'ida; oben hat er ihn Pasiiqa genannt. ') ,,Juda". 
Ich denke dies ist Nägiida; oben hat er ihn Mqalsänä genannt.^) 
,.Jnda ist ein junger Löwe" Gen. 49. 9. — Schuhläf Mnahtä:-*) 
„Es wird gesäet verweslich und wird auferstehen unverweslich" 
1 Cor. 15, 42; diesen nennen wir 'Asisä. — Schuhläf Samkä:-^) 
„Nicht Tod" Rom. 8, 38; dieser ist in erster Linie *AsIsä(?) — 
Päsüqa heissen alle Accente, welche am Ende eines Satzes 
stehen. 

Ich habe bei Mär Narsi in einer Homilie gefunden 
. ^a\.j^CfjaZ du wirst ihn spalten) demnach . .?n r-i^-^-^ (du 
wirst ihn verlassen), ^ot_.^o9.z (du wirst ihn unterdrücken), 
^ctlascäoZ (du wirst ihn schreiben), und jegliches Verbum, in 
welchem Vau vorkommt und welches solche Aussprache hat, 



beschlossen einen Punct unter den letzten Buchstaben des ersten Wortes 
zu setzen und einen anderen unter den ersten Buchstaben des zweiten 
Wortes, um anzudeuten, dass obgleich es in der syrischen Sprache zwei 
Worte sind, sie im Griechischen grösstentheils nur eins bilden". — Falls 
im Griechischen zwei Worte standen, die jedoch eng zusammengehören, 
steht nach B. H. (bei Phillips p. 56) Suljläf Mhajdhänä; dies zur Er- 
klärung des letzten Beispiels bei Elias. — üeber die nicht uninteressante 
Herkunft diesrs Accentes und seiner Regel vgl. Bekker 675 rj 6s t(phv 
n^G-e] nach Etymologie von v(paLvw) zl^^srai, ozav ovo Xs^fiq ev tw 
ufxa OifeiXoaai ksysaS^ai, oiov cpiXö ^sog, üq/j azQäxriyoq xal ta ofioia 
und 689 öicc zovzo yccQ xal vjvöfiaozai vcpiv, wg hvoZoa (iJ| * mV) zag 
Xe^eig xal vcp sv noioioa dtayiv(i)axEo&ai. zlS^szai ds vnoxäzo} zwv 
ovo ks^swv, snl ZTJg ngozegag Xe^scag zov iaxäzov ygäiifiazog s^ovau 
ZTjV ä^xV^'i *'^^ ^^ ^^S öevzeQaq zov olqxzixov syovoa zo ziXog zov 
a/tjfxaTog. 

1) In der Liste bei Phülips ist dies nicht der Fall. Der Text bei 
Elias ist in Unordnung. Für das folgende Beispiel dient die Notiz bei 
Phillips p. 83 zur Erklärung, dass von Einigen Gärürä nur auf das 
Wort Ijooi-. gesetzt wird. 

2) Auch hier ist der Text in Unordnung; bei Phillips ist Mqalsänä 
vielmehr ein anderer Name für Jäheb tübe. — Vgl. Bar Hebr unter 

}.1rf?\nv. 

3) Diese beiden Accente fehlen in der Liste bei Phillips. 



— 55 — 

mnss mau so dehnen; auch ,m . - ^^^ j (icli werde ihn verhissen), 
^(ji-»_sc,jff| (ich werde ihn spalten) .^^^ ^ «^ ^i . . ^-rufc-rojjoJ. ') 

Cap. XXX. Dies Capitel handelt kurz von der syrischen 
Syntax. — Es giebt im Syrischen sieben Kedetheile; Nomen, 
z. ß. Gott, Mensch, Heiliger, Fels. Thier, Pferd. Ochs, Hund, 
Adler, Lowe. — Yerbum, z. B. that. thut. wird thun. — Pro- 
nomen -), Particiiiium oder Adjectiv, z. B. heilig, 

gerecht, heilig (isti der Mann, gerecht (im stat. abs.), frevel- 
haft (ebenf.), böse (im stat. abs. und emphat. . [ParticipiumJ 
z. B. harrend, hinüberführend. anfangend, redend, gethan, und 
weiter: der da thut (^^li.?), der da ist (1=51?), der da thun wird 
/ ^^vi <), und jegliches Verbum, zu welchem üälath und Lämadh 

hinzutritt ist ein Participium. — Praeposition oder „zur Con- 
junction gehörig", z. ß. wegen, allein, nicht sein, sein, nicht, 
gehörig, mit, auf. Das Erkennungszeichen der Praeposition 
ist die Hiuzufiigung von fünf Buchstaben, welche Pronomina 
sind, .Jüd, He, Kaf, Vau, Nun. Z. B. ^i.li^j.ic etc. meinetwegen, 

deinetwegen, seinetwegen, unsertwegen, euretwegen,-') ihret- 
Avegen. — Adverb oder ,,zum Satz gehörig": auch, wenn, da. 
bewahre, keineswegs, Avann, wiederum, und auch: weil, 'i — 
Conjunctionen: denn, aber, zwar, nämlich, freilich nur. Das 
Zeichen (der Conjunction; ist, dass es keinen Menschen geben 
könnte, der da sprechen wollte, ohne die Noiüina mit den 
Verbis (durch sie) zu verbinden; die Grundlage des Satzes sind 
jedoch seine beiden Theile Nomen und Verbnni; das Nomen 



1) Die gewöhnliche Formen heissen ^■tic-i-CjJB.^. — Uebrigens ge- 
hören diese letzten Worte ohne Frage an eine andere Stelle (cap. XV ?) 

2j Hier ist im Text ein Stück ausgefallen, in welchem die Beispiele 
für das Pronomen und das Wort Uä^ £J:iiö standen. — Weshalb Worte 
wie )..*->|-= .sowohl als Nomen als auch als Adjectiv angesehen werden 
konnten, ergiebt sich aus Steinthal 1. 1. 611. 

3) .aj£^\A V ist ausgefallen. 

4) 'V^Lifi kann sowohl als Praeposition als auch als Adverb an- 
gesehen werden. 



— 56 — 

als Geuus, Siibstract (ro hinKti/nernr) und Materie oder Stoif 
das Verlnnu aber als Untersclieidiintj;' oder Zeichnung- ') Diese 
übrigen (Satztlieile) nehmen '-) Bestand und Namen vom Nomen 
und Verbum und sind gewissermaassen deren Qualitäten und 
Accidentien , das erkennt man daraus, dass sie Pro n o m e n 
(u. s. w.) genannt werden; man sieht (in ihnen) nicht das 
Nomen und Verbum allein, sie sind aber beide in der Be- 
nennung dieser (Redetheile, nämlich Pronomen, Adverb) 
enthalten. Auch haben sie keine eigentliche Existenz, sondern 
sie sind gewissermassen [Accidentien am]^) Subject. — Die 
Zusammensetzung des Satzes ist folgendermaassen, wie wenn 
du sagst: Siehe jedoch jener Mann sagt von dir 
Ehrenvolles;^) oder „Wenn du denn in das Haus 
gehen willst, so geh"; oder: „Gott nämlich hat sich 
vereinigt mit einem Menschen von uns zu dem Zwecke, 
dass Jeder der Gerechtigkeit tliut und sich von den 
Sünden wendet" 

Merke, alle diese sieben Redetheile werden Nomina ge- 
nannt und erhalten dann diese besonderen Benennungen; 
ohne 'den Begriff der) Zeit ist (das Wort) ein Nomen, mit 
demselben ein Verbum ; die übrigen sind Anhängsel dieser. ^) 

Wisse, alle Verben an deren Anfange einer der Bildungs- 
buchstaben (?) Alaf, Mim, Nun, Tau steht, und welche folgen- 
dermaassen vocalisirt werden |^:j (ich werde wollen) u. s. w. 



1) Vgl. Qiiintilian in.stit. orat. I 4. 18 Veteres enim, quorum fuerunt 
Aristoteles et Theodectes, verba modo et nomina et convinctiones tra- 
diderunt: videlicet quod in verbis vim sermonis, in nominibus materiam 
(quia alterum est quod loquimur, alterum de quo loquimur) in convinc- 
tionibus autem complexum eorum esse judicaverunt". Vgl. Bekker 
Anecd. 844. xvQia yäg xal yvrjoiuizaTa ß^Q^ tov Xöyov xa ovo xavru, 
x6 ys övofxa xal x6 (tTjfia .... nävxa de xa aXXa ngog xtjv xeXeiav 
avvxa^iv inivevörjxai. vgl. 927. 932. 952. 

2) ,_-SiiaJ H. 

3) ooLf ^r^ ^■ 

4j Lies ]i.*n . oder dgl. — Die sieben Worte des Satzes repräsen- 
tiren die sieben Wortarten. 

5) Vgl. Hotfmann de herni. 7U. 74. 



— 57 — 

bei diesen und ähnlichen wird der dritte Consonunt regel- 
mässig hart ausgesprochen. — Eine andere Regel; in jeglichem 
Wort, welches Vau in der Mitte hat, auf welches ein Beth 
folgt, und in welchem ferner auf das Beth ein mit einem Vo- 
cal versehener Consonant folgt, wird Beth nothwendig unter- 
drückt, z. B. liijEo? (ein Würfel), ^Iäo. (das Eintauchen), 
l-itcajk. (lies: sühä, Lob); diese und ähnliche unterdrücken das 
Beth regelmässig. ') — Eine andere Anweisung; über die Aus- 
sprache des Jüd; z. B. '^^^j^c (er redete) ^Wv/-»'^ u. s w.; in 

allen Worten in welchen kein Alaf an letzter Stelle steht, 
spricht man das Jiid (des Plurals) aus. Dagegen merke dir, 
Leser, das jegliches Verbum, an dessen Ende Jüd oder Alaf 
steht, das Jnd unterdrückt z. B. )„o^ (er erwählte) ,-»^a-v« i^i- s. w. 
Jegliches Verbum aber, an dessen Ende kein Jüd oder Alaf 
steht, lässt das Jüd hören z. B. ''Js.ijo . . .Wv^v^ und alle 

gleichartigen. — Steht Alaf am Anfange eines Wortes und 
auf das Alaf folgt ein vocalloser Consonant, so spricht man 
das Jüd aus z. B. ,--4ff (wir haben vermehrt) u. s. w. — 
Steht es (Jüd?) hinter den vier Buchstaben ivüßj, und bezeich- 
nen diese, wenn sie am Anfange des Verbum stehen, das 
Praesens und das Futur [so unterdrückt man das JüdJ. "^) — 
Auch wisse, Herr, dass in jedem Verbum von drei Consonanten 
von denen einer zu den ioic] gehört, dieselben Aveder hart 

noch weich ausgesprochen werden.^) Merke ferner: in jeg- 
lichem Verbum, welches auf dem ersten und letzten Consonan- 
ten ein Mzf änä hat, betone das erste Mzi'änä und lass das 
zweite unberücksichtigt. — Jegliches Alaf, dem Vau voraus- 
geht, wird wie Vau ausgesprochen. — Merke: in jeglichem 
mit Pluralzeichen versehenen Nomen, in welchem sich ein 
Jud befindet, dem ein mit Pthähä versehener Consonant vor- 
hergeht und ein Käf folgt, wird das Käf hart ausgesprochen, 
z. B. qjLi-oj (eure Haufen) u. ä. — Lies: u] auz u. a. ä.; in 



1) Vgl. Z. d. D. M. G. XXXIII 669. 

2) Ergänzung von H. 

3) Der Text scheint verderbt zu sein. 



— 58 — 

(lit'seii [la.s.s] cl;i>! Ilf [luM'ciil niul imterdriickc das Älaf rcgel- 
mässif^". In je^liclR'in mit Nun schliesseuden Worte sprich 
falls das folgende Wort mit Alaf anlangt das Nim aus und 
unterdrücke das Alaf z. B. .oLi] .] (spr. : e-nattun), ^oio,.»] —iß 
(von seinen Kopfkissen), ^^.^ij] _i>c (von einer Rotte). — ^ljixc. 
^»i^j (meine Mutter hat mich empfangen i/' 51, 7). — 

Von jeglichem in der Mitte eines Wortes stehenden Dä- 
lath und Tau, denen ein mit einem Vocal versehener Buch- 
stabe vorangeht, wird das erste, sei es Dälath oder Tau unter- 
drückt z. B. .o2f.J\ (ihr fasstet), .oZj (ihr jagtet). In allen P'e- 

mininformen wie ,-*-ilz (kommt), _a-}-» (seht), ^.«-t-^ (ruft) 

und in allen ähnlich gebildeten sprich die Jüd wie Alaf aus. 

— Jegliches Alaf dem Jüd vorangeht, wird wie Jüd gelesen, 
und Alaf dem Vau vorangeht, wie Vau z. B. Schmu wll (Samuel) 
l^Iezcjijil (Ezechiel), Gabrijil (Gabriel). — Allenthalben wo zwei 
He zusammenstossen, wird auch das zweite [ausgesprochen] 
z. B. ]c(ji oiio^ .. lern aij^i. — Jegliches Alaf, dem Pe voran- 
geht, vnrd nicht ausgesprochen z. B. jzU (Bart), |jj^ (Frucht)^ 

— So oft ein mit Zqafä versehenes Alaf einem andern Alaf 
vorangeht wird dies ausgesprochen [z, B. ?f] ajar]. So oft 

zwei Cousonanten in der Mitte eines Wortes stehen und ihnen 
ein mit einem Vocal versehener Consonant folgt, wird der 
eine von ihnen unterdrückt z. B. ^czz] (er bereute), ^zz] 

(es wurde erzählt), fC^yZ] (er wurde geführt). — So oft 

einem in der Mitte eines Wortes stehenden Alaf ein mit einem 
Vocal versehenes Van folgt und ein Vocal vorangeht, wird das 
Alaf nothwendig unterdrückt z. B. ^©j}« (sehet mich) u. s. w. 

So oft auf ein in der Mitte eines Wortes stehendes Jüd 
hbhistä einer von den fünf Buchstaben äo,»^ folgt, werden 

die letzteren weich ausgesprochen, seien sie mit Zqäfä oder 
Pthähä versehen z. B. ) ^>m '' (genommener) ).-a-i.i£ (streitender), 

und alle gleichartigen. Wenn aber der Consonant welcher 
dem Jüd, von dem diese Regel gilt, vorausgeht, mit Zqafä oder 
Pthähä versehen ist, so wird der folgende Consonant noth- 
wendig hart ausgesprochen z. B. (l^LA (die äussere), | :>'..» Si 



— 50 — 

(die Zelle) u. ü. Steht aber an der Stelle dieses Jüd ein Vau 
hbhista oder niasaqtä, so wird das folgende Tau weich ge- 
lesen z. B. jZaJiik. (Gebet) u. s. w. 

Wenn in dem Worte —-^-ti das üalath mit dem Jüd ver- 
bunden ist, so weist das auf die Vergangenheit hin („damals"); 
sind die beiden Buchstaben getrennt ( ^? ^ci). so bezeichnet 

es das Femininum oder Neutrum. — Ist in |^^-.| das K;if 

mit dem 5eth verbunden, so bezeichnet es die Gemeinsamkeit 
z. B „die wir zusammen (|,.j*s|) das Mahl gegessen" ij' 55, 14, 

„so gingen die beiden mit einander (|,.^»-|)" Gen. 2 ', 6. Heisst 
es getrennt |^ ^), so dient es als Hinweis und für die Ver- 
einzelung von Etwas, wie man sagen könnte: „Der Theil 
N. N.'s ist wie einer {]^ ^]) von den Theilen P. P.'s". — Ist 

in jj'i-sj das Käf mit dem Zai verl)unden, so wird es als Hin- 
weis gebraucht im Sinne von ,, dieser ist Etwas, wie der und 
der"; ist aber das Zai vom Käf getrennt (pi ^]), so dient es 

zum Hinweis, wie man sagen könnte: .,Es ziemt sich dass wir 
jedem Menschen so wie seine Art (jj] ,^|) d. i. Gewohnheit 

ist thun". 

Welcher Unterschied ist zwischen einem Stolzen, [einem 
Prahler], einem Hochmüthigen und einem Aufgeblasenen? Stolz 
ist derjenige, welcher sich selbst schätzt wegen einer Sache 
die er besitzt, z. ß. ein Reicher auf seinen Reichtum, ein Ge- 
lehrter auf seine Gelehrsamkeit. Ein Prahler ist deijenige, 
welcher mit einer Sache prahlt, die nicht sein ist, wie der 
Diener, der mit dem Ruhm seines Hemi prahlt Hochmnthig 
ist der, welcher sich im Herzen und in Gedanken hochstellt, 
mit dem Munde aber nicht gross thut. Aufgeblasen ist der 
welcher viel Selbstüberhebung besitzt und Jedermann in Ge- 
danken und Worten verachtet. Auch der Hofilirtige ist 
aufgeblasen. 

Welcher Unterschied ist zwischen Unwahrheit und Lüge? 
Unwahrheit findet da statt, wo Jemand einfach Etwas sagt, 
was nicht wahr ist, wenn es gerade so kommt; Lüge aber 
ist das. was im Herzen durch List und Verschmitztheit ge- 



' — 60 — 

scliniicdet ist und was in Gedanken verarbeitet wird, bevor 
man es ausspricht. 

W(dclu'r Unterschied ist zwischen Freude, Heiterkeit, 
Kri)hlichkeit, Lustigkeit? Die Freude ist im Herzen, Heiterkeit 
im Gesicht, Fröhlichkeit äussert sich durch die Füsse, Lustig- 
keit durch Handhmgen, wie Jemand, der ein grosses Mahl ge- 
macht hat und mit seinen Freuiulen lustig ist, oder wie die 
Lust des Bräutigams an der Braut an seinem Hochzeitstage. — 
Welcher Unterschied ist zw^ischen sich nähern und sich neigen? 
Sich nähern ist das Nahekommen eines Wesens an ein anderes; 
sicli neigen wird von einer solchen Gesinnung gebraucht, 
Avelche fremder Lehre zustrebt. — 

Welcher Unterschied ist zwischen Gram, Kummer [und 
Harm]? Der Gram dauert lange Zeit wie der Jacobs über 
Josef; Kummer kurze Zeit, wie Jemand, der Nackte und Be- 
dürftige sieht und um sie bekümmert ist. Harm ist ein Leid 
des Herzens ohne Ende bis zum Tode, wie der Harm der 
Heiligen. 

Welcher Unterschied ist zwischen verharren, warten und 
abwarten? Warten gebrauchen wir von der zeitweiligen Er- 
wartung der Worte; verharren von dem Warten, welches lange 
Zeit dauert, wie das Wort Pauli an Timotheus (2 Tim. 3, 14) 
„Du aber verharre bei dem, was du gelernt hast u. s. w.". 
Abwarten ist die Mitte zwischen verharren und warten. 

Welcher Unterschied ist zwischen Dürftigkeit, Armuth, 
Entsagung? Dürftigkeit ist das Nichtvorhandensein alles dessen 
was dem Menschen nöthig ist um sein Bedürfniss zu stillen; 
Entsagung ist ein ausgezeichnetes Ertragen in allen Nöthen 
wie das des Abbä Arsenius ^) und seiner Genossen; Armuth 
ist die Leere und das Fernsein von Allem was in dieser Welt 
ist wie die Johannis des Täufers und des Abbä Markos 
Tarmqäjä. •^) 



1) üeber Arsenius, den Erzieher der späteren Kaiser Arcadius und 
Honorius vgl. Land Anecdota III 192. 

2) lieber Abhä Markos und seinen Aufenthalt auf dem Hügel Tarmqä 
in Aegypten vgl. Wright Catalogue II 782. 882. III 1123. 1142. 



— 61 — 

Welcher Unterschied ist zwischen Handlung und That? 
Eine Handluno- ist dasjenige was nicht länger bleibt wenn der 
Handelnde damit aufgelöst hat, wie der Flötenspieler oder 
Tänzer oder Läufer oder das Walken; eine That aber ist das 
was lange bestehen bleibt nachdem der Thäter damit auf- 
gehört hat, wie ein Haus, das vom Architecten gebaut wird, 
oder der Sessel vom Tischler. ') 

Welcher Unterschied ist zwischen Erlösung, Erhaltung, 
Bewahrung, Errettung, Entrückung? Erlöst wurden die 
Kinder Israel durch Moses aus der Knechtschaft der Aegypter; 
bewahrt wurden die Niniviten vor dem Untergange auf Grund 
des Gebets welches sie erhoben durch Jonas; Erhaltung ist 
die Veranstaltung, welche Jemandem zu Theil wird, der in 
Mitten von Gefahren ist, wie die Arche Noah, welche die Ur- 
sache der Erhaltung seiner Angehörigen war; Errettung ist 
die Versetzung aus der Enge in die Weite und aus dem Mangel 
in die Fülle, wie z. B. Kaufleute, die auf dem Schiffe in Mitten 
des aufgeregten Meeres umhergeworfen werden und durch 
Gottes Hülfe zum Hafen gelangen und ohne Schaden zu^ leiden 
gerettet werden; Entrückung ist die Versetzung von der Stufe 
des Leibeslebens auf die des Seelenlebens und von der des 
Seelenlebens auf die des Geisteslebens durch Einsiedlertum. 

Frage: welcher Unterschied ist zwischen Missfallen, Miss- 
billignng, Tadel und Vorwürfen? Antwort. Missfallen findet 
in Gedanken statt, wobei der, dem die Missbilligung gilt, nicht 
nahe ist; Missbilligung, Tadel und Vorwürfe durch Worte, 
wobei eine Person der andern gegenübersteht; nur ist Tadel 
härter als Missbilligung, weil die Missbilligung in liebevoller 
Absicht geschieht und im Verborgenen, Tadel aber mit Härte 
und offen vor den Menschen. Vorwürfe sind noch härter als 
Tadel, weil sie das Gemüth verletzen und das Herz leiden 



1) Die Herkunft dieser Synonymik zeigt Bekker 665. vgl. 670. 
6ia(feQ£xai Js ?/ n^axTixi/ rtjq aTiorelsazcXTJg, ort ry /iihv n^axuxri ev 
TW nQÜitsoO-at s'/si zrjv vnaQ^iv [xitä yaQ tu nQay^a oix eanr, vog tj 
di}xrjOzixTj iv Ttö oQ/ela^UL l'aziv xal xnägysc iav yixQ navaijzai o ö^- 
XOVßsvoq, ovv aizoj xal za ztjg vnägiscog anonuvsTai, xal ovx saziv 
eri rj oQ/rjOiq' t] rfe dnozeXeazix^ finza zö ngäy/xa s/si za dnozsXov/Lieva, 
o)? inl zfjg '/«Xxfvzixtjc fxszh yaQ zö dnozsXioai zov xaXxm xr,v Ssaziv 
&toiQovfiep zu dnozeXotfjievov, Xeyw drj ztjv ^eazty. 



- 62 - 

niuchen. Hierher gehört das Wort des Apostels an Timotheus 
(I. 5, 20): „Wer da sündigt, er sei wer er wolle, den tadle und 
mach ihm Vorwürfe"; ferner (Matth. 18, 15 ff.): „Tadle den 
Sünder vor zwei und drei Zeugen, und wenn er sich nicht 
von seinem bösen Wege wendet, so mach ihm Vorwürfe vor 
der ganzen Gemeinschaft". 

Welcher Unterschied ist zwischen anschuldigen und an- 
klagen? Anschuldigen bezeichnet eine Schmähung begangener 
Thaten oder Worte wegen und zwar grösstentheils während 
der Angeschuldigte abwesend ist; die Anklage, während der Ver- 
klagte gegenwärtig ist. 

Welcher Unterschied ist zwischen Meinung und Glauben? 
Wir behaupten dass der Glaube der Wahrheit näher kommt 
als die Meinung. — Welcher Unterschied ist zwischen offen- 
baren und aufzeigen? Wir behavipten: offenbaren wird von dem 
gebraucht, was verborgen war und dann offenbart wurde; auf- 
zeigen auch von dem was offenbar war. — > V a v . . ^i-».^ 
(für w^V ) VI aV bezeichnet viele verschiedene Sprachen; 
1 aV (beredt) ist Einer, welcher immer derselbe bleibt, wie ein 
Aramäer oder Hebräer. — .■.^ amv^ sind solche die den Zeugen- 
tod starben. — „Geöffnet" werden Bücher, Augen und Ohren. ') 
\f^ (werfen) hat im Pa'el die Bedeutung des Wiederholten. — 
50V» wird im P al gebraucht, wenn Jemand aus freien Stücken 

Zeugniss ablegt, ohne von Andern dazu gerufen zu sein; im 
Af'el wenn er von Anderen zum Zeugniss gerufen ist. j.^^ 

sind solche die sich freuen und andere erfreuen; \^^ braucht 

man z. B. von einem solchen der in seinem Zeitalter einzig an 
Gelehrsamkeit ist. — «^ (ordnen) hat im Af'el die Bedeutung 

des Einmaligen, im Ethpa'al und Pa'el die des Wiederholten. — 
>aifi4 (verschliessen) im Ethpe. einmal, im Ethpa. öfter. — 

z?ai^z| das öftere sich erinnern, Zj^pz] das einmalige. — 

,»1^ (es kam an mich) Etwas, das mir nahe war und mich 



1) Der Text ist unvollständig; vgl. Z. d. D. M. G. XXXII, 761. 



- G3 — 

berührte, wie das Kleid den Kör})er; ,»a_i-2Lic Etwas, das fern 
war und sodann herangebracht wurde, wie eine Belohnung 
welche erwartet wurde, oder ein Gerücht. — ,»=?] wird gebraucht 

von dem was Jemand aus der Hand oder dem Herzen entlässt; 
^oe ist das Abbiegen von der Gesammtheit zur Vereinzelung. 

■^ f^ -^-.A heisst einen andern Mangel leiden lassen; ^^I^^ (er 
schadet) sich selbst ohne sein Wissen, ^f^z] einmal umher- 
gehen; CLSflz] wiederholte Male, und auch vom Eingehüllt- 
werden in Kleider .... 

Zu Ende ist die Grannuatik. welclie der Katholikos Mär 
Elias verfasst hat. 



Leipzig, 

Druck von Hundertstund & Priee. 



— 1^- — 

jllAc i..«iJ U^l 31^:^ ^.IJ J_i^ U^l ).-,\v >al.oi2i^c? (7ii.l4C^ 
_»? >ilii.l.-k,jc wd.sZ| .|Z;.:^=.- ^saia^ cri_».BJ9a^ >=-i_2.Jc V-^-I—Lä 

^.^ i-c ^:^vi.\4 i-iiiÄ^ j.Lci«v v_^. ^^10 »^1 ::^-i.- 

aus . . = . . ^i-V**? l---r- Ur*- l----*^? ~i*l^i £J-*.i |?nc 
l^P^c |Z:^->oZc jj-Ä-jc l^r:::^ ('^—1]= . 1^:.^^ -*.Lq« Vcs-^i; 



K» 



15 



20 





jZ;.ii^ui£ ^? ]?: 


LS .?cZ 






\^oZ 


l?a-2 


'rw'"" 


u? 


iia-y^ 


]£>-.J,.:a; 




9 


^•' 








l 


ai^ 


^i:i^n^.c 


.-i:^^c 




19 


— 


Zq_», 


z^ 




6 


\ M « 


j.-i.- 


Ur- 




1 


..C;^ 


j.*:^?i^ 


j.,.vc,Zic 




6 


-^ 


Z^JiHL-lZi^ 


|:^iii^z:o!ß 




16 


— 


^-c^ 


^-■^ic 




7 


r» 


fol. 


l.fo 




13 


|i 


^1-H^ 


^r-' 




11 


31::^ 


1»?^ 


1»:^.? 




14 


«-\ 



ai£ 






UN.i"*v= lUv-^ U^^~^ 



-4^ --^ 



j.*- 



Ir- ^r=?-l •v'-^ ^T*.' ^P^^-^l --UUNf U-i^l •>^^-J 



1) iMs. ^;. 

2) Ms.. ^«^N. 

li) Das Wort hat im Ms. die riui-alzeichen. 

4) Ms. ^i"l- 

5) lies tl » r< V. 



20 



■]ZaJ|..«.^.? ii—co,—:: IZil-c^^ 
^ l-i-L-xa— _Lq_:- U-.-i.r-- |.--^r^ :-.-= |-U.ia2 ^ -Uli^') 

,_«i£ j_.-4.x j-.:,- Uo-l—m-ü-js v,^? >=r-^ •••'^®^r^^ i^= «^r^ 

IZilfilslcc ■:• 1 1 m -1 ^ s U = 5i :_.jüi« iZ=_4,i^?'^) ^31 — c N-IZa^j—ic 

l*^ IZ'.lffl-.-.^ ^ U- r-^- )Je=^= Uj_1£: Viija:;;^ ^^^^^® I-U-^ 

I ^. x^ • V'-^ ^] ^ ij?ic ■:• j, rr. W wA.^iäCc li-kl»?^^ ^9.^? V4Uio 

Je .^^'jün! ]:«_XZo ^7Z '/:r-= U\-,mVi '■. -Hi] anale? . ^? 

'^j^ -^*j^= .]L.-^-^:^ au*^=l ,^-:^^) t-^^ ffol. 228a) y 
15 . . |a_^ cji^a 

]i_L^ .oi-.] UJa^ . . |>^i^a.a-i. '"^-^, '^•*- ^"-' U.*.9o^ ^-I^c 
IJ^üHi? ^) Ueno . ,^\\ VZ] o) -j^ijul? Uä-r; .^ -isj ""v^-i. 
-Ä_i_c r-= .^? ] — ^jp-^i—o ..Jen U-l^_l_^:_ic »a-i^S y_= 



25 



1) Ms. ).^a^ und nachher |]|; 

2) Ms. l-^H'?. 

3) M jZxJ-k^iJla:. 

4) Ms. ^. 

5) lies ).l^i-Juo£^. 






. SI^^ |s_C I..A^ l^li.^ -. ^TISl-») 



'-^'v'^'^ l^gjiW V> \ . . |^o1qi.\] V l-t^ 



k£^^) 



^7 \Zo'f~t.aM : ay-tl-t] |Zc]i '. '.<.\ '^ 






j..*ja'^^^ wSSa-Qj—^ 1 cj 



.>3i^ 



10 



•. ^5ic:».(j) Jjj^iffi li'^v'^ V^i^i» iwiJl U-Ä.^i.3 ,__ic ('tbl. b. 



15 



■. o2^] U2\\-i° . . aiLj^ JiJLfp j^lc.^? U.2:^ Zcai7 ^moJ) ]Zs.::i£ 



'r^\-^ 



. IZcutZj-jk^lk ]Z:L2.j,±a ~scc JA^cj^ Uj3^ ^^? ).^=.^ 



1) Dies Wort oder vorhin oLa] ist zu streichen. 

2) Ms. ^. 

3) Ms. mit Pluralzeichen. 

4) So Ms. 



25 



- -^ - 

f. ^U= .)z=_:ic? ^i—i lU^?'') SOI -.^^ict^*! ILiA-'-^ ..IL.'^> P 

..cn ILc-iL-^ Ul^ wsl CTl-NVl^O rnJL-iJ^i^ >A.l\n\ 

jj:-.? i"|c^ z] ^3ia^icu»j.r, "jc^c ,_iii ]L^b IZcI-^JiC? -^J] ^1 jj^l^üo 



1) erg. j-l^qi ^aS. 

2) Das Gämal ist im Ms. kaum vom 'Ain zu unterscheiden, doch 
25 scheint letzteres hier in der That zu .stehen. 

3) Ms U^?- 

4) Das Beth steht im Ms. zwischen den Zeilen. 

b) erg. iLc}]. 



U=?i? )^. *^.M ?:i^ ^c . . r^c ^cUic ^=)i-= ^c^^^ »J=i'i-^ t"^ 

l^i-c U-<i-c i-=»«t-^ j..£:^i^ i ^1 * m 1 .^1 .^f.xl-^ I.rf).^^i.:^ U.^^Io sj 
]i?iZ U51 j.J2J-=? . ?=- ]?3i >c,-s? ]ZcZ] ^fJl .J—Jl I— J-vc? Vs= 5 

Ui] Vi. iJii.? >ci. ?G-. Vn*^? ,j '^r-'' . . I^Cj-üi» l^cj-sr IZc^sruc 
i^--'.-^' IZs-s^ Vi. i-i^ >ci. ,i^ j.."-*"? r^ li-»»ii= ..li.?=-*^ 'xJ^ 



^\z^) ..|,_»»i] .c3i.-iZ zzrs\ ,-j^mz iZcj-*.!* ,^rt?\\ l|-»*i]? -3i ^1 

wAJ] <^^) .]Zc^, ZZ-^ftZ \i.,^ZmZ £^2C7 ]c31 . ■ . 4 «i 2 pf j,^ 

,_s ]^\=.\ . . 3i_I_1 .::^^? oiZiJLifi ■') ^ Ip- t-1 ') TT^' 3iZ;aic . jicU 
>c,^ U?i >a^ ot—j ):\Vi^ ■ ^nU^ U—=-*-^ t-' ?^^'') >=^ t* ) '^t^? 15 
^1 1^31 ..?=-.') ^ ^1 U-r^ H= }J1 t-l= --^i^ls ^r^l? 1-1V=' 
■ 4l\-.\ i aV.i-N r=^^? ~?1? r^M -*.j1 >^1 • 1:~.=-Z ^— = r^? 

. . ovX i^l? l,_j^ :.^c] Ui ^\ 



1) Ms. ]^ «1 tS .'iZIJa; ! vorher hat vielleicht auf ilem jetzt über- 
klebten Rande des Ms. das Wort IZoZJ gestanden. 20 

2) So Ms. für ]^a-|^. 

3) Ms. Ir-slo. 

4) Ms. \f^. 

5) Die Pluralpunkte fehlen im Ms. 

6) lies ^V 25 

7) lies fS. 



- 1^ - 

JV/^'^ w .<^n Vv £^jj ).iÄ^ '^^>-^? '^?'= . ^.^^ >*ci J.-i_oL^ . c . .^-1 . o 

^c .clJ] 31.^^? Z:^! ^r^ . i"''-'-'] ^r^ • t-*^-^l ^tv^ . Uj n-c ^^^s 





1 \n 


.1 ■=? 




,v') ^a_J V= .. 


-1. o'^ 




2 (Tl > 


-l-^) 


.•^^* 


10 


"x^ 




\' ^^ 


waJi. .4^0 ^aJ 








^^-'^"'^ ^^w:^^7 ' 


cZc L^i^? Vs . 


. -»ir] ^ÄJ^^ ■*; 


j^affl] 


1^ 


-31 = ,JS1 




..^ 


•vi-- 


.? .0 


j:.^-,^ Uo^:.'^ 


|:-ll:^--|J 


:i^ i 


Z=Z| 





15 —.t^OIC . )->^I^ O ^^j . O . ai_t-^|^9 «^I^C . )_i^I-i>C 9Q_i .^i 92.^ 

vä] ''j ]ci —-.ZVZ . \^i.=^aa:ic; i-s Vsc '^l-.j.i^, Vu|-»-cl^ %_]il£LA. ^| 

jcTic '^-'^-■'^ IJ^. Vir ^C5i? ]ZcZ] rr--^'-^ '^^^ ..) .-=-2) . 31_.£-.] 

2U ^] .^aU.^ ],-. i^^L—^ (fol. b.) ]Z^^l\.1Z^.-lg jZcZl ^ffiil^ 

e 31?:^= ^-^^'^ :^,^ U = 5i? .] ."^s . r^?^i ..-»Ji^l ..-»cizl 



1) Im Ms. über der Zeile. 

2) Ergänze "^iZ oder lies ^asj. 

3) Das Res steht im Ms. über der Zeile. 
25 4) Ms. ^h,^. 

5) Das Säde steht im Ms. über der Zeile. 

6) Ergänze JjisZZ^iß. 

Ba etil gen. Mar Elias. 






:Jik:a: Vi» '^ic 



1.31 J3i Vi 4'" ,9l:^I.^j£c Iti Via 



,-^-^?i7 ^▲jj ].s.^ )-=t-^? ^? 1 *Ngi .JiJ::^^ 



•^ 

.-J^ 



31 V..a^ iioic ..^l(j)] IZjiiili lOl^j Z;.^j=? j^c'z] , 
■f^z A^-ii| ..'=^1 ..^=?M ..'=r^l ..i-s^i 



\_3 U-Jr-] Ul . . i-i-Ji!^ (i-Z^-^Z jZcZi ( . > --Z^-ls ,^*^^ t-l?= 10 
U-iXi-l^:^ ]^zZ] :.*r; -il^s L~ä^ ni:.£= .= . 3i£Ji>jiAi; j = ^? Uä^:^ 



t^ "x-- 



i^J VnJ . Wv.^> \\, 



•I ? 



'T^ 



iX 



'--'- r-- 



. }j"| J.JOUS? Vi= . . *\^ifff VriJg 






''^s] ,_-L:i.oi ?:^ )=nz ^1= -^^^ .^^icail^j ^:-^i ^-^1 -^r*-^^' 
^cn p: ^jcLic ^', jzczl (fol. 226a) ,_*1^3i ^3i-.:-.i= .:a-icj? ]zozl 



1) Im Ms. stellt auf der folgenden Seite noch einmal 0^1 • 

2) Das Wort scheint überflüssig zu sein. 

3) Im Ms. am Ende der Zeile Vi». 

4) Das He steht im Ms. über der Zeile. 

5) lies _iii5 3.A^. 



25 



— ^^ 
, . j-icuk. ..31 ..-iiJl '^-=1-4. U-'=Jff la-4.1^ Ificl^? I^öi^ic? V:^^c 

. . r^^^U • r^i. • r-=^ • <f--l •• ^^-^ i--^^ • • U'l ■ • Ij-^J • • i.iili-= 

j ^M^ }.J1.i] J.iÄ^ I \ V ') .^-i-4.7 )^Ajk,5 .'\,ai . ~a~»?l -ii-^H, 
■ -ij^"»? -lecJi? • • r=^? -^=^= . . ^ii:iZ;»:iß '^Loic .-Ir-*-^ - • j ^.NV 

..13 . . U^-] . . i«.»^ ..■i2.^'^>^ . .ViJiC iJ-j^l ..Ijjc] Vl i^-».ao] )vi.. ir; 

. . ' -I >^.*l5 ..J . . z . . i^ ..01 ..^ .. 'piQ^ »aliii^ ^ffL-Z;-.)? .0.^1 

. . >c.Iii . . T-^ • . 'T-*? • • r*~vj ..Ir^l "^^^ wicZ . . -io2 . . ^^.lic] . .^ 
i-a?) y .] %.La'i£j -A.J| looO }3? ^(Jio£^] _.? oi—L^- ..Jcj-S . . ?=^ 
.ex.,:....] . . llJ^iliC . l'-ifi^ . . siZäüÄ Ij^Lclic? i'!-*-© . . ]gi Via >aL jiVi'i 
ll-i^ .]|2^i^i^ i-..ic] (Jc3i .^]= ,>a*a? C71 ^]c . jjal^ >^| ^ j.iÄ.4. 
.,,j _ic ]3Öaa.o i.lo-.CLX U-*Jr*») ^? .—»^31 ..]Z')o.z jJ.j»,^s.s ^] ^? 

],^ ]f- ji.li-l£C )Via\ ij| if.il )31 }J .UäA. wSli^ ^-fXiJsO? ^31 



1) Die folgenden beiden Worte fehlen im Ms. 

2) Das auf dies Wort folgende .«I q L ist vom Scbreiber mit dem 
Tilgungszeichen versehen. 

;il Ms. ,*lliiJJi:. 



1 ■) 



>'\-, A^ ki-c |i A^i. |v/,.M^ ) .v.^ nV jc^s ■-'^:^^^^ ^^Vi\s yi\s\ 

.jfliA.? Jijicl In . . jj.-=,u»iäc ..«£.- . jZalc .^jaj::uii =^-] ..-ins? i-iTi 

^ ViJii iV^sJ ^5Z >ci-jiJZ:Ji£c . i-j-^l^ ^^^i'^ i-l^-V • • Ur^ji^-^ 
:.^^i^ j.J^n}^ . . .c3iZ,J'wi£ ^Ixi^ . . ]: ,mTS- . . -4^- . l^-kJCy-c jZoZ] 

"Uai^ )>aaiäO "povi:? .c . ovs Z--.|? j^-Iü*^ Vao . ^3i-»^oi^Z ^ai.*2s>.Z 



1) Ms. ^^l.lniV. 

2) lies ,_X*j-c. 

3) Das Kaf steht im Ms. zwischen den Zeilen. 

4) Ein Buchstabe ist rächt zu lesen. Nach dem Text bei Phillips 
ist zu lesen ],.»%.» jJ. s. die Anm. zur Uebersetzung. 



- ^ - 

|?3i? Uali^ ^ U^i-a^ 31-S Ui'^ <=-a^lJ? ^C3^ ^^» U-9aic 



]ZsZ] i_i.«i^ >-i * fflZIJiC (-351= .• U»-»"*^ ■■^ =-*•■•? ?iZO|*'^>«? U^il-a rj.-^^::^') 

..U^-^ -U^'l? --PI U:^V^ -^ -U-sl .1:^^? ..^^ Ir^ 

. . ^o (.Iäj*^ . . '(.iiißis . (.j»Jia*.? . IL-£=|Z c] £^2j Uiß|-s X^h^ 
2(1 (.Jn= . -j:^ .^ Ir^ .jaiA. ZaX j.la-»j:i.^ i)_.-=c] . il-.^^ • = 

. ai^jJsa^ i "■ '^'i ll-l^ilio? ^iii^aali. ,_s ]jaio . . j—e] . . ffi . . ,_^Jso.Aie 
|.^c-| ^= . . '\^Z . .^ : j^^j-i UjI? U.-^-~= ^^"^^? '■-r^ '>-- 



2") 1) 1ie°]/«V.>-.roV cf. Mar Jacob, 011 Syriac accents ed. Phillips p. 17. 

2) lies .aJoi? oder uiZoIik?. 

ü) Das Wort ist im Ms. vom Schreiber nachträglich hinzugefügt. 



— i^ — 

1 '^'^ ^j il^^ :(Jp.ir ZiS^iJ '^?o£*^J? i.lÄ-1 ■ jZ'-i\s- >g1. 

:v-^o') \Zz4 ^Z'iZ ^ = 71 y-= i?51C .-sJj ^1 (Ibl. 1).) ^S<3l-.9^1^S 

^1 - - '•«•^ jjc T:J-»->j=f ,^1iS Vi ^? '') Ul^l U-.i=Jö Züci . . j-fc--ic 

_iili.Al- ,? \,^wi£ ^:.:^j ^_] JVC ^i .«. m am:^; . . p_»-^.?iJi* .t N'^* n\ ? ^? 

iLil*.? (.JsJ-c= Pä-^ V:^? i:-\vs )_.-.•<)=.» Iv^)^? Va^ Ui'lic Vi.? 
]ZÖ"zie Isc'.j^ Vi? U,Ai^?Zc j^'?5i? j^= i-^i? U-iHJe JsCa^? 15 
U^lc r-^J;;^? "^^ ^?il4^= 1:.-J'f«i Vi, ,_aa:oZ£^ (j= ^-äiosZ^^? 

.?3ii.'iUa: "P ^aifil» '^U-^ -*-J1 ^) • -sicI;-] UsaJü? "(.i^-is? |»^isc 

ilos] U^.Vi-. 1?(7I U^lijs . . i-*.c p^l? j-l-J^ ^? ..^.=-= s^= 20 



1) lies LXc= So Bar Hebraeus. 

2) Ms. y-. 

3) sie! 

4) Hier folgt im Ms. das mit Tilgungszeiclien versehene Wort 25 
ir^i^?- 

5) Ms. t^MAM^V^. 

ü) lies ^ (?) 



— avl. — 

-cj . i ^.S? ') U\s] )^?a^i£ >i)_c? IJLi,-) ^^'i.J^? )-a^'as "^^^U^? öoi^ 
y . oLliii \^ j^u— \ V IjfTi ^ Vso.j^ _»4^ii^Z,.:a: y .a^,>c . jocic 

. . i^j.j .^lujiiÄl? (fol. 223a) U\^\ ..UJi^-sü=J >=^ l-^t^? öoio 
. . Uj).-»^ U^i-^ i^=tr^ '^^^ -UJ»^? Üz^^^ U=tr^ ^-^ 1="^ 

10 ..p],-^ ..].. 1^0.^.2 .ooiNi^: ^^-pkäa >cilc9 —^9 ).l£l ..)^J^^:irJ 
^r^ ..-.. ]^ ..w^.. ^j-ä:^ ..-».. ^ ..].. ^Zü] ^y-äi. 

i.a-4.S^C . . j^Z^S . . ^^I ..01.. jl *\r ]i.:^^p ]Zäll£? . i.^0 UlOC 

|3 Ulis j3?c U\=>\ ■ J-^^-s? ispA.:^^ ]fS.i ^^^^ij j^a-l .^a-*-. 



25 1) Man erwartet den diacritischen Punkt oben; s. jedoch auch vor- 

her und nachher. 

2) für -£j1 ]f£:^. 

3) M*^ •>" , ^'r- mit Tilgungszeichen über dem Heth. 

3* 



. . jjjjicj i n\t* . <=-vr^ • • U.-^=^= Us^ci . . m : L^z : ,-^ . . jj-j^aio» 

j^o^i^ V:^ U?i-*^o ') (fol. b.) ..Zy.ii:^? 1j1-=] . UjU^c . Uj^c 
]^;iV^ . .]^ai\.-! ^oi_£.a1^? ^^31 |^a':^ä jzczj.^ ^i-j.^^ ij-n 15 

].i\£] .—.01^ ^.l .ViNaIjc i-^c>£ ^1? ••£ --^ .^ r>'^ ^giSn\ 

_«^oi7 '^^i>J\i^ l-^r^jo ]^£^ )JL.)aio "i'n^.s ,-^ -'ViN^j i-*^ )JL=?i 
U^"? '^jVi Nn?l . . UÖZ|? JjaaeJ ^i~c . J>Z| ^^L-s ]zäi:i-,-|Z^-_:i; 20 
jtnin^ ^.A^c] —.TiJ-i^? ]f-£^c . . <^Ji 2.^^i — m Vi \ }]c I^).J:l_] : 



1) lies }.:^?c ••- ^^ 



2^ ^£-1?? 

3) Im Ms. steht über der Linie zwischen Tau und He ein Jud. 



— w^,^ 



jj] '^rr'.S'" . . (jdcL-MliC wuwSbJ^f '^^^InmaVt ^^L^L'iC s\.'i£j.L-£ Aj:.] 
-1 . U-'a^ i^vi^L*,? ]Z^l_ie£._i»_jc ..].. IZsZl >:y~s? Iff i^i ^ wsj? 

ij= .^hz U^hj. .Vii- U:=- -i-a^ I^H^ .'^1 -l'^l •'^'l -M-- 
U^l Vi.? ^1 ^^*\..i .,_X=':ja:iC ]:-.i-»]c U-»-'^|.-? ]^=^--aj ^ ^? 

III |^'\n.4? ^..^d Uäkic 2-.Zi-^Z] -J U^l ^ h^^ = r-r^^? 

IZcZl? '^I^äI^ ^j-o?i . . ^c .ii:-£c ..j-k^l . .n. . ]li. \ ü> V U^ = 

"Uczl? j_».= . . - . . c . . 1 . .51 . . ^Ji (ibl. 215a) ^) :.:i.z . U «tV-- 

15.). U^= -^-^ ..>c .1 ..iLc] .-ii^ .|. ,_-:.^ ..]:j:i_:i^ l^J^z 
. . c . . jzäxi-izi.:^! . »£! . ^-? . o . ^i^ .]J.] r^' :-.^c] U-*-*-:: • • ^-^■*' 
*!,.- -ccZ ..- • • "!--^ .]l\mc'>o i."mS- j_.i^iv'jc? ..c ..'|Zi-4io 1,5^^^ 

^^oi-Jii. :-Ji^? '^^: i^_i£ (-=i-».? ^? 1-^=^] • • - ^^-1? UsJLi«-|Z2sic? 

20?=- cili^ .^^..^ ^-.l^n -s]c .]l.^r^o ]:.-.i:^ iZcZ] .^-A-^l 
=^?i "U^ll^iiJ ^=^- "x-^-*-^"' '?'^ ''-^ "^"^^ Ui-s= iwr;5c (^x-| . . ci 
ViZusZ? -^?i Ijn V2»i£c ..U-i^l^ =r== ••! ••- •■= ..^3i-.^l? 



25 1) Ueber dem Lämadh des cjul:* steht im Ms. ein senkrecbter Strich, 

welcher wie ein Zai aussieht. 

2) Das letzte Tau ist im Ms. nicht deutlich. 

3) Das Blatt steht in der Handschrift an verkehrter Stelle. 

Baethgen, Mar Elias. 3 



— w^:;^ — 

. UläC^ Uo^i^ ''Ok? \Lä^ ?=-^ '^V*'^ lliÄ^o . . )i?iri°i\ |£v*l-4,Z 

. ^i-^l I^'^M lu.^]? ii}^] ?:~> . — ^01 V^\' A^ ::_.]? yblc - T »^ ) 1 A ;- ^ 
..al^^-) ]l....l\,n jouiZ? ^_£j;) ^? ..^ . . Iwj-it 2u.)-i. .^5 —»jjrüc 

^}^c . 1-»^^.? Uä] Vl? ILääli. .cjjJ Z2»A,? |X.JaJftli. I^IO ,*nX2] 

^aJ| jcoi Vinli .^3t.^l:sc,j |c51 1 = 51 Ijii oXo (fol. b) .,,;^^il^^' 
cavc |oi.(.i^)z ^i-? ^^fiA::i^ ^? wcj] . . j^j^ Vi. >a..»2 Usoie 15 
,_JL^01 jln ^ ^ O .^5C-A.^ ^l-s? U^l '^^^»-i»? i-*\.i ^(Jl^ '-^tX J^^"^® 

}j? i^t-A.? ^ >- .*« ;^V e . ."^..la^ ^) . ^i^ . si^Z . j^j jj-p] ^coi 

aticZ ^}ä| .]c5iZ i..l4N j.(Ä)ai£ U-U . i^?i-»^ l,-a<. Vi.? ]iJi^ 
Vi.? iLL: V=c i^v*^' i^v^) .vSifflAV ^5:0^0^ . ^:.aic ^iwS ov:^:^ 



1) Ms. ^^Oaa^?. 

2) Alle diese Formen so"\vie nachber |-Jii» und "^^^»-^^ sollten den 25 
Punkt oben haben. 

3) Da es sich um Verben tertiae gutturalis handelt, so gehört dies 
Beispiel nicht hierher oder es ist verschrieben. 

4) Das Wort ist im Ms. zweimal geschrieben. 



_ y - 

..c ...s-^i-c . jZcI;.-]? IZo^aJi.» "^^ — :;. _-? j^-b-.. V . .^?a..«^ |ZcI-.| 
I-i— j-r: j.a-kÄ y ]^cZ] . . o . . 1 . .\ — 2u_:^ . . 01 . . (jiZclaJ]...«^ asai_. 

i-^i ^.•.~.- f« ]j.i? "N^li.? U>Xic Liiasc ") . li^äaJ» ^„ |ZO| »ma '^■^>-Iv^ 

.i.-.l?G.^iS JJO . C^aC i-iiis.? "^) U^>i U^ ..Ol.. •^^i^Z l-^J-^JO *^*-^? 

.jz^-j-li^? Izi^^tio ^? ^-oi±^ i-.] (l.fb 221^) .^y^i^? }Jo ^viv^? jJo 

. U]^} oLl^] i-Joi tLii:? \) L^U^^jSi^Z jiJiJifi V= . . Jj-. . . ^Z| . . Ol 

2(j . oi->Iu<| ^01 1^ ^01 ^])=_c^ wsjc . . f^^^^] ■ ■ W^i • ■ j •"' I . ■ t-^c]) 

iJ ^? L^l.^JL^Z . . ,-_li^c] . . >aX V_:^ ^i-'^-^: ^? U— s Zf^^ 

-^ÜLc U^?i-£ |ooi_J? j.JLi-1 . Uc'z] ,__^ 1^ "^^ L |?2-=LS ^T.Vl»W 

1) )^i-z?? 

25 2) lies £,r°wc (y) 

3) Ms. oj-i^?. 

4) lies iLi^r:?. 



— '^ — 

. .)w.4^S f^ z-^z .z .)_M^=^ fS. hJ\.A^ . . .o1-t^ ]l->kl ■ ■ .-IM J.1U 
fS,z j-IaQAiaZ^w^ )_>_V:i£;7 .sn^xs |aiViA> I^j^j jZoZ] «a^? '^t^-J^i^ 

^ V'- . z . )_>=?i ]£^.<4.<s? ■ 1«°nV ) I-j-m) Z", \ 001? )J~>j ) IcLA. 

. . ^ö(3t-(JLX -j jöiA. . . ^cai^j.ii:i ]fj:^ j^jj -*j] jJ1_s) liw..„=-. ',) 

.Jr^c .^? 1^ .iLs ZjnN ^s| %-,iJ:i. ]ZoZ| i-j-i^ I^SniN 



t-' 



s^o .Uj? U--^«^? ••= ..Uico Ir^o ,--? ]>- (fol. b.) . . j«»,o 
,_ll^| ■ i£*l\n .] .jivli^iß) ^ ^i^i?''^) Vjvic -Uifi? U>r-^7 i^] lU 
l^'^'^ ^ i^j.J P? gi',t\Vi4-i l.(^).= ^r^ ^' • U '^"^^ • o • 01 «°'^" 
. ^V^i^ 0i_^] ll^in f£ • • ^r-^ ^V" - ' ^? 31-1. ^1 1 ° r ] iic??i ^^-<^ 

.^IväS U^i-^ y ^1? M^ .U-.:^j.j: ]:.1^ 1^^*.] UoZU; 15 

.^clH^l .^cr^ ..Z^lja^a ^]= |.lsci • • ^oj^l . cj^j '^) • ^=1r=] 
'^ ^ "^ --^ ••° ••l?5i |.A-VsJO n n * ?u:i£ y-^ _-? nVi .^j . ..oi.ici 

. c,-£i:^ ••'^^ ^'? ..U— s Zj^ Jlr-^^ jiwOJ...^ U N V; \ 20 

1) Ms. Ujii-- 

2) Ms. .CCTIOV^. 

3) erg. . ] . 

4) Hier und in dem folgenden Beispiel sollte der Punkt oben 25 
stehen. 

5) lies ■ IVi tS]?. 

6) Ms.v^]. 



— ^^ — 

..s^ölcZ] v_a4\<.Z|o (fol. 2'2{y^^) .V-^cj ^ ^.aJLlLz] ^oi ..Ij^ h^UU> 
}.Joi poO-O V^oüli l^iJr-l \^ li^J ~*.Ji rr*!^' . -^.-ivZ] wioZo 

,_Ali.oi? >ifj:al. '^ "^fJ .?SMcj') ^b^i^i^j ^«iwLcZ] ^ilsZ) ^] 

—siTi ^]? ]?2^£ l^}^ ^al^M^^JäC ,^|o )(no . . ^^w^Z] ^mZü^Z] . ^mL^Z\ 

15 ..^a-i»o ..Jca_co . . -iffo^o ]cl£ . . ]Zo|J jisj jj-sa^ ]Zwj.Si4» .o . J?!7l^ 
^_^£^ ^a^i^ ^Ji«c U^hz] ..._*is|i*) ..^ll^ •'T^^'-" -^V^' 

..psOx? ]Zc^.-r.«^ >ijl^ i-I^o .j^i-*. s-.cci^ Ui -s]c 
2,) .^iriJ li-iJ --^Q^^J U^J •'^r- Ui-^^a^ |_*ifl«o °) ^jJa:^? 



1) lies 9?£um]. 

2) lies 5^'^-^ s. cap. 26. 

3) lies h£jß]. 

4) In diesen drei Formen sollte das Alaf nicht geschrieben sein. 

25 5) Ms. j^ü^c und so nachher weiter, so dass das Manuscript 32 

Capitel zählt; es scheint jedoch nicht, dass zwei Capitel ausgefallen 
wären. Ich habe die folgenden Nummern geändert, ohne es anzu- 
merken. 



,-1^010 . .Uj V N V-liiQ-k. _»Ä^o ..);ti_1.11 lj«i^ ^^^ .U}^\ 

, ^-sVi^iÄ IJ? ,-^31 . . .—Je? .-^ffi—^j j-4.0 . .Vsiz] ^) .VsZZi 
. .^i^^Z] ..(^] ..._-i^i^ Z3-4, ^^)? - .a ° , r w£| a-.)j£.^i^Z ^oiÄwi-as 

.^ü^ -^'^j^? '^^i^^'^ ^^ji^rN?:^ ^) |:uij w.aj| ^i .] .._.j_s:^ 
. . i .^ 1 l-«^^^)? . . 31-= . . j^ ws-:^? ^-] . U^i jj=jj2^ ■ j :. 1 y? 

. . wü- • • j^ . . a-oj-sZl ..|Zo?3i — öl_lii IäulJju.] w£cZ it_»J= .1= ^? 20 

..fcSJZJo . . -sJOi.^] _£]o ^31 . . a-sj^Zl ,^oZ 01.EO ^ -l?- ^° Jj-Uic» 



1) Im Ms. folgt >a1 ttn 4, mit den Tilgungszeichen; die folgenden 
Formen sollten offenbar heissen f-^o . * a, p. 

2) lies .--J-j. 

3) Ms. ^?2l imdVaZZ]. ^^ 

4) lies ^IIt^N?^^. 

5) Ms. '^f-. 



— >s — 

..u-^z ^, U] ..iii:*:^ .i-i^-.^^ ..u^ .1.-.^ .i-f^^ .ir^ 

cci )-*J|^ •>:»•— l-^Jas? OCTi ^j ^alio j,*^ ^?°^ • . I^-^'O' I^Q.:^] 
'> i ViS j^l ..^^^_Lc] ^4» i- Vi :^o .ij.« |?a^? ^01^ ,.£_)j_j-A, j.:^*, 

. . ) *Tno U>Q~^? ).:;£qXo ..01 .._^i^|o 

..j.-»Ji^o j-sj-l^biso ]zl ..^-1 ^1? . . U^ jcn-IiaAN jjJfllo J.aj3.ic? ..o 

. . ,-»^i*- I-Jai^o J.*^3 IootJ ..|.*iJo poi^ %,^o ..]ZZ;j]o V-j^a^ ]Z] 

oj Zosin )jai.2s j-^r^J oZ| . — stn j^j^aJ \io ).u42.AliO jZIJJo If-^^o 

lä ,|i^.^j^ joinZp }~<i^-^ j^^luk^ if-AoL^'^ fS w£]s . . ).^^!:;^^o ].2m.z 

..—a^j >^j? . ,qJ] Zj £o] ..o .. ]ZoZJ» .L^] ]]"»~^ Ici i'^-*' T^.slo 

..jiliawVo .oai t\S ]osO }.1a^^ . . . oalik l<s^J ]Zo n* ^o |.lauVo ) ViNa 
.] ji^liJso Uooi i—U-wß! . .coaiJ j,^?] ,.« —las ]).l^ ") jJj.l3JS '\"*H- 

cy.(ii)^ (fol. b.) ..Ir^ cZ] ..^a-l ^]? .]i^o^-^o U.::^ j.:^^^ 
Vl,? ]b \ V ^l-..i' j.l^^a^ I--.] Z:v^U.t.>| .|Z>_li.Zo ^jJd-Ii? 

.. JÄ-kiil^ '^i-It^ ..I"*^J r^ -"r*? 1^-=^ ^®}-^ '^'^»^ r= . ■ ,nS 



25 1) Ms. i—...^ und jj^i^^. 

2) Ms. U^. 

3) Ms. Z]a„.^. 



]j-il^ O7CTU0J ..<^i f'? ^^^^ JisCJC j^i_^Q-DO j Vl^S l^f-S ji-li'^ 

UJi^:-. >a_l^ .U^b] -s]o f^ jJ>i| lAja-»-:^^) i-J-*-^ ji-äi-J 10 
.ZoXj Jffi _^ |^t-»o . ■ tViV n U^^ r^ .cai-.^^ |i.ü2Jo j^i? . . ffi 

(fol. 219a.) .]r=k^ ^c'oi 1.1j Us]o ..Ir^ ..^ ..i-^ ^-=^ y 

..a..»^ZZ]o oiii jVs.4? jii'iZiv^ ..Ui'i '!::J-r^ 20 
•. ).jlJs^? )„AJa2 )..*.i4^p ^] i^^hcäi JT a\^ L^] . r*«c ^i-Hl^) 
. ^--.j ^j? .-oio£^] i_jJ-9^ ]l..fc-»=jas j_*Jii icj^ .i-«^ l'i-*^? t-i 



1) Im Ms. folgt hier das mit den Tilgungszeichen versehene Wort 

2) Nach der von Elias aufgestellten Regel darf man nur oJavs 
schreiben. -^ 

3) Im Manuscript sind die drei letzten Worte zweimal geschrieben. 

4) Ms. 'N.?"*V- 



— «) wmfi=_. _ ] A ^ v- *.. y —^ic^^ IlSViVr ^Ss-4.0 i^Iik^Z ^^^«^4^.:^ ' n Mm .) 

. .)-«-^^o . . )-m01 ..(71 .l?r*t . V cj . ]?, tt\ . t\ n*Vc . .c(n_J^ 

).^,_> .— .*(n£^.«lCf.c .9w££^ )J9 ■ *\.]o .jj-^oL Iw*.l^c /'D'^Alep <cZ]o 

■ *\n^aa:^ U.a^) .^o(7i )Xaoi ■ tNoi? }J a^o . J^wl^^oals sAa-i^-^i-v« 
. i > l'mjo ) « WWo }]| . )..tJ.^92-3 cl^ )_>Va.^c U^Io? ].a-«J.1:^ son 



l^a^ß ^Jj |c .|c5i ^a« i^jjU j.*^o .Vl^ ^-i-i».k£i.A. J-fc-c^ 
15 .^»üi )_».iij i_4,alD c] . . cij jJovs 1-Jk -aaj jJ .] . i-Jou UXc |..4.iU 
iiaiQj jlJilcpAS (fol. b.} . I T n Ä ^ V cj-s ,.i v-\r^ • U^sJS ^aiucIOa: |3 
. . |£^liÜ!0 ZciTI V^i^c-s . i},li^» .c?ZS] ^Ns*-, _i£ ^-**J?? . j-s.-?1^ ^**J?? 
_i£i ''^»ji-ia:^ pc . iisoiolik ]?(n . 9 . ^ V ^ - .«i-,. ,.s . j tttl; j^ffiaJ . . oi 

1^7}] ^,.** . i tat iiV? n-uJ?) j^cnaJ . U'J:^!^ — :^7a.£ ^.a^js waisc] ^^JSfJ 

l-f^ -ccZo .hr^^) c?3iJij] l-fÄ^ -"x^^ t-^? .-Jc^ l i^ x V |J 
l-j-=L^ . .Ir-i-^ Ipcrijs ir=^; i^V^I • '■^r4"? ^? KH°-° * ' '=??V"' 

25 _»ÄM^^ Uä^? ^5ial^? ^ioZ ^]c . t^^SJC ]VZ;-fci:C '»"^H -^^ i..«-.9=JC 



1) lies It-'t-*'- 

Baethgen. Mar Elias. 



U*-i= i"«J=^ U.*^::i-= ,*£.^'Oia:i£i-^^ Italic 2 1 l-r^al^ jja:^:.licZ? 



\r^S- jJc ..(.a-^sj: 



u.:.:^ iL^'z ] 



7, VI.* ? i 



«•"^ 



1Zi.- = j^? jj^] U^l .l^ilia^- |^^.i£i>, iisl JotViä- ^, ^SV iKi p= 15 

jji.:^? tLci] Ui^c i^:^^? U^ii^lzLic ^a^i.^::^ jj= .^.i"*vs 
U'ii-^^:^ w.*^- ik] ^.Ji^jji^::^ U^cz I^'omZ '^i.inl^ }-»-._^ 
.^-3i-= -j*-4-.2^:ic l-iJa-? U-N°v L^-^c| wii,fcjr'=jLs i.j^c] (^fol. 2l8a) 
^j^l? ^) jz'äli^ ]^zZ\c. JJl |-.^^:iis i.1*\- ^^31 jZili-'lZI^ 20 

.]:.^?ij£Lc ,.j2-_:j.^i-^? Uiii^cp l^^rl :.^5 Uj-.l jiJ^^s . l:..\s^ 

^ooiJiiC (sie) ?3i^Z| P? i^M U-.J-j.m1i .>ais >cj:^ ^c3iJ:ic , >.N^r^ 

^?cz £w..i=l ^-;vi£j>^ 1.^.= U^cl .bi^i ^..»1. ^.^1^:^ f^i ^-^-1 

li^i^iic? lili:^ |.Jr-l= l-3iic1 j-^ -iiiii-. .1i,*-9iii: ^tS- )l\'vV 



•^ ^? 



^^ . ' NNs> '■') iLLi. \>._:.= 



^' 



1) Das erste Nun ist im Als. überscliriel^en. 

2) Ms. ^i^). 

3) Ms. "SNVS'. 



jiJirfivÄ:; joCTi ;>=)js . . .* ..c . . ■ t\oi >^i?? ).-ct^cP "j ai^ Zcoi li-^ ' 

5 ,,^^Z'fM. . ^SOiCi WiCCj-C . . ~2] wicZo . . j » > ^, >^| ..^ ..O . .^^^>i-ll oliiO 

VJC>o _:L.]ZI^i>o ..^ ..o ...ö^l ,_kli.CTi >:,.x? ]^öz]j \.\::1^M^ 

Jen icj-i; . jü^^ViVi^ l^cZ]? ]Zc}-»i.MO iiä-*- o] ..iJ-»^öi? jZaa^jiJ 

. .)_t^Vaje aj:?] —lOi— ^^ )^cl J2^,'*lNr — tj) _ aJ(7i ]^.^;^r ]t"*t-^ r"^? 

l,)..ai ..ali. .UJi"= l|"=r^ loiX fl^U r- ^r^ r^U -^i ^r^l 

)ji.c"| n 4 1 -iVi\ ^?1 y |?(n Vii ..] ..v^j „-iJJ ^«l\p ..^ ..o 

^aS. ^j ..^ ..o ^LsLi P? , . -i-lclv -^-1 j.-^» n1 }Jo ..Uw»Jj^}J 

15 .Jj-a^ . . )^i^ (Fol. b.) . j^i^j^ ..l?r^ ..^r^ ..^'> ..^j^' 

Uläc ^]ZL'^^ ^-ai-iw^ "'J . , ^ . . c . . ] ') . . J9J . . i . . I-..:^^© 

..l^'Ti .cfnXs }-i-.Vai(J —«i-La^ IJ PI .—li^al^i,^ ^ct"? ^^isc] '''«>-=o 



1) Das He ist im Ms. übergeschrieben. 

2) Ms. l-.9oP. 

3) lies Po. 

25 4) das 1 ist zu streichen. 

5) Im Ms. folgen hier die Worte ,_iJizzi? ]Lä^ mit Tilgungs- 
zeichen versehen. 

6) Hier folgt im Ms. noch ein c|. 



..i ..jcsi Uii-1 |.J}-3J Z;-*l ? a„«_li. U^^? ^? j^c^l .]^". 'v^ 4, 

|^»,TS.«lZL:ag '') ..c ..U^-^ ..ci ..^2-=cn ..i -'^■■^ ^? ..- . .l:wkii-.iz:;^ -) 

.|?oi U^ y? ^i^l-»-^^ * o V ..I ..01 ..'r^o . . .*l*^i.j? Ul-sl ]^ »\4. 
JM-tv^l/Av- IZÖZU^ Z(o)ci j-anJ Zosoi U*7 U-*^:^ -^1? 'M^:^ 

.aiZ;>aJ y? Zcoi ]^ -.^31 jJ^CTi ]?(n .je c Vi^ =2^0 .Iz-.i:^..]^^.!^ 

..»*. , . -2 ..—-.CO! —A^i-pfiC )j-4,92^^ _.COl ■ » 4,i.al£C jj^tjl ^=!71 15 

..^1^ ..>a::i. ..Ij^:^ (fol. 217a) ..oi . . ]z(ai):^izi^ ^1? (wa:ij) ') 

1 » ''?pc oa^ _..? —Im .oZ] ..^£ ..5aj»c ...cjo ..>ca(xj? ..>c)_d 

^^^^^.Al^ ..j^.*i^ ..)A.09a£ . . Ji^aNm ..)..A..<i.2 ..>c3-s i'Cf^ Zn1S,.lZ£^^ 

..-» ..O ..81 ..UJs-C ..j-»-k40 .J-i-^iH: ]l\SQVi^ jZ2Jl-1ZZ)Ji£ 

..JCf-^' ..|coi . . wij^o . .'^ Vi A. .._£.-) ^j? .,).;i£oi.i z] . . ) « N a, 



1) Zu ergänzen ^_d und nach dem Teth li^ : <_^. 

25 

2) Ms. ]ZsJL:i-.-|ZZ.i£. 

3) An Stelle des zweiten .iud hat im Manuscript ursprünglich ein 
Vau gestanden. 

■i) Nach den noch vorhandenen Spuren scheint dies Wort hier ge- 
standen zu haben. 



- )^ — 

.^^iii.. ViO^ i-i-^ j-nlniD c] . U^-^ V^'k'ii _,l*ani^? ') ]Zcl11^1ZICjc 
ö ^? i-iJi- ..>i|jß ji-'i-*. '^^'l oJac-i] Ui^ .^Zali. U') ]j^ 

]f^ ^? JJj^ y ^ I^ '^I a N loci zu) WÖ] . ^ • ]iv-...»\i:? . i-.-^^ j.JV=1 J 

|j_a.,^ .j.^aa^ wsj U^oi ..01.^ ^■'r-° U^^ U^i^ "^^ jZalii-'lZZUfi 
. o^Ji, £^^^^ y,^ . 01^ rr*r-° i-^^-*'-^ oa^ffioA^ j,aisa4>.i? v^| ,_1jc 

Vi» . . \ . . o| . . ? . . 0I . . wi . . j.A-^aJai? p^a] jZnl'^Sra: i-*Jo] 
(fol. L.) . . C31 ]a^ '^^■\ZL:iC jJc Uß^ 'V-lZZx^ ,.a? Zoin j^aJ P]c 




1) Das Qüf ist im Ms. übergeschrieben. 

2) Ms. \Z]. 

25 3) lies ] »N^c j-^^c] 'V^ oder j-.^Jk.c 1^0}.^. 

4) Die folgenden Formen sind so wiedergegeben, wie das Ms. sie 
bietet, soweit der Druck der Punkte möglich ist. 

5) Ms. ^1^'iZ. 



..oLl^] UJj^i; JZ=-.^ . . i-^?! . . ^=J1 Us.*^- j...J!::^s l^r^ ,\^\ 
i3iZaiÄ,_c ov-*Jüiü ..lZalc5 ^v^jo] 1~a,j] . . 1c<ji Ij-^-lr. l-^iuiü ]<- ^>'- 
. ä.F\\r.j . . j-üsa^ . . ^oiolu«! |.iZa.i>ac j..»jC7ü . . i.t\V3.A, . . ^5ici_.] 
c] J-.JS5as Icoi U\^ i^zc] ^z^^c]^ <^-H'^' . . UioJaü 1 = 91 ]^ -T 
. . ]Zili£? i^ASc] }-*.?] .]c(n Ps3i-c }Jc(Ji . . j.i»j_4.7 Viu:iJiC H-f''^ 

cl . . ]L- ViIs] i jS^T ^ ^1 s] . . t^i ^ JCCTI >ClIC? C31 C >CLiJC» CTl 

j^^i-ft-o .]siX A-.-? ') Vji^] ^,^ Za^? i-J}^ jZnlr-qVi^c . C5i? 

•^s-»^ 1^1?') U}^\ rr^ )i^=? ■U'r^ V U3_4.:.A- V:^ .^j ,\n\ 
^al^ i^?? ^>_i| ..li^a:^ ..]1\ i ..Vi \ ^!:l^7 U-:i-| ]■ ^ ^^ 

li^Vjä-; ..Ol., (fol. 21(3a) v^z^jj ..^«::^vv^ ^.KviS^ ^) v-.vv^v 
>-isNnS ^) ?y-*,o |j-}j1 . . i^nli, |?3i m^i, ZiX . '^\..? ^^^1 zu|= . . ]?5i 
. > ■') . wslii*. |Vi^ ? ^i.1:) £^1o . .cciZa^ . . oi . . otia:;.? jaiVei_I:i»c lö 
ai^c . y^ic) Vi \ ^cZ U^L« . giy^jV N o^^o ^] ..|J|_i ^? 
i^liJa: . . (Ji ..]^^Za_*.i£ l:Ji^ l-^oaic PjX ^? \t£ \^ . . cjOe^-lJ? 

..jcoOf^ ') ..|caO|^ ]c9i.J7 ..|c9ifJ;^ .]c?i7 . . , "^S, '' . . , •'.Ni.N 



1) Vor diesem Worte scheint ein anderes ausgefallen zu sein. 

2) Ms. ]i?. 

3) Vor diesem Worte wird ausgefollen sein jiJii.^. 

4) Ms. >-i\\nN. 25 

5) fehlt im Ms. 

6) Ms. ]coa,-tc. 

7) Ms. i^^VTrm ^. 



>-tu* 



. . Cj-M . . •^'f.^ . . -^X— . . >*f** • • vaVu ■ ■ >-4 ■ • rr^-^'f~' ^^-M'— ^iTic^^^ 



ci.- 



r- • • ^— ^ ..uf. 



^fTi_«Jc]i.x . . >2-«»l:ii. JJ._SCT1 _-? Z^)jI^^) . . j — cJL.^ i-^— 1 



c ^.ic9ai 



. . (n._Jc.Jcp . . aia_Jc^ '' ■] -f^}^ . .] Icl^ coi j.^ cti . i-*JI.— ir^aJ 

. . 31 32_A<|.j . . (y\z-A,f.^ . . fn.JcW?1 • • ^c"| ».'1 • • ^^ 3c1a.i; . . oioIclc ") 

^0-». y? ^-'^-I- (fol. 1).) j.^ZL£U2JLS ^sjo Uscn .jZo?aaai (sic) 

wii i Z^Cw_c ^— ^ i^-«] l^'ic . . ^ai * 1c] yj ^-? c-Jm • • »^-« — ^f" 

1.) ]£^.»^,.a.^ ^i^] ]ci? "^^lUsc . ^ciCf*4c] .2.-k.^:i,-^c(.r; ,_li L\-.]c . . ^3i.^Jo^o] 
. .^1 . . ^]1 . . ^c]>« . . ^^rf • • \Tr-p^ • • ^rf^ • • "'°? 'v^'" ]2xli^? 
w^lc ^01 . . ^aJ ..jj9c]c L^^LSiaZ] ]j^i- '^A.ii? . ^j^] ^.oii^? U^l 
j^-VcLiü an^Jv^ßj.^ CL*.S5] JAliJ^ f'>]Z y? . . . 2_1 . . iJiO-^ZZJ ^* \ gi _ii 

2u ..iz;-i.-]o U,i^r-? U=^i^= Ir^l-:^? ^1'=.:^ ^'iß 

..CT ..j.^_.7:.m^ I^Jiiiäiu: Z^vjjc] U^^-j-*, I^^^o] : cV^^| j.a2l.Ziw4,j 
i^alc ^fficL-l .]Li:g? ..Usoifl ^L2^^r;5J "') ^ . . ^i 



^ 



ein f^op ««.^a^. 



- >ci^« .U^l ..]^:^ Ir^- ..r^r-^ ••^'j^'^r; 



1) Ms. ^(Tio]}.«. 

2) Ms. oi]a.i. 

3) Das 2. 'Ain ist im M.^. übergeschricbeu. 



^ouJsJc? ') . . ci . . ^(JisJc? Mi--? ]^L^^ ^-= ii^ '^^^ • • =^=? • • r^'^ 
..U^l ..JZ^-] ...^ ..^ou.Jo-|ii: ..^^o]^ ..z'\^ ..lü ..-:i 

..u^i^^ ..^^ ..>i:^ ..>^7 ..f^ ...^=i.s ..j^] .-i ..^1 

..^cici._ia4 . . oU^ . . c|._^ ..U-= --U^ --^ . . ^TV-JCj.i2_:^ -iO 



1) Ms. ^<ji-iJcj. 

2) lies ^]. 25 

3) Das Blatt steht in der Handschrift an verkehrter Stelle. 

4) Ms. >*5i ii£ aj»5 . 



- >- — 

. . J_^f^ai5o . |fTi.La^ Vi» }jiLsa4 L^] . jjj.«] }.J}^ i^^? oi-l^ic 

.Ji_j-4. . U-iO .|.^"»"=-» ^2^ l-^-t -l^iv-.'^ ••I"°-'?1 -i-Ji^ •^? 



Ur-I'^) . ) »NtNV' l-ia^ivs X^izjß 01^ ^r-? =~»d= ^1 . ai \Sq^X 

15 ^ c] (fol. b) .^^^-1 >ai. ]<7i.X "^.ii ^äio? ViLCo ^älic Vai: ^}.s] 
j-J-^LaJO? jZ^^ii^Z ^a£^.nJ? ai^ 'J"*^? 'M^^? • ■ U>^1 ^'■■^." V^^^^ 
>Q-,_s ^5 .aJ(7i ,_li, a.Vi\4.]? >cy^ s^l ^cfJi^ ^^1 » nr^V ^1«? «^^^^-i 

r^ai^ Z,.inliZZ|j }Lö"? |Si_4. ^?Zj ..U-^clZ l-^^-jJ -A ^»^-^i 

^4Ä3| l^'JQJS ^aJ^aliO ^-äaJ j-la-i l-JjJ? . U^-^^ |.so^i^ V:^? j.M^ 

Zoa:^ . oi.-^-] j.U-| ^U-s^ ]Z?Q-a3 jl^li^^iß? . > o ä.i* Ni\ wjj?] . . }.-.Jas? 



25 1) Ergänze Vi.v^. 

2) Dies Wort fehlt im Ms. 

3) Im Ms. mit Pluralzeichen. 

Baethgen, Mar Elias. 



. )^o U *\4.Z ■ ■ r-^c ^7 j ^•«'^ . . ■ ll| U] • ,;-'^?? r-^o I-.) - ,« - . V o 

f.^^ jenJ^ . . — rfOtn ^t-c i^ao» . — >o<3i . T tV>» w I^^lIc,-: i Sn > \ 

/(TiJi . U-.Soj^ _l-i_cy ^) U^ao . . Hvifne tn.-.pÄi . . 9i . ccn )-.=' 

. i^a^ l^^^l i'aJc . . 071 iSn4 ^-t^ .cn.!^ . . jlC^^k^) cn ])aJ j-^^ 

. — ^) tii*\A^ . . ) n\V (3u^ jcoi )^)cai_ . . ^JL>y.j: ^U-3|^? )-J>s)c 
Zoaoic . . )_i^3-s — ^) 1, ^'^ . . w^ — Ic 0^ ^^^^ <^a.^^v \r^i^ ^Jsz^z^ ^*^ 

U&A. V =^\« ]otn . oL^] U^f4z^ l.triy • ■ H"^ ^^^ i » ^1 ■ m . Tri ' . i^s 

. . ,_c? i-i^ Icoi U-i 1 . U. \ V jcaiZ? .^1 . t-c» V:^ >J, ^ V, 

^V=;c ^i-c j.Ns- Tr=^>== • U^^^-a^c i-LS j-j^l:^ai . . IZsAI^'^Z^J^ 

.)„*Jj-£ ULl? UaaJJ Z-Lfi^ tiöl^lÄ=o li^iiac Lls..»^ . UÖTi-IZiCjc? 

. .Ui^e r^^l^ lgiVi> V^. il.? Vs^jol (fol. 214a.) ,^?^) Uar^iZiJ^ 

.cZ)|.^ fS . . L^i^fM.] . . ^iluS ^Z'tfM f^ lLz\ I_]f^£J^ )j9i "V.^ 
^ajj i^a? j-j-kis] :^-.^ i-^"l^ r^-= •— c^= ..^ly^£^ Iu.zi ^S£^ 



1) Ms. ^i-B?- 

2) Dies Wort ist im Ms. auf der folgenden Seite noch einmal ge- 



schrieben. 



V 
'10 . 



. . ].i\.^ o] . . im*,n o] . &4 

ii-^^. . . ]£u*^ ..91 . .^ ..o ..) . . «-£ . . i_4>o joiNflAr: . , nSV 
ficu^Z ..'^s . . ^? ..i-üi ..Zas5i ..|y^Lal:^Z . .jl.Nn . . U-? 
.oau^9 ]^.ÄX»^ aV _.<91_>£^] I^äa.". f^ ji \^o jai Via i->>^ —.kl^ai 

901^9 ^^] "^^.^^1 —«01 *\S v-^)^ t-^ — ^COI ]A^l27 . . JA VqV^ . . 01 

Z^u^li^ji^c . .ooi^ ^^■a\ MA.:a(r {j . oZ| Vs?) ■ t\gi «^l^ }] r-*? r^ 
|)oio . . 0|jsc nT 1 A. — •) ).,n£07 ) i^^^^.^ }]o | .Vv»-» }Jo l^r^ 

•:• ]~t~thQjs ]^a\'' ^-ftäl:^ ^j^ji.^ öl^o j-l^o^^xäcc 

•^cZ . ■ >\qi ■ «Vi»£JiC? — •) -^?io . . i ^'''^ 01^ 'T-'t~° )-^-*-4? 1^ -^^^ 
■ «NiMalie »4\^\o . . ^M\ 01^ ^r^ ^-^P i^t-^^^*^ ■ -^Q^oic 
20 . . I^Q^I ,-l:^>^ -i^u«) ^b •l'^QJ^I'ZI^ v*l^n.A.\ ■ t n*Tti? {Je )_>.^)am£ 
].la\^ )..*^H ..wSLlj-i:^ ^).^.t.2:^ (fol. b) ).^aLc . . O01 li »^4 ^aioa_ 
■f^]j ■ ■ *1 nV U'33>^ .oJoi _£cZ ) fTi-^baA^:;^ —l^^oi^Aiao ^) .|o .Jon 

I^^IV . . .SI03-> iTcjol 1 i * =1 4. . . }-4,al£ ]o91 Ci^^j | " - ^'^ . . —=^1 



1) Im Ms. ist das eine Mira übergeschrieben. 

2) lies Uso? (?) 



^▲^(.x ]£Jk^,.^ .^-^ l^r-'' ■ . r^U^^ iXfoi . . s^ . -^^^^-^ 

.— ^i^ai f-\^z ^ 
• l^uiJso Vi. iUjscl Ij^lic ZaiÄ-.,.j) ^? ^--i'l ^'iZ .]fJäL,j 
. . ^\\. . .^Cf4 . .51 .J£oc?c il£,] -J|^ .001^ 'T'«^ 1-^^? 
ILc ijJi» i-St-^e . . ^oj-» .colli r^r^ i^-*-4? Vr^l ^1 • • .i^iÄ^o 

Ui -) . jäsn.*^ jÖLio^ (j ws) . ■|(^,.LQAr- l.ic-| ^| ^.S V U_ic IJc 

X-t^oie . .<—<?£ • • H-\ i'r*' • •'^^^ ^- VlUacc . -iJa:|s ._a.-ic 

. U^ >a:& )gi V14 ^tl^c . —»^ai-, \iszjs yt^s. .s-n.^ — ^, ^.\S- iJ 

jcnj; i-->^ I'a4^ ir^ ■ n\rvj ^.»^ ,_J_^l£| ,_s . . jjoic . .^oic 

|»»-iVqjs5 rr^^' • • '"^J *^^^ ^'^ • r^i '^'^"^ "^J r^ • • *^^'r^ '^ 
liO-ÄXS l^)__ia_c .^k^-fS |J . I^O-kÄioli. (fol. 213a) ^^ ^^ («A:i»jc)c 
^01.^ . ]^w*^ esi^ '']f^ zai^ *• ]'3-^ ctn^ r-^U <--•? t-^ . {.laOMÄN^? 



1) Im Ms. folgt hier das mit Tilgungszeichen versehene Wort 

2) lies \Ls\. 

3) Ms. I^r-llc. 

4) Ms. Ul^. 



_1m '"---^ '-^ . . ^Q^l . . .«^ . . a:^^ ■ • o)oue . . „-JLL^I ^]) 

. .—301 .^l? .]öi.iÄJL£; ]ZanAA,?o |Zo\t\? V^^ . . j-iJos . . I^as 

)]] )iv/;v i^).J? ).*aA:a: y? Va^ ^? ^\^ ..^üj» ^ÄiaJ . wjdos 

lauas .wOfiii ^"1^ .]lw»Ja: . -£^1 ^) -ji -l^l? U]^} . U-o-uas 

.jj-oa- ^? j-LXCj^c jiJLjas (fol. b.) Vjul^ . . ^Li] ILLso lLls ■^) 



]^^ Vs? "^pLolii '-ß?io • -»-^ ..^a? ^ali»y i-a-i-aJ .^ ^H^ 



e 



1) Ms. U^r^. 

2) Ms. ^2U|. 

3) Es sollte hier stehen l\l\ w-Äi. 

4) Ergänze oo. 

h) lies —3 ; jedoch scheint der Text auch noch weiter verdorben 



zu sein. 



..,_^ Ul^ ..-».? U*,j --r^') Ir^ '^'l l^'l .r=^v 1h=Ss 
.Ux^. ^ ?s_ i nmqlCac ^ U-.)Z ^? p] . ..^? jnw'i^ ^^n 

)j ,_aiAJ ^] ) 31 Via :^^Virr ^coi U .'l\r ^Ji^Z . Uö^l j-=? 1'^ 
_Lc _^oi läi:ia^) Va£12? Ml -al^-MA^ac ](£b)l.^lA2 Je . . JL^jilcL^kLc 
. . jU,^ ^Ss{] ^^*\g1? M-^^3^? I^J^iJiO ) n«lfi7o . . \s>fM:i 

(fol. 212^) .-.^▲^lu-:^ Ir^U:^ ^.N.j - Ujo^ i.s.n4 M-a,S 

. . O01) M->) Ir^)^ \.A£ . . M-ls^ . . jaiSn 4? ) n M =i ^ -, >< > ^^'^j „ 

JOOIZ O^ ) ,.£ ' >0|^ Zal^; i-^V^ . (7V£ ■ *m4m^^? '^?-^? 1^? ^fi?l 

I^omZ . • ^^^) 'f»]? • •M>t-^? jji V>* 1-^ i&M)_kJi.M| . ^a^{] ) «' "^ 

. . M->r^ -^^ ■ ■ 3-^^£ • . svsvtc . . ^omZ .) 1^01 —Lrf^-Jif] • Mr^i 

. . i^ ^OmZ .) 4Sfi A M^i^ . t N^ L.»^ . .\l^m — >) . It'inV fS, 2U 
«—•.▲^i^ }J . {^(.▲v ^7 )ai Vi4\ .^9s.^ ZoIj: ' )^r^ Zo^aus 
..-^i-= l-^r^ HH 'r^H •'^^ '^^^ -^"^l ^s3i-VZ 



1) Ms. ^f£^. 

2) lies iz oder -aX sZ. 25 

3) Im Ms. sind die hier folgenden Buchstaben |ifiZ mit dem Tilgungs- 
zeichen versehen. 

4) Ms. \oa\Z (sie). 



- u - 

i^Jff? i_lLk^Z Uorrs? .,^'?cu*io i-üi.? jXfl V:^» |lVl\c =c2 



^aäj jöi^ifl^? .coulial. J.--H? ).1*N-? VlU^ . j...^ (fol. bl l^^j^ 

..Ä..^ ..]^(^) ..v-Oji ..UJh= --^'I*) ..l:^^] ..j-ri^ ..Ji-a^ 
9i£^i^}j: )_«^i=je )Vi4 '^'^^-s) "^ps . . t]*^*^!? ]-!^^s] ■ . —^L^JSLsL^ ^.z 

..jflÜ>Q^? UlöLS ^OIoI-I l.(*J')l T^? ]l^^ . . J-4.C . ji^ci^ . . U^JI 



1) Ms. U)-^- 
25 2) Ms. ji^iJA-änJ. Cf. übrigens Bar Hebraeus kleine Gramm, ed. 

Martin v. 372 und Nöldeke, Mand. Gr. S. 48 Anm. 

3) Ms. |i\V-. 

4) Ms. -i.?]. 



z] ..31 . . U-»-^? JBO^ICZoCjC ') >f^] 3—1» •'^i '\('*^)^' ~ ^ ^"^ 

. . o] . . ^ . . o) . . ] . . ^ooi-,»a-»^ £-1? TT«^^' UVi' N U) • r-Iwl-? 

^01 UiCy-s l^ö^i-s ''^^^ i^UZo^) . |Sni.\ ,^ 1,^ w*j1 i^l 
j-i.-^Z i-so fi^ Vli? 1-^«^? ^? U^V- ^ *'o|-- TT-? . • - . • r^\ fiel 

.. . =^n1 "»"^ .1|^| •TT-'? --^ . . .c^Ll . . .^^.^ . . .^9uJ w£<n^ 10 

. . ,-^n —ons^ 1^ ]r£w')^)aA£ — <) }ße ■ ■ )-s'l . Ujiac . . ^f'jiJ 
. .'^ll ..^^]y . . ^ . . ^ . . 1 . . (fol. 21la) . . ^ÖZ] L^Z 

>c|.!ß? j_Lc-| Vi.? il\i\ -s]e .äaJ i-,£.-e •") ■).nm=^ '^i-.i^ i£ai^i»j3 
j^to^jj:; . . jZcZ)? ^? U^LiLS . )-nM°? U^i~c U] ^?ic . . jj.^ ^i-A,| 

..—201 . . oZ ],jt^L3 }J 1^ LttLs —l^i-^lc ^,*\gi — ^ |Z-i1S.]Z^^ 



l)'TÖie vfer letzten Buchstaben sind im Ms. vollständig erhalten, von 
den übrigen nur Spuren; lies ^jaojoZaCic. 

2) So ergänze ich. 25 

3) So das Ms. 

4) Das Vau ist zu streichen. 

5) So das Ms. s. die Note zur Uebersetzung. 

6) So Ms. 

7) Ms. _A^?a.A^. 



— -^ — 

•>Uc^ '^a-*- ij-s? . U-M U^l ^7^91 rr^? • r^ ^:^r^1 1-^^^ 



,„fc£ (fol. b.) (Ur)-^ U-^ f-1 )?r- -^a— ^ U-?=_a} .ctruJ^ . qn V 

iiO-y^iC ..T^l t-i? ..ffüil^Pi oui. ^jJ Ui4? .jJi-i ^a^ U-a^ 

..Ol . . ^Is ..] ..>a-J8Zi_3 IwJ] Ui. ^] . ■ ^ N°? -nLj^ ■ ■ "rr^^ 

1') . . »:£' nS ■? 7i(nJ^ . .^\^iJiU) 1£>^^a^ . . ).^alic) ).££ws . iXA.^a£ £^^^ 

. . ^ . . s) . . ] '^ *■ . V . . . q V? . . ) nmq j.^^ . . >^ . . )_JsJ^ 

_^) . . >« . . ■ \° .*££ws . . ^^ \° ■*\, J> . . . i_:^ .*r»\ . . 2u) » ^ WC 

20 iJVs] ,.-^01 ^1? Uie^-r: ^—I^i» L^]c . .]L^^ Ij-IiC ]j__ic . . Uioi 



USLlj \L£i i n m^ U^jzse ]1a\ " ^] {Ijo^ ) «> »Vi«'') ]^i 






1) Ms. 3uX ^OlA. 



2) Ms. 

Baethgen, J^ar Elias. 



{]= —=71 iJi^LV-J? Sf'-^ ^r-*^ .*:^3.2 . n A n •:• ] l^ais? ]Z^sL^ 

_*JLs . U^^2^ )j7i ).T a\^ IsOo^? '^i Vi\ _^? w27l ^^-<^? )-^^ ' 

^i^r^ . i^ \- A - s U;^-»-= -UJi- i T * N - ? t-1 ^sg i > ^ N ^s 

•Ijj:-! ^1 ''^jsMo^l • -Uji-? ■ <tVi.. iz^L.]ZA'ViNo (fol, 210*) .Mj-^z 

\ZoZ] . . ^^. . . — A^?i-C )..i_>V=^ jgi V a\ _aÄJ .]-t^4 |giVi A? ^^Zs ID 
— ^ai.,c £^] 7=^').^ }J7 j.^^ j.l^Ti . . ^ . . 9 . . ^r; . . ?i . . jZ^^i.-«^ — >i:j:£\^7 
{-•i-slw:^? jZaJ-t^^^V? . . >o-^, mViN —^7 <-C)-| . . U^')cja jiNViVi? \i(s2JSL\s 

.JTVi \s^c >:,^ iln\=^ ..^-=-.1 t-'? • • c"^^ ^-»J1 ^*-iy ^.4_::£ 
jöüin^ ,_^»4.U y? r^r^l ^) Ui-^ ""^^i-al. |?inS isi^Z] |]? Ur^^wifl^ 20 



1) Bar Hebraeus Kl. Grm. ed. Martin v. 82G hat oicc^, wodurch 
das Beispiel verständlicher wird; die Ausgabe der Bibel von Lee jedoch 

2) Ms. Uäcuc. 

3) Ms. l.:^5|=- 

4) Ms. ^r^j. 



— 1 — 

cT_4.i n r, W ° 't-*-= • ''T-? 'f' '^" . . jjjCiii>£c^i2!l ^'^'l] . . (Ji . . ai_4.i — ^ 

•^c-»-, «i-^? . ^-i_: fr-V^o^^ (fol. 1).) . . ac?c^en . . <n . . ,__Li.i-? 

•"• Jjü ^Ic . .),_;c f-f^z j'-""'^ jcci ■ ^.mJ 1 = =i >cJ:i.I-*-^? i-i W covi 

10 ^:^] \»i? ■ UJ=-v^ ,i^^ >-.\.4,] ij:J-=C ■ ■ gli.°.>.^ (Tllw^*. ..CT .. 

. . CT . . . . ) '^ ■*■ — Lc ..A^) CT.Jb^S j Lo.^ ■ ^i\m . . CT 

., . . CT^^ali ctI.^«-A.C 



'^'^ ^ ctZt '^.mc . . CT_^) CT nw 



ir. ■•^? V- 



L~^\j . . CT . . 

_2J? i Lc 4. "v^l. . . ^^') . . .aice] . ^.^iccZ ]L — *"-. V '\>J;- . ct . ,^ 

-^..VZZ.— V . . I-Sj-A-C CT-Ä-i^ (TUSJOS . . ^-i .^]? . ij — '^ILc 
•^'fS^ t-Ap^Z •:■ CT_^^ . -n° ?|_4.C . . ll^CT ji V ■ »Nct ^ V . .CT 

•:-Ui^? ^s-^l^cU :_]? U^i-^ =^ -2] •:-'''^.' fr^" vU-lr: 

— <CT.^I_1 >^^^' -> - -' A-ivnV' ^A^^V I t\4. iJ ^-^^^P <-l£ ]ct ^9 ]9CT 

. . -*^^' -s-*JZ? -^1 £.t\il y ♦CT •:• T.ATSnS ,^? •:• ct •:• ]I.^':la- 

21, -CT ^|c .1?CT , -SVi\ ^^lic l\r^ ') ^c ---^i^ '^^•^'? ^ ^^ 

pisCT ■:• Z=CT I.A,^ -*-k.l.=_^ . JI_*J,.M ]L ^i 1 1 V^ il. 



1) Ms. aiX,,,^- 

2) Für oder hinter . • «-« • . ist \ zu lesen und hinter jj^LsUi: ein 
Wort wie ]l^ . zu ergänzen. 



25 3) Ms. .i^Z? -li^f 

4) lies il^i. 



^7 ,_.^) (fol. 209a) .Ul 1^=^.:^ r^ ^ Itu-X .^ 11^^ 

^«? .^.\.] iJ-pkOir? |:..*£*,Z ^L=.2-t 2-=.^ 'J-*-^? 'M^ ..UiX 
|.a„.^ ^ S* =) ]i"»-v-^? I^ii^a-t"^ ^ S'' ^T \'2.— ic] . . .ocjus — It.rs'^ V 
^] lUsJÖ' Ijälai.? •■^r- .^•=:-i'i^ ü ^^ Uuii^^^Z . . 5i . . Uj^sJO? 

^-Xs^ÜSJc . JT.'SiS , \n t>V 1^ tS'' A ..31 . . )^UA^£ ]^ "'^~ *■ ) '-^ V r^ ^ 

. iSn..Ss U,i^ci Jjisa..Vr; . >c,.X2X t^H? Vi^ij . aiX ^j] '^»ol^-kic 

. . ivi'iiS VsUfX ,_=^ u,s.^ >;^ . u.-'viN '^^jj? i^"'^ ^-•^-< y? 

U.2-4.« >G-4. . -itirr ü .*>c,-s:j |?i.iii. ,^7 ^^ V:^ l£is2_: ,_-? l;^-o 
>v.h!'^^.? 3^X.vj' 3i-^wiu.= .i:_Sclc ,J-.i-=? i.J}-=| /=M^i| ■ f :^^ .V^. 



1) Das y ist 7.n streichen, oder es ist sonst etwas in Unordnunfr 2^ 

2) Das Dälath ist zu streichen. 

3) lies ^. 



(tbl. 1)1 .j-LiZic 1_:.«Z fn_.L-]? l?(Ji IZall-lZI^iß J?cti jJ aXo . . I^^j 

. . ? . . ^£ . . 51 . . ^-^^^^ U^|.-kJa:? UcZ]? Uli^i. ^ . .wS . . U^JL^ 

. — ::b^] .^Ip . l^iSriA ? jZoSn »^xo ) mn / <;r^° ''^ . . ]| *\« ^oio^^j 

_jL£)(n_> {^.^^ik^o ^^).^a_A, _*.Lqm2^^c _».l£? joi.^.*^ — .|.a^. jlÄ^? )-^as] 

21) . ^iÄicj.^ jZaJ^oj] —.ooi ■ tntlw }] . Zccn Ji^Lfff V ]?(n 2_Jkxj 

. . fl^U ~*J1 t- ^ ') U'^'^^ . . ci . ,-al, )..»JiAA. Ur^ • • t-=? r^b i-^V=1 



25 1) Im Ms. zwei Worte; wohl als Eigenname in einem zu schreiben. 

2) Uj-maiflli», (V) s. Zeile 2 v. u. 

3) Vielleicht gehören die Punkte von placjj hierher; dann wird aber 
auch ^1 statt ^] z« lesen sein. 



Jjülj3 Ur-]c (Ibl. 20Sa) ).-js-j^ >ai. UL.-i\^ iZa£Z2-4, £.\nn^xo) ^i 
.oaul'f-i^? Ua-I 1-o-j.xc ") Ucj-aJ^. ci^aioc U-*^? \-^<^r-' t-'^ ^r-^ ^r^ ■"' 

^.»j?! IrÄ:^^? ^? iJ? • jiSviv? U^LJ V:^ -^-^.ci:^ Uä-l:^ .jjii^ 

a\^LJ\ hJ\.r. «mg "^..t^oi }j. «i 1 n V . . ).j>.^ j? \ vi V ft^ ).Jf^aJC) 
]i._lip. ..<n ..cn? i-l-l l-i.»^ -^i:j-=? ^csii^alfl y.-^ cl C3i? U-l 20 



1) Das ? ist nicht sicher; hinter demselben kann noch ein Buchstabe 
gestanden haben. Die übrigen Zeichen sind, obgleich durchbrochen, doch 
noch deutlich lesbar. 

2) Ms. I-.OJ-00. 25 

3) Ms. -qinVi4^?. 

4) Ms. ^^oqiWVi^. 

5) Das eine Mim ist im Ms. übergeschrieben. 



Cüd. Peteriii. 9 fol. 207b. 



I ''"'^* ].j^isJB |i\SnV ,)cZ ^T t •"^j )TtSn4. \laM') \^zja^ .^cZ 



; -'-^"j ^ «4lrf9flk .j^ . .oij^) Ur^oj] )^s.aAi2] ^l^-fSL — ]? >cp: 

■'> IwO-c) L::ls^= l-^'s? r*-\ r^ . ).*.Mm? (TlIi^) ImCi-S '-a °V I.a^fj: 

cV^ jj] . \^iz]o ) »m^ i\/ S7I ^ •. U:^7)o U^'tzja )JL.*.lxc >a4 °i\ 

. ).mS9 ^|.£JS7 ).sV| Z..*.^ ,-l£ .4^ I.^JLs ILuiS iJ2.2J»|7 U^'lZJ L * ^. ^ 

in .).1 4° 1; '-^t-^ )..4:iZo >c^J:i Uinli. ?:-£= .Ui-u^^ IZ-n^TVi" 

l:..i-...z:.i^? . Uj^ U-*^? iJ'iij Vi. ljl^ |j?li 1'^=^ ^ )r-=^(ii«j 

^■fA^Ij ]^izh \^s:lS> -.»J?1c IL^Ic . 1??i ]Zai:»=sj-=; fn.^.ffl U-4 

1* 



.73 £0 )] \ Vi V .9oZ 



Baotligen, Mar Kliab. 



/r 









;^ 
















y 



'"!/=Sa»S9i!«J''*'-S>.. 






.;»<;)»"" 



■<" 



r^aJ^^Z. V .-*>^. 



*■*' 



r-^ 



i 

A 



r 



PLEASE DO NOT REMOVE 
CARDS OR SLIPS FROM THIS POCKE 

UNIVERSITY OF TORONTO LIBRARY 



Max Elias von Tirhan 
Syrische Grammatik